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  • Audirvana für Windows: Auch für CD-Wiedergabe?

    Ich freue mich immer auf Ihre technischen Hinweise und hatte gehofft, mit dem von Ihnen empfohlenen Audirvana eine klangliche Verbesserung gegenüber dem von mir bisher genutzten JRiver-Player zu finden. Das Programm ist wohl ziemlich komplex. In der Erprobung wollte ich in Audirvana einfach mal mit meinem eingebauten Blu-ray-Laufwerk eine CD abspielen. Ehrlich gesagt, ich habe es nicht hingekriegt. Gibt es irgendwo eine verständliche Einführung zu finden? Und: Gibt es zwischen den beiden Programmen einen klanglichen Unterschied? Prof. Dr. Georg Hey

    STEREO: Audirvana+ kann nur die auf lokalen Festplatten gespeicherten Dateien wiedergeben und auf Streaming-Dienste zugreifen, aber im Gegensatz zu ­JRiver keine CDs abspielen. Die Anleitungen für Audirvana+ gibt es bisher nur auf Englisch und Französisch, und sie beziehen sich überwiegend auf die Mac-Version. Sie finden sie unter audirvana.com/support. Die Windows-Version ist ja noch ziemlich neu, und da ist eine spezielle Anleitung wohl noch in Arbeit. Klanglich sind Audirvana+ und JRiver ebenbürtig.

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  • DSD-Wiedergabe in Foobar einrichten

    Die Windows-Treiber für meinen neuen DAC Hugo TT 2 von Chord Electronics habe ich installiert – alles läuft, nur die DSD-Wiedergabe nicht. Der Händler nutzt einen Mac und Audirvana, mit Foobar kennt er sich nicht aus. Der Vertrieb G8 konnte auch nicht weiterhelfen. Haben Sie vielleicht einen Tipp? Rainer Schönewolf

    Stereo: Foobar hat die DSD-Installation seit einiger Zeit geändert. Insbesondere, wenn Sie native DSD-Bitströme aus Foobar zum Hugo TT 2 übertragen möchten, sollten Sie das SACD-Plug-in „foo_input_sacd“ von sourceforge.net installieren. In dem SACD-Plugin-Ordner finden Sie außerdem das Verzeichnis dsd_transcoder und darin die DSDTranscoderInstall.exe, die Sie mit einem Doppelklick öffnen und installieren. Anschließend wählen Sie unter File > Preferences > Output den Eintrag ASIO: DSD Transcoder und geben dann unter „ASIO“ einen Doppelklick auf „DSD Transcoder“ (siehe Screenshot unten). Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie den ASIO-Treiber des Hugo 2 wählen. Hier können Sie nun für jedes DSD-Format zwischen „DoP“- und „DSD“ (nativ) wählen. Zum Schluss noch in den Preferences unter Tools > SACD > Output Mode auf „DSD“ einstellen.

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  • Verbindung zwischen Mac und Verstärker

    Ich nutze einen Raum für Büroarbeit und zum Musikhören. Ich habe meinen PC über ein Koaxialkabel mit einem Accuphase-Vollverstärker E-307 gekoppelt. Dessen Digital-Platine verfügt alternativ über einen optischen Eingang. Da der PC veraltet ist, überlege ich, ein MacBook anzuschaffen. Zu welcher Verbindung zwischen Mac und Verstärker raten Sie? Sehen Sie klangliche Vorteile für die Anschaffung eines PCs? Dr. Bernd Olbing

    STEREO: Aktuelle MacBook- und MacBook-Pro-Modelle geben Digital Audio nur noch über ihre USB-C-Schnittstellen aus. Sie benötigen daher einen USB-zu-S/PDIF-Konverter wie Manuntas HiFace Two (um 150 Euro) zuzüglich des erforderlichen USB-C-auf USB-A-Adapters von Apple (25 Euro im Apple Store). Oder Sie nehmen gleich einen 4-Port-Hub, damit Sie auch weitere Peripheriegeräte anschließen können. Bei vielen Windows-Laptops könnten Sie sich die Adapter sparen, da sie zumindest einen optischen Digitalausgang besitzen. Der ist zwar auf 24 Bit/96 Kilohertz limitiert, aber das entspricht ja der unterstützten Auflösung Ihres Accuphase-Verstärkers. Zudem hat die optische Verbindung den Vorteil, dass sie Anlage und PC elektrisch voneinander isoliert. Mit einem USB-zu-S/PDIF-Konverter wie dem HiFace holen Sie aber auch aus dem Windows-PC meist besseren – da jitterarmen – Klang heraus. Ob Sie sich für Mac oder Windows entscheiden, hängt natürlich auch davon ab, wie Sie den Rechner anderweitig nutzen möchten und welche Software Sie installieren möchten. Wiedergabeprogramme wie Foobar2000 gibt᾿s nur für Windows, das kostenpflichtige JRiver Media Center dagegen für beide Plattformen.

     

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  • Von UKW auf DAT aufnehmen

    Eine Frage zu meinem neuen Accuphase-Tuner T-1100. Der Tuner hat ja (wie schon der T-1000) einen koaxialen Digital-Ausgang, der mit 24 Bit/48 kHz spezifiziert ist. Ich hatte gehofft, über diesen Ausgang auf meinen DAT-Recorder Sony DTC-60ES aufnehmen zu können. Der nimmt über seinen S/PDIF-Eingang 16 Bit/48 kHz an. Allerdings steuert der Tuner den DAT-Recorder nur bis maximal -12 dB aus, was natürlich nicht Sinn der Sache ist. Haben Sie vielleicht eine Erklärung für diese teilweise Inkompatibilität und eine Lösung für das Problem? Oswald Steinke

    STEREO: Der A/D-Wandler im Accuphase-Tuner muss ja genügend Reserve gegen Übersteuerung haben, auch bei Sendern, die mit +/-75 kHz Hub ausgesteuert sind, wie in den USA üblich. In Europa sind maximal +/-40 kHz Hub erlaubt, das sind schon fast 6 dB weniger als in den USA. Die restlichen 6 dB hat Accuphase vermutlich als Sicherheit einkalkuliert. Das können sie sich mit ihrem 24-Bit-Wandler auch leisten, ohne Auflösung zu verschenken. Wenn Ihr DAT-Recorder aber nur 16 Bit annimmt, verschenken Sie in der Tat Auflösung. Sie müssen also wohl in den sauren Apfel beißen und Ihren DAT-Recorder über den Analogausgang des Tuners anschließen. Aber dank „Super Bit Mapping“ bietet der Sony-Recorder ja auch dann sehr gute Qualität.

     

     

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  • DVB-Radioempfang mit Smart Card?

    Zu Ihrem Artikel in ­STEREO 3/2018: Würde der TechniSat Digit ISIO STC+ bei der DVB-Radio-Kabelwiedergabe völlig frei sein von Artefakten? Und benötigt man zum Empfang der von Ihnen aufgeführten DVB-Radiosender im Kabel über den Vistron VT-855 eine CI+ Karte? Rainer Schönewolf

    STEREO: Wir haben den Technisat-Receiver zwar nicht getestet, gehen aber davon aus, dass Sie auch hier mit einem externen D/A-Wandler den besseren Klang erzielen. Das zeigt die bisherige Erfahrung mit DVB-Receivern allgemein. Einen Tausendsassa wie den Technisat Digital ISIO STC+ würden wir Ihnen aber nur empfehlen, wenn Sie ihn auch zum Fernsehen nutzen, samt Internetzugang etc. Die Radiosender in unserer Tabelle sind ohne Karte frei empfangbar. Zusätzlich speisen die Kabelnetzbetreiber meist noch verschlüsselte Radioprogramme ein, die Sie separat abonnieren müssten und nur mit entsprechender Smart Card empfangen können (aber nicht mit dem Vistron VT-855). Die Betreiber werden aber weitere, vor allem lokale Radioprogramme unverschlüsselt einspeisen, wenn Sie UKW abschalten.

     

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  • Radio-only-Receiver für Sat-Empfang?

    Mit Interesse habe ich den Beitrag in ­STEREO 3/2018 über den Kabelradio­empfänger von Vistron gelesen. Meine Frage: Gibt es auch einen reinen Radioempfänger für den Anschluss an eine Satellitenanlage? Kay Fiebiger

    STEREO: Der einzige uns bekannte Radio-only-Empfänger für DVB via Satellit ist der Restek MSAT für 1400 Euro. Aber Sie können natürlich auch jeden TV-tauglichen Sat-Receiver für den Radioempfang verwenden. Sie müssen ihn dann lediglich für die Ersteinrichtung an einen Fernseher anschließen. Wenn Sie bei der Gelegenheit Ihre Lieblings-Radiosender auf die vorderen Plätze sortieren, lassen sie sich später auch ohne Fernseher bequem abrufen. Besonders angenehm sind dann Geräte mit Text-Display auf der Front.

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  • Tonbänder klingen dumpf

    Ich habe eine Reihe von betagten Tonbändern, die sehr dumpf klingen. Habt Ihr einen Tipp, wer eine professionelle Reinigung anbietet? Andreas Wulf

    STEREO: Dumpfer Klang vom Tonband kann verschiedene Ursachen haben – aber mit einer „Reinigung“ ist es meist nicht getan. Prüfen Sie zunächst, ob Azimutfehler im Spiel sind. Schalten Sie dazu am Verstärker von Stereo auf Mono: Beim Zusammenschalten von linkem und rechten Kanal vergrößert sich der Höhenverlust durch Azimutfehler deutlich. Ist dies der Fall, sollten Sie den Wiedergabekopf nachjustieren. Weitere Ursachen können ein abgenutzter Tonkopf sein (ihn auszutauschen ist nicht ganz billig) oder auch eine abweichende Wiedergabeentzerrung, falls die Aufnahmen auf einem anderen, älteren Gerät gemacht wurden. Die mit Abstand häufigste Ursache für den Höhenschwund sind aber „schmierende“ Bänder, die aus den 1970er- oder 1980er-Jahren stammen. Vor allem US-Hersteller wie 3M (Scotch) und Ampex verwendeten damals Polyurethan-Bindemittel in der Bandbeschichtung, die sich im Laufe der Zeit als chemisch instabil erwiesen, mit der Luftfeuchtigkeit reagierten, aus der Schicht austreten und sich an Tonköpfen und Bandführungen festsetzen. An diesem Abrieb kleben die Bänder dann regelrecht fest, was sich meist durch ein deutliches Quietschen äußert. Sie können dieses Schmieren vorübergehend unterbinden, indem Sie die Bänder bei etwa 70 Grad in den Backofen legen. Danach sollten sie dann aber möglichst  auf neues Bandmaterial kopiert (oder gleich digitalisiert) werden, bevor sie erneut anfangen zu schmieren. Das lohnt sich natürlich nur bei unwiederbringlichen Eigenaufnahmen. Von dem Schmiereffekt waren auch einige Typen der damals sehr populären Revox-Bänder betroffen, die von 3M stammten, nicht dagegen Bänder von Agfa, BASF oder Maxell.

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  • USB-Verbindung instabil

    In meinem Arbeitszimmer betreibe ich einen PC mit Windows 10 und Core-i7-Prozessor, einen USB-D/A-Wandler Audiolab M-DAC+ und zwei Aktivboxen von Genelec über Foobar 2000. Wenn der PC meinen D/A-Wandler erkennt, ist alles ok. Aber leider tut er das nicht immer. Meinen PC-Spezialisten musste ich zuerst einmal erklären, was ein D/A-Wandler ist. Ich möchte ja eigentlich nichts anderes als mein NAS mit hochauflösenden Daten füllen. Wenn ich den USB-Stecker herausziehe und ihn dann wieder einstecke, funktioniert es wieder, aber das ist ja auch keine Lösung. An anderen USB-Ports des PC tritt dasselbe Problem auf. Urs Koch

    STEREO: Das klingt nach einem Verbindungsproblem. Haben Sie schon mal ein anderes USB-Kabel probiert? Wenn Sie Foobar verwenden, sollten Sie dort unter File > Preferences > Output den ASIO- oder WASAPI-Treiber Ihres DAC wählen, dann sind Sie unabhängig vom Windows-Mixer. Sie könnten es auch mal mit dem seit einiger Zeit in Windows 10 integrierten USB-Audio Class 2-Treiber probieren. Dazu müssten Sie den proprietären Treiber von Audiolab zunächst deinstallieren. Wenn Sie danach den DAC anstöpseln, sollte Windows ihn automatisch über den eigenen Treiber ansprechen.

     

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  • BluOS-Modul statt Node2-Streamer?

    Ich habe eine Frage zur Verbesserung der Klangqualität unseres Audio-Streamings. Unsere Anlage besteht aus dem Vollverstärker NAD M32, dem Primare-Player DVD 30 und dem Netzwerkspieler Bluesound Node 2. Verbunden sind Player und Verstärker digital symmetrisch für CD-Wiedergabe und analog unsymme­trisch für SACD-Wiedergabe, Streamer und Verstärker optisch mit Silent Wire Serie 32 Toslink. Als Streaming-Dienst nutzen wir Tidal, also auch MQA-Dateien, soweit verfügbar. Wir hören überwiegend Klassik, mitunter auch Jazz und Singer/­Songwriter-Musik. In dieser Anlage bleibt die Klangqualität gestreamter Audio-Dateien ungeachtet der hohen Auflösung recht deutlich hinter derjenigen der CD-/SACD-Wiedergabe zurück. Meine Frage: Wäre es sinnvoll, anstelle des Node 2 den M32 um das von NAD angebotene DD BluOS-Modul als MDC-Einschub (dabei soll es sich um das gleiche Streaming-Modul handeln, wie es im Node 2 arbeitet) zu ergänzen? Dann würden ja die gestreamten Signale im M32 unmittelbar digital weiterverarbeitet, und der Einfluss der Kabelübertragung vom Streamer auf die Klangqualität entfiele. Wäre das nicht der externen Lösung, auch mit besserem Kabel, vorzuziehen? Christian Engelking

    STEREO: Der MQA-Decoder im Node 2 gibt über den Digitalausgang maximal 96 kHz Takt aus. Mehr lässt die MQA-Lizenz nicht zu. Das vollständige Entfalten der MQA-Dateien darf nur unmittelbar im DAC geschehen – nicht auf der digitalen Ebene auf dem Weg dorthin. Und der M32 ist ja – ohne das BluOS-Modul – nicht MQA-tauglich. Im BluOS-Modul werden MQA-Files dagegen bis zu 192 kHz Takt entfaltet. Insofern liegen Sie also mit Ihrer Idee, das BluOS-Modul anstelle des Node 2 zu verwenden, goldrichtig. Stellen Sie außerdem sicher, dass in der BluOS-App in den Einstellungen für Ihren Streamer die Klangregelung sowie Replay Gain etc. deaktiviert sind. Im Übrigen sollten Sie bei einem Hörvergleich Strea­ming vs. CD/SACD immer bedenken, dass für die verschiedenen Medien nicht selten unterschiedliche Master verwendet werden. Das kann zu deutlichen Klangunterschieden führen. Wirklich ergiebig sind nur Hörvergleiche mit explizit in HD produzierten Aufnahmen, wie man sie bei Labels wie Acousence oder 2L bekommt.

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  • Schöneres Netzteil – besserer Klang?

    Zurzeit betreibe ich einen Transrotor-­Plattenspieler mit der Motorsteuerung „Konstant Studio“. Optisch ist die „M-1 Referenz“-Motorsteuerung aber viel ansprechender, und ich überlege, gegen diese nun auszutauschen. Würde dieser Schritt, aus technischer wie aus musikalischer Sicht, etwas bringen oder sieht das teurere Gerät einfach nur besser aus? Frank Fleckenstein

    STEREO: Tatsächlich enthalten Konstant Studio und M1 die identische Elektronik, sodass von daher kein Klang­unterschied herrühren dürfte. Allerdings könnte das stabilere, dickere Gehäuse des M1 hinsichtlich Mikrofonie und Einstreuungen einen Einfluss haben. Das müsste man mal ausprobieren. Wichtiger erscheint uns jedoch, dass die Motorsteuerung phasenkorrekt ans Netz angeschlossen ist. Sitzt der Netzstecker falsch herum, mindert dies die Klangqualität deutlich.

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  • Subwoofer rattert bei Tiefstfrequenzen

    Vielen Dank für die nützliche Raum­akustik-CD in STEREO 4/2018. Eine Frage hätte ich dazu: Mein Subwoofer erzeugt bei den ersten drei Frequenzen 20 Hz, 23 Hz und 26 Hz keinen klaren Ton, sondern rattert sehr laut. Erst ab 29 Hertz kommt ein sauberer Tiefbass. Woran kann das liegen? Packt der Subwoofer diese Frequenzen einfach nicht, aber müsste er dann nicht eher leise vor sich hin grummeln? Kann das ein Defekt sein oder gibt es eine andere Erklärung? Thomas Wachter

    STEREO: Musikprogramme enthalten sehr selten Frequenzen unter 30 Hertz, zudem kommen auch nur wenige Lautsprecher und Subwoofer darunter. Wenn sich Ihr Subwoofer damit schwer tut, ist er also in bester Gesellschaft, das ist ziemlich normal und hier im Hörraum nur selten anders. Das ist zudem der Grund dafür, dass einige Hersteller (z. B. Canton mit der DC-Technik) den untersten Frequenzbereich, der ohnehin nur zu unnötigen Membranbewegungen führt, abschneiden, wie dies auch etwa ein Subsonic-Filter macht. In der Intensität wie auf der CD werden Sie die Tiefstfrequenzen aber in der Musik ohnehin nicht erleben. Also: alles gut.

     

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  • Adapter von S/PDIF auf USB

    Ich habe mir auf Anregung Ihrer Zeitschrift den USB-DAC-Stick „Dragonfly Red“ von Audioquest zugelegt. Er bringt an meinem iPad und am iPhone wirklich einen enormen Klanggewinn. Ich würde gerne den Dragonfly an den Digitalausgang (Cinch oder Toslink) meines Streamers anschließen. Gibt es einen Adapter von S/PDIF-Stecker auf USB-Buchse? Ich habe im Internet nichts Entsprechendes gefunden. Wolfgang Noa

    STEREO: Da müssen wir Sie enttäuschen. Eine solche Adaptierung würde erheblichen technischen Aufwand erfordern. Denn ein USB-DAC ist auf einen sogenannten „Host“ angewiesen, der nicht nur die Speisespannung liefert, sondern auch Chef der Kommunikation über die USB-Schnittstelle ist. Solche USB-Host-Ports finden Sie an Computern oder Smartphones oder auch an Streaming-Bridges, etwa von Auralic oder der neuen „Stream Box S2 Ultra“ von Pro-Ject. Wenn Sie Ihren Netzwerkspieler klanglich aufwerten möchten, brauchen Sie einen Wandler mit S/PDIF-Eingang.

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  • FLAC-Files unter Windows bitgenau wiedergeben

    Ich nutze PCs mit Windows 7 und Windows 10 zur Musikwiedergabe. Wie bekomme ich eine bitgenaue Ausgabe meiner in FLAC gerippten CDs über die USB-Ausgänge der beiden Rechner? Rainer Schönewolf

    STEREO: Sie sollten den Windows-USB-Treiber des DAC-Herstellers installieren und eine Player-Software verwenden, die den exklusiven WASAPI-Modus oder die Ausgabe via ASIO unterstützt, um den Windows-Mixer zu umgehen. In Frage kommen zum Beispiel das kostenlose Foobar oder das kostenpflichtige JRiver Media Center mit sehr großem Funktionsumfang. In Foobar wählen Sie dann Ihren DAC unter File > Preferences > Output > Device. Im JRiver Media Center gehen Sie über Steuerung > Wiedergabeoptionen > Audiogerät.

     

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  • WAV-Files taggen oder FLAC verwenden?

    Dank Ihrer neuen Phono-Festival 2 (habe 1 gleich mit bestellt) habe ich nun erstmals „Kontakt“ zu HiRes-Files und bin total begeistert. Die Files liegen im WAV-Format vor, lassen sich somit zwar problemlos abspielen und streamen, aber nicht taggen. Daher meine Frage: Wenn ich die WAV-Files mit Exact Audio Copy als FLAC-Files rippe, behalten die dann ihre HiRes-Qualitäten? FLAC wird ja gemeinhin als verlustfrei bezeichnet, und ich rippe auch meine „normalen“ CDs mit EAC ins FLAC-Format. Dr. Jörg Hohmann

    STEREO: Sie brauchen die WAV-Files nicht zu rippen, sondern nur zu konvertieren, wenn sie FLACs daraus erstellen möchten. Wir empfehlen Ihnen, dazu die (kostenpflichtige, aber bezahlbare) Software „dBpoweramp“ zu nutzen. Sie kann CDs rippen, Dateiformate konvertieren und bietet auch einen potenten Tag-Editor. Das FLAC-Format ist in der Tat verlustfrei, das heißt es bietet dieselbe Klangqualität wie das WAV-Format, braucht aber nur gut die Hälfte des Speicherplatzes. Sie können FLAC auch jederzeit wieder – bitgenau – in WAV zurückwandeln. Tags sind aber auch im WAV-Format möglich. Sie sind leider nicht ganz eindeutig standardisiert und werden nicht von allen Anwendungen und Geräten vollständig ausgewertet. dBpoweramp gehört aber zu den Vorreitern des WAV-Taggings und kann alle relevanten Metadaten, einschließlich Album-Cover, in die WAV-Files einbetten. Auch der kostenfreie Tag-Editor MP3tag unterstützt die Tags in WAV-Files.

     

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  • Streamt Tidal HiFi wirklich in CD-Qualität?

    Ich habe „Tidal HiFi“ abonniert und ­streame über die Fritz!Box 7360 –> WLAN –> Raumfeld Connector –> optisches Kabel –> NAD 390C DD. Ausgewählt wird die Musik in der Raumfeld-App am Acer Tablet. Es wird eine Übertragungsrate von etwa 750 bis 1000 kBit/s angezeigt. Tidal behauptet, für „HiFi“-Abonnenten in CD-Qualität zu streamen, die nach meiner Kenntnis 1411 kBit/s beträgt. Liegt es an meiner Kette, dass ich diesen Wert nicht erreiche, und gibt es eine Lösung dafür? Bislang konnten mir weder der Support von Raumfeld noch der von Tidal eine ausreichende Hilfe bieten. Clemens Blaumeiser

    STEREO: Wir können Sie beruhigen: Tidals HiFi-Abo bietet verlustfreie Musik in CD-Qualität. Die 1411 kBit/s beziehen sich allerdings auf den unkomprimierten PCM-­Datenstrom, wie er etwa am Digitalausgang des CD-Spielers zu finden ist. Der Streaming-Dienst hingegen setzt das ergonomischere FLAC-Tonformat ein, das zwar völlig verlustfrei arbeitet, die Songs jedoch wie ein ZIP- oder RAR-Archiv um 30 bis 60 Prozent im Datenumfang reduziert. Die genaue Effizienz hängt von der Komplexität der jeweiligen Musik ab und schwankt daher. Werte zwischen 500 und 1200 kBit/s sind also vollkommen normal.  Den Zusammenhang sollten die Hotlines aber eigentlich kennen.

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  • T+A MP 2500 R: Welche Kabel, welches Filter?

    Mit großem Interesse habe ich Ihren Test des MP 2500 R von T+A in STEREO 7/2018 gelesen. Ich vermisste jedoch eine Aussage darüber, mit welchem XLR- oder Cinch-Kabel (z. B. Kupfer, Kupfer mit etwas Silber bzw. Hersteller/Produktname) die Verbindung zwischen dem T+A MP 2500 R und dem Vollverstärker PA 2500 R hergestellt werden sollte, um ein klangliches Optimum zu erhalten. Ergänzend: Welches Stromkabel empfehlen Sie statt des Beipackkabels? Welche Filtercharakteristik bei CD-/SACD-Wiedergabe? Werner Wiebe

    STEREO: Zwischen den beiden T+As haben wir ein Cardas Clear Reflection XLR aus Top-Kupfer genutzt. Die Filter würden wir je nach Musik auswählen – allerdings tendieren wir allgemein eher zu impuls- statt zu frequenzgangoptimierten Filtern mit eher sanft abfallendem Frequenzgang und ohne Vorschwinger. Bei Netzkabeln empfehlen wir das außergewöhnlich gute und dennoch günstige Supra Lorad 3 x 2,5. Das gibt es konfektioniert, aber für elektronikversierte Bastler unter 20 Euro auch als Meterware.

     

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  • Netzphase am Accuphase-­Vollverstärker?

    Ich habe an meinem Vollverstärker Accuphase E-260 die Netzphase mit dem Oehlbach-Phasentester ausgemessen. Das Messgerät zeigt mir die richtige Phase am Verstärker auf der linken Seite der Kaltgerätebuchse an. In Ihrem Testbericht über den Accuphase E260 in STEREO 6/2013 ist die richtige Phase auf der rechten Seite angegeben. Ich bin jetzt ein wenig verunsichert über das Ergebnis des Oehlbach-Phasentesters. Zu was würden Sie mir raten? Ich gehe davon aus, dass Ihre Laborergebnisse schon aussagekräftig sind. Eine Messung mit Multimeter zwischen Verstärkergehäuse und Schutzleiter der Steckdose zeigt bei mir kein Ergebnis an. Manfred Scherff

    STEREO: Laut unserer Hör-Checks und der internen Accuphase-Liste gehört die Netzphase am E-260 nach rechts. Dies können Sie auch ganz einfach gehörmäßig überprüfen. Falsch herum eingesteckt leidet die Klangqualität deutlich. Sehr unwahrscheinlich, dass die Japaner im Produk­tionsprozess den Trafo Ihres Gerätes andersherum angeschlossen haben. Wenn Sie die Spannung an der Gehäusemasse mit einem Multimeter messen wollen, müssen Sie den Schutzkontakt am Netzstecker (vorübergehend!) mit Isolierband abkleben. Dann einstecken und einschalten.

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  • AV-Receiver ohne Digitalausgang

    Ich habe mir aufgrund der guten Bewertungen einen AV-Vorverstärker Yamaha CX-A5100 gekauft, mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Nun wollte ich meine Nachbarn schonen und meinen Sennheiser-Funkkopfhörer über dessen digital-optischen Eingang anschließen. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass der Yamaha keinen S/PDIF-Ausgang besitzt. Nun suche ich ein Gerät, das zum Beispiel an den zweiten HDMI-Ausgang angeschlossen wird und mir S/PDIF-Ausgänge (Stereo reicht) anbietet. Können Sie mir da etwas empfehlen? Ulrich Klose

    STEREO: Der S/PDIF-Ausgang fehlt leider bei vielen AV-Geräten – der Kopierschutz lässt grüßen. Es gibt aber Adapter, die aus dem HDMI-Signal das Audiosignal extrahieren und es analog oder als S/PDIF ausgeben, zum Beispiel von SpeaKa Professional (bei Conrad Electronic für 33 Euro) oder den „Audio Extraktor Connect AE24 UHD 2.0“ von Marmitek (ab ca. 90 Euro). Getestet haben wir diese Geräte allerdings nicht – über ihre Qualität können wir nichts sagen.

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  • Wo kann man die Hiby-Player kaufen?

    Ich bin auf der Suche nach einem guten Porti-Player, und da käme der Hiby R3 in die engere Auswahl, den Sie im HIFI-­DIGITAL-Beihefter Nr. 17 angekündigt haben. Nun komme ich aber nicht dahinter, wo und wie dieser zu ordern ist. Auf der Kickstarter-Seite gibt es auch keine Möglichkeit oder einen Hinweis dazu. Könnt Ihr mir bitte einen Tipp (Link oder Ähnliches) geben? Wolfgang Vogler

    STEREO: Der Hersteller ist derzeit in Verhandlungen mit einem namhaften deutschen Vertrieb. Es dauert aber eine Zeit, bis alle einschlägigen Vorschriften, zum Beispiel die EAR-Registrierung für die Elektromüllentsorgung, für eine neue Marke in trockenen Tüchern sind. Sobald die Vertriebssituation geklärt ist, werden wir darüber informieren.

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  • Kippschutz-Boden für B&W-Lautsprecher

    Zum Test der B&W 702 S2 in STEREO 11/2017 habe ich noch eine Frage: Haben Sie die Hörtests mit oder ohne die Plattform gefahren und welchen Einfluss hat die Plattform auf den Klang? Ronald Gneiting

    STEREO: Wir haben bestimmungsgemäß die Böden montiert und auch so getestet. Freilich finden auch wir die Boxen ohne den Kippschutz schöner und erwarten auch keine klang-
    lichen Nachteile, wenn Sie ihn weglassen – sofern Sie ein Mitschwingen des Untergrundes verhindern. Dazu empfehlen wir planparallel geschliffene, 2 bis 4 cm dicke, massive Schieferplatten (kein Granit oder Marmor) flach auf den Boden zu legen, darunter dünn Filz oder Kork zu kleben zur Bodenschonung, und Spikes für die Boxen. Um Kinder vor dem Umkippen der Lautsprecher zu schützen, sollte die Bodenplatte montiert werden.

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  • Wo sind die Röhren im AVM-Receiver?

    Ich las mit großem Interesse in STEREO 8/2018 den Testbericht des CD-Receivers Ovation CS 8.2 von AVM im transparenten Gehäuse. Da Sie in Ihrem Testbericht erwähnten, dass der 8.2 gegenüber dem CS 6.2 eine Röhrenvorstufe besitzt, rätselte ich, wo sich die Vorstufenröhren da befinden sollten? In den zwei sehr guten Fotos des durchsichtigen Gehäuses war leider in der Vorstufensektion nicht eine Röhre zu entdecken. Arno Scharping

    STEREO:  Die beiden Röhren – je eine für linken und rechten Kanal – sind liegend montiert und werden auf dem großen Foto durch die vertikale Trennwand verdeckt. Man kann die Röhre der linken Vorstufe durch die Lüftungsschlitze auf der Rückseite erkennen (siehe Foto unten). Wir haben ausnahmsweise darauf verzichtet, das empfindliche Acrylgehäuse für Detailfotos zu öffnen.

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  • Nassabspiel-Bürstchen

    Ich suche eine Ersatzbürste für mein HecoClean-Nassabspielgerät. Meine zwei Bürstchen lösen sich langsam auf. Können Sie mir einen Tipp geben, wo ich die passenden Bürstchen noch bekommen könnte, evtl. auch gebraucht?
    Franz Barnickel

    STEREO: Notfalls müssten Sie ein komplettes Nassabspiel-Set kaufen – die kosten ja nicht die Welt. Es gibt einen LencoClean-­Nachbau, dessen Qualität aber umstritten ist. Eine Alternative wäre, nach einem gebrauchten LencoClean Ausschau zu halten – in der Hoffnung, dass dessen Bürstchen in besserem Zustand ist als Ihres. Oder Sie befreien Ihre Platten mit einer guten Plattenwaschmaschine von Rückständen des Nassabspielens und spielen sie künftig trocken ab.

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  • Phono-Kapazität zu hoch?

    Ich möchte meinem Plattenspieler Thorens TD 147 ein neues Tonabnehmer-­System spendieren und habe mich für das MM-System Audio Technica VM750SH entschieden. Ich betreibe den Thorens an einer Restek-Vorstufe V2a und einer Endstufe Restek ES-3. Meine Frage: Harmoniert der Tonabnehmer mit Vorstufe und Plattenspieler hinsichtlich der Kapazität? Die Restek-Vorstufe hat eine Eingangskapazität von 120 pF, der Plattenspieler eine Kabelkapazität von 200 pF. Audio-Technica empfiehlt für den Tonabnehmer eine Lastkapazität von 100 bis 200 pF. Stimmt es, dass sich die Kapazitäten addieren? Jan Wagner

    STEREO:  Ja, Kabelkapazität und Eingangskapazität liegen parallel und addieren sich – in Ihrem Fall also zu 320 pF. Der Wert ist aber unkritisch, auch wenn er etwas über der Empfehlung von Audio Technica liegt.

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  • Empfang mit Dolby Digital

    Bis jetzt empfange ich die Satellitenprogramme mit einem DVB-S-Receiver von Panasonic und leite den Ton über dessen analoge Cinch-Buchsen an meinen Onkyo-Vollverstärker weiter. Der Panasonic-Empfänger hat einen eingebauten Dolby-Digital-Decoder mit Stereo-Downmix. Dieses Tonformat nutze ich gern, denn einige TV- und Radiostationen senden in Dolby Digital mit 448 kBit/s. Wenn nun aber in nicht allzu ferner Zukunft die SD-Sender abgeschaltet werden, muss ich mir eine neue, HD-taugliche Set-TopBox anschaffen. Die aktuellen Geräte haben aber meist keinen Dolby-Digital-Decoder mehr eingebaut, und oft fehlt sogar der D/A-Wandler. Wie soll ich ein solches Gerät mit meinem rein analogen Verstärker verbinden? Gibt es noch hochwertige, HD-taugliche Set-Top-Boxen mit integriertem Dolby-Digital-Decoder? Ulrich Neef

    STEREO: Die gibt’s noch, zum Beispiel von Technisat. Die Geräte haben auch eingebaute Dolby-Digital-Decoder mit Stereo-­Downmix für die Analogausgabe, wie uns Technisat bestätigt – auch wenn das aus den Datenblättern nicht immer eindeutig hervorgeht.

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  • Verschleißt der MC-Tonabnehmer?

    Mein MC-Tonabnehmer Linn Troika ist schon zirka 25 Jahre alt (wurde aber seit zwölf Jahren nicht gespielt). Unterliegt ein Tonabnehmersystem eigentlich einem Verschleiß? Wenn ja, welche Teile verschleißen an einem MC? Der Diamant dürfte ja eigentlich nicht verschleißen, eher doch nur verschmutzen. Sollte man ein System dann austauschen oder genügt eine Reinigung? Joachim Vesper

    Stereo: Ob Ihr Troika-MC noch intakt ist, lässt sich aus der Ferne nicht sagen. Allerdings wäre es nur normal, wenn nach 25 Jahren die Gummis der Dämpfung verhärtet und damit nicht mehr funktionsfähig wären. Gerade wenn der Abtaster zwölf Jahre lang nicht gespielt wurde. Je nachdem, wie der Tonabnehmer gelagert wurde, mögen die Schäden, zu denen auch korrodierte Spulen zählen können, geringer oder schwerwiegender sein. Der Diamant leidet durch Lagerung tatsächlich nicht. Andere Teile schon. Aber all das lässt sich kompetent nur bei direkter Betrachtung klären. Wenden Sie sich dazu doch mal an einen Linn-Händler.

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  • Aus für UKW am Kabel?

    Analoges Radio im Kabelnetz wurde abgeschaltet, was nun? Für die meisten ein Ärgernis, weil sie ihren hochwertigen UKW-Tuner, der auch optisch zur gesamten HiFi-Anlage passt, weiter nutzen möchten. Es fehlt nur ein D/A-Wandler zur Umsetzung aus dem Kabelnetz ins analoge Signal, aber wie? Jörg Lindberg

    STEREO:  Sie können Ihren UKW-Tuner am Kabel leider nicht weiter nutzen. Mit einem D/A-Wandler ist es nicht getan – Sie brauchen einen kompletten Digitalempfänger, einen sogenannten DVB-C-Receiver. Die meisten dieser Geräte können Radio und TV empfangen. Einige wenige Geräte sind aber auf Radioempfang spezialisiert und lassen sich ohne angeschlossenen Bildschirm einrichten und bedienen, zum Beispiel der Technisat Cablestar 100, den wir in dieser Ausgabe testen. Mit einer geeigneten Zimmer- oder Außenantenne können Sie aber Ihren UKW-Tuner weiterhin nutzen. Denn die UKW-Sender bleiben weiter in Betrieb – ein Abschaltdatum ist noch nicht in Sicht.

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  • Netzwerkspieler ohne PC oder Smartphone nutzen

    Ich suche einen Netzwerkspieler, der hochauflösende Musik von Qobuz wiedergeben kann und einen guten CD-Player inte­griert hat. Dabei sollten weder Computer noch Smartphone erforderlich sein. Wolfgang Schmidt

    Stereo: Da käme zum Beispiel der MP-1000 E von T+A in Frage, den wir in STEREO 10/2016 getestet haben. Sie können ihn mit der beigepackten Infrarotfernbedienung oder der optional erhältlichen Funkfernbedienung FD 100 (mit Display) steuern. Wesentlich komfortabler ist allerdings die Bedienung über die App am Smartphone oder – noch besser – Tablet. Denn Schritt für Schritt durch lange Listen zu scrollen, ist mühsam. Sie können die Qobuz-App und/oder die T+A-App verwenden. Einen PC brauchen Sie nicht.

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  • WMA-Lossless-Dateien konvertieren

    Ich möchte mir einen HiRes-Porti-Player zulegen. Meine Dateien sind aber alles verlustfreie WMA-Dateien mit einer Bitrate von zirka 900 kBit/s und einer Dateigröße von etwa 10 bis 20 MB pro Lied. Da ich keinen Player gefunden habe, der das abspielen kann, brauche ich ein Konvertierungsprogramm. Meine Frage ist nun: Welches Datenformat ist das beste? WAV, FLAC, DSD, DSF usw.? Und welches Programm empfehlen Sie zum Konvertieren? Markus Petzold

    STEREO: WMA Lossless ist in der Tat ein sehr seltenes Format, aber zum Glück wird es von den wichtigsten PC-Anwendungen unterstützt. Wir empfehlen, die Dateien nach FLAC zu konvertieren: FLAC ist mit nahezu allen Geräten und Player-Anwendungen kompatibel – wenn man von der Apple-­Welt mal absieht. Zum Konvertieren Ihrer WMA-Lossless-­Dateien können Sie das kostenlose Foobar verwenden. Sie müssen dazu nur den Pfad zur flac.exe angeben bzw. diese von sourceforge.net/projects/flac runterladen. Geben Sie dann in Foobar einen Rechtsklick auf die Datei und wählen „Convert“ > ... und dann als Zielformat FLAC. Wenn Sie dBpower­amp verwenden, klicken Sie ebenfalls rechts auf die Datei und dann auf „Convert to“. Im ­JRiver Media Center wählen Sie nach einem Rechtsklick „Bibliothekswerkzeuge > Format konvertieren. Die Klangqualität ist bei allen drei Anwendungen die gleiche.

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  • CDs am PC rippen oder mit dem Rip-Server?

    Ich interessiere mich für ein Gerät zum CD-Rippen. Mir ist es gleich, ob ich die CDs mit einem fertigen Gerät rippe oder mit dem PC (Windows). Wichtig ist für mich ein Rip in perfekter Qualität und mit zuverlässigen Metadaten. Bei einem fertigen Musikserver sollte die Software ausgereift, gut zu bedienen, möglichst stabil und die Metadaten leicht editierbar sein. Ganz besonders wichtig ist, dass die Musikdateien ohne Verlust auch auf einem anderen Gerät nutzbar sind, sollte das Ursprungsgerät einmal ausgetauscht werden (müssen). Gibt es fertige Geräte, die einen qualitativ perfekten Rip liefern? Wenn ich meine CDs am PC rippe, stellt sich die Frage nach der besten Hardware und der optimalen Konfiguration. Da habe ich momentan keine Ahnung, wo­rauf es genau ankommt. Deshalb meine Frage: Kann ich mit dem PC den qualitativ perfekten Rip erzielen und wenn ja, wie stelle ich das sicher und mit welcher Software? Wolfgang Göbel

    STEREO: Ein Rip-Server dient ja nicht nur zum Rippen, sondern auch als Musikspeicher, -lieferant und Abspielgerät. Wenn es Ihnen nur ums CD-Rippen geht, lohnt sich die teure Anschaffung eines Rip-Servers nicht. Dann empfehlen wir Ihnen, die CDs am PC mit dBpoweramp zu rippen. Das eingesparte Budget können Sie dann in einen exzellenten DAC oder Netzwerkspieler investieren. Wegen der Konfiguration brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Man kann zwar in dBpoweramp viel einstellen, aber bleiben Sie ruhig erst mal bei den Standard-Einstellungen. AccurateRip gibt Ihnen ja eine Rückmeldung, ob der Rip perfekt gelungen ist. Der Vorteil der PC-Lösung ist nicht zuletzt, dass Sie die Metadaten komfortabel bearbeiten können, übrigens ebenfalls mit dBpoweramp oder alternativ mit MP3tag. Da werden Sie nicht ganz drum herumkommen, denn 100 % perfekte und vollständige Tags liefert keine der uns bekannten Datenbanken. Insbesondere die Genre-Einstufungen sind mitunter abenteuerlich. Das Kopieren und Sichern als Backup gelingt am PC ebenfalls komfortabel und flexibel. Wenn Sie nach einem guten Laufwerk suchen: Unser letzter Test liegt zwar schon einige Jahre zurück, aber die damaligen Testsieger sind noch am Markt: das interne  Blu-ray-Combo-Laufwerk Asus BC-12 D2 HAT und der interne DVD-Brenner Teac DV-W 5600 S. Wenn es ein USB-Laufwerk sein soll, können Sie einen dieser internen Brenner in ein 5 ¼-Zoll-USB-Gehäuse einbauen, zum Beispiel in die Raidsonic Icy Box IB-550 StU3S.

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  • Songs auf Tidal HiFi nur in Lossy-Qualität?

    Ich habe Tidal HiFi abonniert und streame über den Linn Akurate DS. Aber egal, was ich spielen will, es kommt nur AAC 96 kBit/s raus. Gekennzeichnet sind die Songs aber mit „CD“. Dazu teilt mir der Tidal-­Support mit, dass nicht alle Songs in HiFi vorlägen – zum Beispiel, weil sie produziert wurden, bevor die Lossless-Technologie verfügbar wurde. Habt Ihr auch schon einschlägige Erfahrungen gemacht? Markus Fuchs

    STEREO: Richtig ist, dass die Lossless-Streaming-­Dienste nicht ihr komplettes Repertoire in CD-Auflösung anbieten. Das liegt einfach daran, dass die „Aggregatoren“, also quasi die Großhändler, von denen sie die Musik beziehen, noch nicht alle Songs im FLAC-Format bereitstellen. Aber 320 kBit/s sollten es im AAC-Format schon sein. Wichtig ist eine ausreichend schnelle Internetverbindung und in den Einstellungen die Option „HiFi“ oder „Master“. Suchen Sie zum Beispiel mal nach „Sgt. Pepper ...“ von den Beatles: Sie werden in Tidal mehrere Versionen finden, darunter eine mit 320 kBit/s AAC und eine FLAC-Version in CD-Auflösung.

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  • DVB-Radio im Kabel: Welche Bitraten?

    Da meine früheren Tuner (Kenwood bzw. Linn Kremlin) ihren Geist aufgegeben haben, höre ich nun über meine Linn-Akurate-Anlage Internetradio. Die Qualität ist dann etwa bei den WDR-Programmen 128 kBit/s. Sie schreiben in Ihren Artikeln, dass Unitymedia im Kabel meist 320 kBit/s als Bitrate sendet. Meine Frage ist nun, werden alle WDR-Programme in 320 kBit/s gesendet? Oder gar alle ARD-UKW-Programme in 320 kBit/s? Wenn das so ist, dann erhält man mit dem Technisat CableStar eine viel bessere Klangqualität. Die ich dann ja noch mit einem Lichtleiterkabel über den Linn Akurate DSM digital aufwerten kann. Gibt es im Internet Tabellen, die diese Werte aufzeigen? Klaus Konopka

    STEREO: Ja, alle ARD-Radioprogramme werden im Unitymedia-Netz mit 320 kBit/s verbreitet, mit Ausnahme der reinen Mono-Wortprogramme wie B5 aktuell, RBB Inforadio, HR Info oder WDR Event. Hier beträgt die Bitrate nur 128 kBit/s. Im Kabelnetz von Vodafone (Kabel Deutschland) sind die Bitraten aller ARD-Programme geringer, meist 192 kBit/s je Stereo-Programm. Falls nun Unitymedia und Vodafone fusionieren und ihre Netze zusammenlegen, sind die künftigen Bitraten fraglich. Mit Informationen im Internet zu den Bitraten halten sich die Kabelnetzbetreiber wie die Programmveranstalter dezent zurück. Geräte wie der Technisat CableStar zeigen die Werte aber an. Übrigens: Sie können von der Bitrate nicht direkt auf die Klangqualität schließen, wenn Sie verschiedene Geräte vergleichen. Es kommt schließlich auch auf die Hardware an.

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  • SHM-CD oder UHQ-CD: Was klingt besser?

    Sind bei SHM-CDs oder UHQ-CDs ohne MQA-­Decoder bei den STEREO-Workshops klangliche Unterschiede festgestellt worden? Welche von beiden würden Sie mir empfehlen? Wolfgang Gruber

    STEREO: Die besonders hochwertig gefertigten SHM- und UHQ-CDs sind ihren im normalen Prozess hergestellten CD-Pendants tatsächlich leicht überlegen. Ein System favorisieren möchten wir aber schon deshalb nicht, weil die Klangqualität in allererster Linie von der Aufnahme selbst und nicht vom Produktionsverfahren der Disc abhängt.

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  • USB auf S/PDIF-Koax: Welcher Adapter?

    Ich möchte meinen Mac über USB-Kabel an den Koax-Eingang meines Marantz-DAC NA-8005 anschließen. Dessen USB-B-Port ist leider schon belegt. Können Sie einen Adapter empfehlen? Oder macht diese Art des Anschlusses keinen Sinn? Hagen Markus

    STEREO:  Da empfehlen wir den „HiFace two“ von Manunta. Der kostet um 160 Euro, bietet sehr gute Qualität und wird am Mac automatisch als USB-­Ausgabegerät erkannt 

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  • Externe Festplatte: Wie groß für 1100 CDs?

    Ich bin seit Kurzem stolzer Besitzer eines Naim Unity Star und möchte gerne dessen Ripping-Funktion nutzen, um meine nicht ganz kleine CD-Sammlung (zirka 1100) auf einer externen Festplatte zu speichern. Ich würde dies aufgrund des geringeren Speicherplatzbedarfes gerne im FLAC-Format tun. Können Sie mir hierzu raten? Und vor allem: Wie groß sollte ich die externe Festplatte für eine solche Datenmenge wählen? Wären zwei TB ausreichend? Glückwunsch übrigens zu Ihrem sehr gelungenen Magazin, das ich immer wieder mit großem Vergnügen lese. M. Seifert

    STEREO: FLAC ist auf jeden Fall vernünftig, da klanglich ohne Tadel und weitestgehend kompatibel, vor allem auch, was die Metadaten angeht. Die 1100 CDs würden im FLAC-Format auf einer Festplatte knapp 300 GB Speicherplatz belegen. Die zwei TB sind also mehr als ausreichend.

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  • Deezer-Download: In welcher Qualität?

    Eine Frage zu Ihrer Meldung „Deezer-App jetzt mit Offline-Modus“ auf www.stereo.de: In welchem Format erfolgen dabei die Downloads? Haben als „HiRes“ angepriesene Alben dann auch im Download entsprechende Auflösung (z. B. FLAC 24/96)? Martin Schober

    STEREO: Deezer bietet keine HiRes-Dateien oder -Streams an, sondern beim „Deezer HiFi“-Abo werden FLAC-Files in 16 Bit/44,1 kHz gestreamt. Dasselbe Format kann in der Desktop-­Anwendung nun auch für die Offline-Nutzung heruntergeladen werden. Die Downloads sind aber, wie bei allen Streaming-Diensten, verschlüsselt und können nur abgespielt werden, solange das Abo gilt.

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