Der neue N30SA von Aurender (Bild: Aurender)
Der neue N30SA von Aurender (Bild: Aurender)

8GB Arbeitsspeicher und 480GB Cache

Neuer Server und Streamer N30SA von Aurender

Im neuen HighEnd-Server von Aurender wird der Musik-verarbeitende Teil vom Rest getrennt, was zu einer weiteren Reduzierung von Rauschen und anderen negative Einflüssen beitragen soll.

Die auffäligste Neuerung an Aurenders neuestem Musik-Server ist, dass er nun aus zwei voneinander gelösten Chassis besteht, sowie der farbige LCD-Bildschirm, welcher auch schon im N20 zu finden war. Laut Aurender beruhen zudem viele Aspekte des Schaltungsaufbaus und der Hardware, die im N30SA jetzt weiter verbessert wurden, ebenfalls auf dem N20. Mit dem Ziel der Rausch- und Jitterfreiheit sowie Reinheit des Musik-Signals wurde das Gerät in zwei Gehäuse verteilt, welche über zwei Verbindungskabel miteinander kommunizieren.

In dem ersten Gehäuse befindet sich die Stromversorgung, das Display, die Festplatte(n) sowie alle Teile der Systemsteuerung, im Zweiten hingegen alle Musik-verarbeitenden Bauteile, die digitalen Ausgänge, sowie der OCXO-Taktgeber, welcher dem im Server W20SE entspricht. Beide Gehäuse sind aus Aluminium und bieten eine 10mm dicke Oberseite, welche unter anderem Resonanzen entgegenwirken soll; sie können zudem bis zu 1,5 Meter auseinander gestellt werden.

Die Audio-Box erhält sauberen Gleichstrom vom linearen Netzteil der Strom-Box über ein Verbindungskabel – und filtert diesen –, wodurch Rauschen, welches durch Wechselstrom oder die Verarbeitung dessen entstehen könnte, verhindert werden soll. Mit dem gleichen Ziel ist der Gigabit-Ethernet-Anschluss des N30SA doppelt isoliert, und die LAN-Signale werden zudem durch einen Transformator galvanisch isoliert.

Der neue Server & Streamer Aurender N30SA bietet je einen Audioausgang in AES/EBU, BNC, Koax, Toslink sowie Audio 2.0 USB. Dank einer einzigartigen Erdungs-Technik soll das Rauschen an diesen Ausgängen nochmals reduziert werden. Zusätzlich verfügt der Server über einen Word-/Master-Clock-Eingang, womit ein externer Taktgeber angeschlossen werden kann.

Die CPU wurde auch verbessert, sodass nun ein Intel low power Quad-Core mit 8GB Arbeitsspeicher im N30SA arbeitet. Für Musik hat er einen SSD-Speicher von 8TB eingebaut, und bietet dazu noch Platz für eine weitere Festplatte. Eine weitere SSD, mit einem Speicher von 480GB, ist für das Cachen der Musik zuständig. Wie alle Aurender-Server wird auch der N30SA mit der Aurender Conductor-App für Android und iOS gesteuert.

Der neue Aurender N30 SA soll 24.900 Euro kosten.

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