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STEREO Umfrage

Hören Sie strukturelle Unterschiede zwischen MM/MC/etc. oder ist dies für Sie nur eine Frage des Geldes?

In den USA sind im letzten Halbjahr erstmals wieder mehr Schallplatten als CDs über die Ladentheke gegangen. Und auch in Deutschland ist der Analog-Trend ungebrochen. Just hat STEREO mit "HiFi analog" ein neues Sonderheft zum Thema veröffentlicht und sogar eine nützliche Plattenspieler-Justierschablone jedem Heft als Bonus beigelegt. In der Vorbereitung haben wir intern einmal mehr die Frage diskutiert: MM- oder MC-Tonabnehmer – nur eine Frage des Preises?

Wie halten Sie's? Hören Sie strukturelle Unterschiede zwischen den Abtasterkonzepten oder ist dies für Sie nur eine Sache des Geldes?.

Kommentare:

• Viel wichtiger als das Wandlerprinzip ist meines Erachtens der Nadelschliff.

• MC-Abtaster offenbaren in der Regel mehr Details, die Unterschiede zwischen verschiedenen Nadelschliffen sind aber größer. Zudem muss der Tonabnehmer auch zu Arm und Laufwerk passen. Wer nicht gerade dem Spieltrieb frönen und mit verschiedenen Abtastern experimentieren möchte, kauft am besten einen Komplettspieler mit ab Werk montiertem System. Oder man lässt sich vom kundigen Händler einen Tonabnehmer montieren.

• Ich nutze einen optischen Abtaster von DSAudio. Das Modell E1

• So oder so muss es gut klingen... Und das geht mit MM wie mit MC

• REGA P3 - modifiziert - EXCALIBUR Gold - eine perfekte Symbiose.

• Thorens TMC 63 für Klassik ........... Ortofon 2m Black für Jazz

• Alle Abtaster klingen etwas unterschiedlich. Wichtig ist doch nur, dass der Abtaster zum Plattenspieler passt, preislich wie klanglich.

• Die Fragestellung macht keinen Sinn. Jeder Abtaster klingt anders und für guten Klang gibt es sowohl prima MM und MC.

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• Hauptsache gut. Problem ist aber, dass die meisten Verstärker, die überhaupt noch einen Phonoeingang haben, nur für MM ausgelegt sind. (Wenn man, wie ich, nicht noch einen zusätzlichen Phono-Pre rumstehen haben möchte ...)

• Für mich existieren da klare Unterschiede, und ich höre alle Arten von Musik mit einem Allround-Abtaster.

• schlecht vorformulierte Fragen - ich finde mich in keiner Antwort wieder, obwohl ich eine Meinung hätte - die interessiert dann aber ja offensichtlich niemand: MC ist wesentlich einfacher zu betreiben, da man fast nie Brummprobleme hat - klangliche Unterschiede mal ganz außen vor

• Weitaus entscheidender ist der Nadelschliff und natürlich die korrekte Justage. Deshalb sollten TA-Systeme klare Kante(n) zeigen!

• Ich höre aktuell mit einem sehr gutem MM. Möchte demnächst mal wieder ein MC testen - die Schmerzgrenze liegt bei 1000€. Mag sein das im noch teueren Segment etwas mehr geht, wenn nicht akustisch dann aber zumindest prestigemäßig 😏.

• Der nächste Nadeleinschub (als Ersatz) wird ein Upgrade. Das funktioniert beim Ortofon 2M Red zum Blue ganz einfach. Ich freue mich schon auf die neue Hörerfahrung. Eines Tages noch ein feinsinniges MC HighOutput System zu installieren wäre schon super.

• Benz LP an Linn LP 12

• ORTOFON QUINTET BLACK auf einem PRO-JECT Laufwerk montiert deckt alle Arten von Musik die ich gerne höre ab

• Ich habe die Antwort gewählt, dass ich mit Allround-Tonabnehmer höre, unterscheide dabei aber nach Pressungen: Nämlich Stereo- und echte Mono-Platten. Folglich besitze ich zwei Allrounder. Klanglich sind die beiden Systeme sehr nah beieinander, weil aus der gleichen Baureihe von Ortofon (Cadenza-Bronze und Cadenza-Mono). Dadurch lässt sich das System jeweils ohne langes Prozedere tauschen, da ich zwei Headshells benutze. Ansonsten bietet mir das Stereo-System einen solch guten Klang, dass ich garnicht auf die Idee komme, nach etwas Besserem zu suchen. Je nach Musikstil tauschen, hören, skeptisch werden und wieder tauschen? Wo bleibt da der Genuß? Und wenn ich mal auf Mono gewechselt habe, dann höre ich auch erstmal eine ganze Reihe von solchen Platten. Vor kurzem gab mir mein Händler einen Bericht von einem Tontechniker zu Mono-Abtastern. Das ist eine Wissenschaft für sich. Daraus folgte bei mir die Erkenntnis, dass wohl mein Mono-System nicht wirklich mono ist, allein schon aufgrund der Nadelverrundung. Der Autor hat auch ein wesentlich preiswerteres System ebenfalls von Ortofon empfohlen. Mir als Laien schwirrte es im Kopf. Ich gehe der Sache auch nicht weiter auf den Grund, da ich - wie erwähnt - hören möchte und nicht rumdoktern. Mir war aber auch bereits vor Lesen des Artikels aufgefallen, dass ich trotz 'Mono-System' nicht die erhoffte Phantom-Schallquelle zwischen meinen Lautsprechern erhielt. Dynamisch und klangfarblich geht aber bei guter Aufnahme 'die Post ab'. Und das genügt doch, oder?

• Für mich ist leider keine passende Antwort dabei. Natürlich hat es mit der Menge des investierten Geldes zu tun. Mittlerweile gibt es ja wieder toll klingende Magnetsysteme, die natürlich ihren Preis haben und MCs nicht nachstehen.

• hana SH - kann als MM und MC abgespielt werden!

• Der warme Klang eines MM-Abnehmer gefällt mir besser als der kühle Klang eines MC-Abnehmer.
An meiner Hauptanlage betreibe ich das Ortofon 2M Bronze und den 2M Mono, und an der Zweitanlage ist ein Linn Adikt montiert. Ich bin vollumfänglich mit dem Klang von beiden Anlagen bei allen Musikrichtungen zufrieden.

• Antwort 3: Sie haben aber die MI's vergessen, auch eine sehr gute Alternative für kleinere Budgets aber High End Ambitionen. Gerade bei Grado und Nagaoka.. Ein schlechteren Kompromiss scheint mir hingegen einen High Output MC. Aber von Anlage zu Anlage wahrscheinlich unterschiedlich. Deshalb bitte testen, testen, testen. Das ist das schönste bei unser Hobby.

• Mein Nagaoka MP 500 ist ein super allround Abtaster. Wenn ich jedoch Geld, Platz und Zeit genug hätte, wäre ein "Analog-Altar" mit verschiedenen Drehern, Armen und Abtastern eine feine Sache. Faszinierend, was es für unterschiedliche Konzepte gibt - technisch und auch optisch.

• 100% kann ich mich mit keiner der Auswahlmöglichkeiten identifizieren.

• MM für Musikwiedergabe, MC für Gänsehaut und Freudentränen.

• Natürlich gibt es klangliche Unterschiede zwischen Tonabnehmern. Bloß hat dies nichts mit dem Grundaufbau MM/MC/MI zu tun, sondern mit der Qualität der Umsetzung. Ich bezweifel, dass irgend jemand auf dieser Welt im Blindtest bestimmen kann, ob er gerade MC oder MM hört, solange es sich um den selben Qualitätsbereich handelt. Geht man dann in den absoluten High-End-Bereich, gibt es nur noch MC, da erledigt sich ein Vergleich von selbst.

• Nach dem Kauf eines vdH Frog ist das Thema für mich erledigt......

• Jahrzehnte habe ich Vinyl gehört und dann kam endlich die CD. Für mich überwiegen die Vorteile der CD. Den Ärger mit welligen Vinylscheiben und das Geknistere brauche ich nicht.

• habe zwei Plattenspieler einen mit MM und einen mit MC sind beide gut

• Benz Ruby Z an Rega P9 - der "Bohrturm-Schreck"😁

• Ich habe mich vor Jahren mal für MC's entschieden, erst Audio Technica und dann Ortofon SPU Classic
auf ein schönen langen Arm gesetzt und der Rest ist mir gepflegt egal.
Höre lieber Musik und erfreue mich manchmal wie immer wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird. Die absoluten Neuheiten von denen in 3 Jahren niemand mehr spricht und dann in vergessen geraten.

• Hallo. Habe noch keinen Plattenspieler, früher ja, heute wäre es eine Luxusanschaffung....das gilt zu überlegen. Das was ich analog bisher gehört habe, Freund, Hifi -Studio,
Worksshops bin ich der Meinug MC `s spielen zu laut und nervig, MM`s Abtaster sind günstiger und der Musik freundlicher und dienender gegenüber.

• Ich habe keine Ahnung dazu, bin der Empfehlung meines Händlers gefolgt, die technischen Hintergründe spielten keine Rolle (wenn ich es richtig erinnere, haben wir Burmester 175 mit McC kompetitiv gegen Technics 1000 mit hochwertigem DS Lichtsystem gehört, MC hat gewonnen).

• Meiner Meinung nach sind die Unterschiede zwischen MM und MC nicht so groß

• Ich höre schon immer MM und mein Abtaster ist ein Nagaoka 300. Mit dem ich sehr zufrieden bin.

• Nun, es ist eher ein Klassiker mit dem ich Musik höre, nämlich den AT20SLA. Für mich immer noch eines der besten MM-Tonabnehmer der je gebaut wurde.

• Ich verfüge über 4 Plattenspieler mit MM- und MC-System bis in den 5-stelligen Preisbereich hinein, und jeder von denen vermittelt unterschiedliche Höreindrücke. Ein Klangempfinden lässt sich nicht auf die Frage, welches System man verwendet, reduzieren, sondern ist neben dem persönlichen Höreindruck die Summe der eingesetzten Komponenten und physikalischen Eigenschaften (u.a. die Kapazität pF der eingesetzten Phono-Kabel). Insofern ist die gestellte Frage nach strukturellen Unterschieden zwischen MM und MC m.E. substanzlos.

• Grado Moving Iron M8

• Ich fahre seit ca. 40 Jahren mit MCs und erreiche damit höchstes Niveau.

• Letztlich ist der Tonabnehmer ein Verschleißteil und wenn er dann noch klein und teuer ist, möchte man ihn lange gebrauchen, denn anders als Sneakers oder High Heels taugen Tonabnehmer nicht zum Sammeln. Wer hat schon mehrere Tonarme für mehrere Tonabnehmer oder baut freiwillig gerne ein neues System ein. Nur deshalb habe ich auch keinen speziellen für Mono Schallplatten.

• Bitte sich den Plattenspieler ohne Entzerrung mal anhören, damit man mal weis was drauf ist !

• Mir war nicht klar, dass es klangliche Unterschiede zwischen MM/MC gibt. Schön, dass Stereo dieses Thema herausarbeitet. Fazit: Man lernt nie aus!

• Es gibt sehr gute MM's aber alleine schon Systembedingt, sind die MC's besser, also ich würde die MC's ganz klar als die besseren Tonabnehmer im Allgemeinen sehen.

• Die Alternative heißt aber nicht MM oder MC, sondern Mono oder Stereo: entweder Ortofon Cadenza Black oder Mono-SPU

• Ich spiele mit einem Clearaudio Virtuoso MM und einem Audio Technica AT OC 33 MC beide Systeme liegen in etwa gleicher Preisklasse. Ich finde das Mc System etwas dynamischer, ein MM System würde ich mir nicht mehr kaufen.

• Nachdem die obere Grenzfrequenz meiner Ohren bei 8kHz liegt, was wohl für einen 74jährigen ehemaligen Radio-und Fernsehtechniker normal ist, spielt die Frage MM oder MC keine so große Rolle mehr. Beide Lager bieten hervoragende Modelle, deren Vor-und Nachteile auf den Hörer zugeschnitten sein sollten. Da viele Tonarme nicht höheneinstellbar sind, sollte vor dem Kauf geprüft werden, ob das bevorzugte System zum Tonarm passt.

• MC ist mit der SACD vergleichbar. Dynamik, Auflösung und vor allem die Räumlichkeit gewinnen deutlich. Aber sehr gute MMS liegen nur dicht dahinter. Aber ohne sehr guten MC-Vorverstärker ist, vor allem bei Low-Output-Systemen, ist alles umsonst.

• Ich besitze seit 1976 einen Dual CS 704 mit Shure V15 Type III, spielt auch heute noch (inzwischen eher selten eingesetzt) tadellos!!! Ich betreibe ihn allerdngs mit einem Einsatz (vom Händler schon vor 30 Jahren eingelötet) eines besserer Kabels (nicht Netz-) plus einem Vorvorverstärker von Cambridge. Der ehemalige Kollaps von Dual war wohl damals darauf zurückzuführen, für relativ wenig Geld sehr, sehr gute und hochwertige Geräte zu bauen, um ua gegen die billige(re) Konkurrenz aus Fernost anzustinken. Sicherlich habe ich inzwischen teuere Plattenspieler mit sehr kostspieligen Tonabnehmern hören dürfen, ich muß aber eingestehen, daß mich die riesigen Preissprünge nach oben und der dazu gehörige Klanggewinn nicht überzeugen konnten. Da stimmt für meine Ohren irgendwie das Preis-/Leistumgsverhältnis nicht. Stereo sollte übrigens bei seinen Tests auch auf die Lebensdauer der Systeme und die Kosten der Ersatzbeschaffung eingehen - ist bestimmt spannend und vielleicht auch ernüchternd. Ich befürchte, daß der Höhenflug der Schallplatte bald empfindlich in den Sinkflug übergeht, es wäre sehr schade. Aber wenn ich die rasante Zunahme von Streaming wahrnehmen muß, wird mir bange - auch um die Frage, ob MM oder MC. Also, Fans, seid sorgsam mit Euren Plättchen und Euren Spielern, kauft uU Tonabnehmersysteme auf Vorrat, wer weiß.......? Grüße von einem angejahrten Klangliebhaber, der einen Spieler von immerhin 44 Jahren bisher erfolgreich über die Runden gebracht hat, die dieser auch gerne noch dreht.

• Leider sind die besten Abtaster unbezahlbar. Es wird Zeit, das sich das in naher Zukunft ändert.

• Weder noch, für gibt es nur MI, aber von irgendwas wollen die Fachzeitschriften ja leben. Die Anti Bling Bling Kompanie

• Keine Antwort. In der heutigen Zeit sich noch mit Plattenspieler und Abtaster zu beschäftigen, das gibt es doch gar nicht. Wenn man Qualitativ hochwertig und komfortabel Musik hören will, besorgt man sich einen Musik Server oder ähnliches, alles andere ist Schnee von vorgestern. Wenn schon Nostalgie dann würde ich auf die Edison Phonographenwalze zugreifen, das ist wahres High End und richtig Analog ohne Verstärker besser geht es nicht. Nicht böse sein, letzter Satz war nur Spaß.

• Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Tonabnehmern. Den Aufwand mit mehreren Armen und Tonabnehmern wollte ich am Ende nicht betreiben. Dafür habe ich mich für einen guten MC-Tonabnehmer entschieden.

• Der Allrounder ist für mich ein MC. Grund weniger Brumm.

• Ich betreibe meinen 2012 erstandenen Pro-Ject 2 XPerience mit dem vom Fachhändler vormontierten Ortofon MM 2 Bronze und dem Phono-Vorverstärker Pro-Ject Phono Bos RS, die mit dem mitgelieferten Phonokabel Connect It verbunden sind. Ich bin zwar mit dem Klang zufrieden, könnte mit dem Vorverstärker aber auch ein MC betreiben. Die in STEREO veröffentlichten MM/MC-Vergleiche haben meine Ratlosigkeit leider nicht beseitigt. Meine Frage an einen Fachhändler wurde mit der Gegenfrage "beantwortet", welchen Phonovorverstärker ich denn hätte. MC ist für mich kein "Muss", sondern ein "Kann". Ein Klangvergleich wäre für mich auch nur zu Hause mit meiner HiFi-Anlage sinnvoll. Viel Aufwand mit ungewissem Ergebnis. Bin mal gespannt, was andere Hi-Fi-Freunde auf Ihre Frage antworten, denn experimentierfreudig und auf der Suche nach einem noch besserem Klang bin ich schon.

• Habe 30 Jahre lang mit MM gehört und bin im Januar auf MC gewechselt. Ich möchte nicht mehr zurück!

• Mein DUAL Plattenspieler war/wird stets mit MM (Shure zB www.styli.co.nz) betrieben. Habe keinen Vergleich zu MC.

• Es hängt sehr davon ab, wie gut die Phonovorstufe ist: Viele günstigere Verstärker sind mit leisen MC-Systemen überfordert - dann empfehlen sich MM-Systeme. Allerdings gibt es auch Top-MMs, die aber nicht günstiger sind, als MCs mit vergleichbarer Klangqualität!

• Früher habe ich meine Platten mit einem Dual mit "Drehmeißel" gehört. Auch da kam für uns als Jugendliche gute Musik raus. Diese Platten habe ich noch und höre sie auch noch. Der Plattenspieler dafür wurde mittlerweile gegen einen besseren getauscht (Vintage aus England) mit einem Arm von SME und einer Mittelklassenadel MM von AT. Passt für mich super und das Ergebnis: Die Musik ist immer noch die gleiche wie früher! Sicher ist Auflösung und der Klang besser geworden, aber auch das drum herum an Elektronik wurde verbessert. Die Frage ist für mich nicht ob es Strukturunterschiede gibt, sondern welchen Luxus gönne ich mir und welche Emotionen werden entfacht? Kribelts beim hören, alles richtig gemacht.

• Mit beiden Prinzipien sind sehr gute Abtaster machbar. Die Unterschiede ergeben sich hauptsächlich aus der größeren bewegten Masse, der größeren Induktivität und der größeren Nadelnachgiebigkeit des MM-Systems im Vergleich zum MC-System. Somit ergibt sich eine bessere Impulsfähigkeit aber auch Nervosität des MC-Systems und ein eher weicher , "musikalischer" Klangcharakter des MM-Systems. Ein preiswertes MM-System verwende ich nur für gebraucht gekaufte Platten, um deren Zustand zu überprüfen. Wenn der gut ist, kommt das teure MC-System zum Einsatz. Es gibt eigentlich keinen physikalischen Grund, nicht auch MM-Systeme mit geringerer Nadelnachgiebigkeit zu bauen und damit deren Impulsfähigkeit zu verbessern. Dann müsste es nicht Tonarme mit hoher oder geringer Masse geben. So versammeln sich also drei verschiedene Arme auf meinem Laufwerk.

• Das kommt doch ganz auf die Musik und Platten an was man für ein System verwendet. Warum soll man ein MC System verwenden um beispielsweise Rock zu hören. Für mich ist ein MC System für Jazz, Blues, Classic und Soul interessant. Mein AT-VM750 SH spielt aber soweit gut auf, das ich mir da jetzt nicht so die Gedanken machen muss. Die nächste Frage wäre dann wie sieht meine Kette dann weiter aus? Plattenspieler, Tonarm, Verstärker, Boxen? Es muss mal wieder alles zueinander passen, sonst nichts!

• Meine zwei Dreher waren von Anfang an mit MM - Systemen ausgerüstet und ich habe mich auch bei den hochwertigen Phonovorverstärkern explizit auf welche festgelegt die nur für MM ausgelegt sind und nicht umschaltbar auf MC. Ich kenne den Unterschied zwischen MMs und MCs mangels Zeit leider nicht und wenn ich in ein paar Monaten in den Ruhestand gehe muss ich auch nicht mindestens 5 t€ in die Hand nehmen um mir noch einen Dreher mit einem MC - Abtastsystem zu leisten. Z.Z. begeistert mich mein High End CD/SACD - Player und ich höre kaum noch Vinyl, weil der Klang einfach der Wahnsinn ist. Neue Tonträger sind nur noch CDs, die Reklamationen wegen Pressfehlern, Trennmittelrückständen, etc. bin ich leid !

• Auch unter den MMs gibt es Unterschiede. Bei meinem Röhrenverstärker ist bereits eine MM Vorstufe eingebaut. Warum sollte ich dann noch eine andere Vorstufe anschaffen. Bin mit meinem Ortofon Abtaster sehr zufrieden.
• Linn LP12 Maijk mit Adikt MM.

• Bis das elektrische Abbild der Musik im Vinyl ist, durchläuft es im Regelfall - von Direktschnitten also mal abgesehen - etliche elektronische Schaltungen, derer jeder Konstrukteur sein eigenes Süppchen kocht. Dabei wird es auch noch massiv verbogen, Stichwort: RIAA Kennlinie. Ein ruhiges Laufwerk mit einer "stimmigen" Tonarm/Tonabnehmer-Kombination, mit der ich nicht über den Tisch gezogen werde, und fertig ist!
Vor ein paar Jahren hatte ein Sender - ich glaube, es war SWR 1 RP - mal seine EMT 948/TSD 15 entstaubt und spielte einen ganzen Tag Vinyl. Dazu übertrug eine Web-Cam aus dem Studio. Ich habe dann eine der via Astra durch den digitalen "Äther" gequetschten Aufnahmen (Jethro Tull - Heavy Horses?) zum Vergleich über meine eigene Anlage abgespielt. Diese besteht aus Thorens TD125MkII/TP16, Denon DL-103R, Accuphase E-206, B&W Matrix 3 Series 2. Ich war am Boden zerstört und hätte meinen Plattenspieler am liebsten aus dem Fenster geworfen - so abgrundtief schlecht klang meine eigene Kombination. Beim Vergleich eines weiteren Songs (Santana Untitled?) wurde dann alles wieder gerade gerückt: es klang nicht identisch, doch sehr ähnlich, ohne dass ich mich aus dem Fenster hängen möchte, was nun besser geklungen hat.
Meine gräusliche Vergleichsscheibe ist übrigens eine deutsche Pressung, während die gut klingende aus dem Nachbarland der Grachten und klassischen Windmühlen kommt. Das muss zum selbstgefälligen, hochnäsigen Mythos von der überragenden Qualität deutscher Pressungen, der die siebziger und achtziger Jahre beherrschte, unbedingt mal angemerkt werden!
Unabhängig vom Produktionsstandort hören sich sehr viele Platten für mich ohnehin an, als wäre beim Überspielen der Master-Aufnahme auf Lackfolie bereits ein Dynamik-Kompressor zwischengeschaltet gewesen, um die Rillen mit konstantem Abstand und möglichst dicht zu packen.
Und da soll ich mir 'en Kopp über Prinzipienreiterei machen?

• Das gute, alte denon dl 103 ist ein guter Kompromiss für alle Musikrichtungen und spielt bei mir seit vielen jahren problemlos

• High end kann teuer werden

• Man scheut sich halt vor den hohen Kosten, ein "MC-System mal auszuprobieren" - nichtsdestotrotz würde ich gerne mal Unterschiede zwischen meinem (MM-) Transrotor Ucello Reference (~500€) und und den MC-Systemen der ~ 1200-1500€ klasse v.d. Hul / Hana ML / Rega Apheta / Excalibur Platinum hören, ob sich es "lohnt" so einen großen Preisprung zu vollziehen - zumal der Vorteil eine neue Nadel nach- bzw umrüsten nicht möglich ist. Und ob Händler einem dies zu Hause ermöglichen (die eigene Anlage und Hörraum sind ja die relevanten Parameter) kann ich mir kaum vorstellen.

• Ist wohl eher eine Preisfrage – MMs sind günstiger, ab einer gewissen Qualitätsklasse gibt's fast nur noch MCs. Die Kette muss stimmen und der Aufbau.

• Ich betreibe zwei Tonarme. Und besitze fünf Tonabnehmer. Dieses Set benutze ich je nach meiner Stimmungslage und fühle mich dabei sehr wohl.

• In ihrer Auswahl gibt es meine Einschätzung nicht. MM Systeme mit den am Phonovorverstärker richtig eingestellten Werten klingen in meiner Kette (Mark Levinson ML10, Yamaha B6 oder conrad-johnson Premier1 an Braun M 200) für mich natürlicher, wärmer. MC Systeme analytischer und klarer, dafür aber kälter. Also keine Preis-, sondern eine Geschmacksfrage.

• Grundsätzlich denke ich, dass MCs theoretisch eine höhere Qualität liefern können - wenn Verstärkung, Abschluss und Rauschen des Phono-Verstärkers passen. Aber höchstwertige MMs - siehe Clearaudio - oder MIs - siehe Soundsmith - können da durchaus mitspielen. Die kosten dann aber auch dasselbe wie vergleichbare MCs...

• Interessant sind die Antwortmöglichkeiten .. ;-). Für mich ist der Trend absolut nachvollziehbar, dass die analoge Platte wieder nach vorn stürmt - einfach musikalischer als die digitalen Quellen;
deshalb nutze ich 2 verschiedene Tonabnehmer an 2 verschiedenen Tonarmen an 2 verschiedenen PrePreAmps: 1x Stereo-MC und 1x Mono-MC

• Moin, ich habe schon mit MM- und MC-Tonabnehmern gehört. Der Klang mit MC-Tonabnehmern hat mir immer besser gefallen. Noch maßgeblicher für den Klang ist aber meiner Ansicht nach eher der Schliff der Nadel und die Qualität des Phonoverstärkers.

• Man hört Musik heute digital. Und zwar in einer hervorragenden Qualität meistens. Die, die den Hype um die LPs und Plattenspieler mitmachen und in die veraltete, qualitativ längst überholte Technologie weiter investieren wollen, sollten sich so wieso nur das Beste aus der analogen Welt, also MC, kaufen, oder?🤔

• Ich habe Erfahrungen mit beiden Varianten gemacht, positive wie auch negative. Es ist leider eine Preisfrage, ob MM oder MC ist dabei nicht so relevant (immer davon ausgehend, dass Tonarm und System zusammenpassen).

• MM ist heute auch sehr gut - dann leider auch sehr teuer! Ich nutze beide Systeme.

• ...deswegen gibt es ja ,Gott sei Dank, euch Tester ! Es muss nicht immer das teure System das Beste sein und gerade im bezahlbaren Preisbereich hat es in den letzten Jahren , unabhängig vom Prinzip ( MM/MC oder MI !!) interessante Entwickelungen gegeben . Nochmal , Danke für's Aufspüren !

• MC Abtaster klingen für mich nahezu ausnahmslos besser, präziser, farbiger, lebendiger

• Es gibt bei den Abtatern keine "Eierlegendewollmilchsau", d.h. keinen Abtaster, der alles sehr gut kann.
Deshalb habe ich für mich einen Kompromiss geschlossen. Über die Preisfrage kann man streiten, aber es gibt teure und sehr gute MM-System, die ein "günstiges" (damit meine ich nicht ein billiges) MC-System an die Wand spielen, d. h. ein MC muss nicht unbedingt das bessere System sein. Dies hat u. a. ein Vergleich der System STEREO in der Sonderausgabe 03/18 (HiFi analog SPEZIAL - 3/2018) mehr als eindeutig bewiesen.

• Das ist insgesamt auch eine Frage der Abstimmung. Ich nutze zur Zeit ein Grado Master 2 in Moving Iron MI . Das ist schon sehr ebenbürtig gegen die üblichen MC Konkurrenten der 1000€ klasse. Ich bin damit mehr als zufrieden.

• Wer sich mal eine gute und optimierte Digitalkette alla Netzwerkplayer, NAS ... etc. ausgiebig zu Gemüte geführt hat, bei der auch alle Randbedingungen (Raumakustik, Netzqualität, Signalleiter, Mikrofonie (gilt für Analogquellen natürlich genau so)) beackert worden sind, der will nie wieder Rauschen, Knistern, eingeschränkte(r) Dynamik und Frequenzgang ... u.v.m., was Musik durch Artefakte verändert. Dampflokomotive hatten wir gestern!

• Als Übergangslösung hatte ich ein Ortofon 2MRed an meinem Transrotor verbaut.Ich war sehr positiv überrascht.Als ich dann das Benz Ruby Z bekam, war die Freude nicht besonders groß.Ich habe das Ortofon danach nicht mehr benutzt und verkauft. Aber für den Preis des Benz hätte ich mehr erwartet. Ich würde mal behaupten dass ein MM Abtaster in den meisten Fällen völlig ausreicht.

• Ich höre mit einem 350€ MM-System von meinem RP6. Da ist noch viel Luft nach oben, aber die Faszination analog kommt da schon durch. Auf der Einkaufs Liste steht noch ein MC-System der 600€-Klasse, aber welches, das weiß ich noch nicht. Da gibt es ja reichlich Auswahl....

• Ich nutze einen MI und das ist meiner Meinung nach die beste Wahl.

• Ihre Antwortauswahl ist wieder einmal sehr mangelhaft. Sie impliziert, dass jeder der Unterschiede wahrnimmt, auch beide Tonabnehmer benutzen kann. Dies ist wohl bei den wenigsten der Fall. Die restlichen Antworten stehen alle für „keinen Unterschied“. Eindeutige Frage stellen.

• Es gibt sehr gute MC - Tonabnehmer für unter 1000€ , genau so wie MM - Tonabnehmer.

• Nach meiner Erfahrung lösen MCs feiner auf, vor allem in den Höhen, klingen luftiger und transparenter. Voraussetzung ist natürlich eine gute und passende Phonovorstufe. Bin jedenfalls mit meinem Audio Technica AT 33 Sa an einem Thorens mit Mission-Tonarm und der Keces ePhono-Vorstufe mehr als zufrieden!

Wir bedanken uns wieder ganz herzlich für die vielen Kommentare und freuen uns schon auf die nächste Umfrage!

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