Marken

Thorens

Das älteste Unternehmen in der Unterhaltungselektronik wurde 1883 von Hermann Thorens in Sainte Croix, Schweiz, gegründet und ist heute noch - insbesondere durch hochwertige Plattenspieler - weltweit bekannt. In den 1960er Jahren zog das Unternehmen nach Lahr in Baden. Nach einer Zwischenstation in der Schweiz, übernimmt Gunter Kürten 2018 das Unternehmen und verlagert den Firmensitz nach Bergisch Gladbach.

Thorens TD 905

Getestet in Heft 4/2016
Der TD 905 ist das mittlere Modell der neuen 900er-Serie von Thorens. Und dieser besinnt sich auf seine Subchassis-Tradition. Das Board des TD 905, das den Teller und den Tonarm trägt, ruht wie bei den berühmten Vorfahren auf drei Schraubenfedern. Um die gefürchteten Taumeleffekte zu vermeiden, wurde der Lagerschaft des Tellers durch einen Schaumstoffring geführt, der das seitliche Ausbrechen des Subchassis verhindert, ohne seine vertikalen Bewegungen zu stoppen. Ein klasse Plattenspieler, wie es in dieser Art nicht mehr viele gibt. Dank dieses und weiterer Details ein „echter“ Thorens mit explizit lebendiger, „swingender“ Wiedergabe.

Thorens TD 190-2

Getestet in Heft 12/2015
Leicht aufzustellender Vollautomat, der nur das Plattenauflegen verlangt, dem Hörer sonst aber praktisch jeden Handgriff abnimmt. Der Thorens ist mit einem MM-Abtaster guter Qualität ausgerüstet und dreht sogar mit 78 Umdrehungen, ist also Schellack-tauglich. Die Auflagekraft wird masselos per Federzug realisiert, Teller und Arm sind leidlich vom Chassis entkoppelt. All jenen, die dem mechanischen Aufwand Klangeinbußen unterstellen, zeigt der Thorens, was eine Harke ist, denn er spielt frei, offen und gelöst auf, vermittelt einen plastischen Raumeindruck und stellt Stimmen wie Instrumente an ihren Platz. Hier darf man faul sein!

Thorens TD 203

Getestet in Heft 1/2015
Mit diesem Dreher kann sich Thorens nicht nur in der Einsteigerliga sehen lassen. Den spitzengelagerten Tonarm – eine absolute Besonderheit in dieser Preisklasse – können wir uns auch prima auf „erwachseneren“ Laufwerken vorstellen. Er trägt zur klanglichen Finesse bei und ist das Highlight des gelungenen TD 203. Doch der riemengetriebene, in drei Hochglanzlackierungen erhältliche Dreher hat noch mehr zu bieten. Zum Beispiel einen MM-Tonabnehmer, der auf die mechanischen Gegebenheiten des Tonarms angepasst wurde. Deshalb erzielt der in seinen Drehzahlen feinregulierbare Thorens ein sehr lebendiges, dabei aber leicht grundtonorientiertes und gut geordnetes Klangbild. Eine echte Empfehlung für engagierte Einsteiger.

Thorens TD 209

Getestet in Heft 1/2014
Der in Weiß, Rot und Schwarz lieferbare TD 209 setzt nicht nur optische Glanzpunkte. Er kommt komplett mit einem exakt angepassten MM-Tonabnehmer im schwingungstechnisch beruhigten Tonarm. Der Motor ist dämpfend in einer Zentrierspinne aufgehängt, und Schlitze im MDF-Chassis rund ums Tellerlager erschweren Resonanzen den Weg zu diesem sensiblen Punkt. Obendrein gibt es ein umfangreiches Zubehörpaket inklusive Tonarmwaage und einer Einstellschablone aus Pappe, die zugleich als Lage zwischen Matte und Teller dient. Die gut organisierte sowie farbig-druckvolle und ausgereifte Wiedergabe des TD 209 lässt Freude aufkommen. Dafür ist der Preis mehr als angemessen.

Thorens TD 2035

Getestet in Heft 2/2012
Der in blau, rot oder schwarz durchschimmerndem sowie in klarem, aber „geeistem“ Acryl erhältliche TD 2035 ist schon deshalb ein echter Hingucker. Was als Showobjekt daherkommt, entpuppt sich allerdings als hochwertiger Plattenspieler für alle Musikarten, an dessen technischer wie mechanischer Ausstattung nicht gespart wurde. So gehört eine aufwendige elektronische Laufwerkssteuerung zum Lieferumfang, die in einem separaten Kästchen untergebracht ist und ein exzellentes Timing ermöglicht. Auch der mit einer magnetischen Antiskating ausgerüstete gerade Tonarm hält das anspruchsvolle Niveau des Laufwerks. Seine superbe Dynamik und präzise Basskontrolle mit Rhythmusgefühl machen den Thorens zum Tipp.

Thorens TD 309

Getestet in Heft 9/2010
Mit dem unkonventionell geformten, in zwei Farbausführungen angebotenen TD 309 knüpft Thorens an große Zeiten an. Der Subchassis-Spieler hat seine Federelemente allerdings in den Füßen. Der Plattenteller aus Quarzglas wird ganz klassisch über einen Riemen angetrieben. Man kann ihn durchaus so nehmen, wie er aus dem Karton kommt, aber auch als profunde Basis für eigene Justage-, Tonabnehmer- und Kabelversuche betrachten. Der TD 309 ist ein ebenso unkomplizierter wie engagierter Plattenspieler – ganz wie man ihn will – mit hohem Klangpotenzial. Dieses auszureizen wird manchen Vinylhörer länger beschäftigen. Aber HiFi ist ja auch ein Hobby, oder?

Thorens TD 550

Getestet in Heft 12/2008
Plattenspieler von Thorens sind meist mehr Arbeitstiere als Schönheiten, doch der große TD 550 ist ein Beau. Mit der verspiegelten Frontplatte und dem auf Hochglanz polierten Teller sieht er fantastisch aus. Und so klingt er auch, denn der 6,5 Kilogramm schwere, gemeinsam mit dem Tonarm auf einem ultrafesten, resonanzunanfälligen Subchassisträger aus Carbonfaser sitzende Teller ist so von äußeren Störungen weitestgehend entkoppelt. Thorens empfiehlt einen zwölf Zoll langen Ortofon-Arm mit geringem Spurfehlwinkel. Mit diesem und einem entsprechenden MC-Abtaster entwickelt der TD 550 ein großes, stämmiges und in sich perfekt organisiertes Klangbild, das wirklich Lust aufs Plattenhören macht.

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