Test: Streaming-Vollverstärker

Verblüffend vielseitig – Yamaha Receiver R-N600A im STEREO Test

Der R-N600A ist der kleinste netzwerkfähige Stereo-Receiver von Yamaha. Und hält zum Einstandspreis von 800 Euro einiges an Überraschungen bereit.

| Tom Frantzen


Yamahas neuer Receiver-Einstieg in die Streamingwelt ist, wie könnte es auch anders sein, ein waschechter Zweikanal-Spezialist, zudem im Retro-Look. Dabei greift man bei den Bedienelementen des R-N600A gar auf das Design von Knöpfen aus den 70er-Jahren zurück, was indes ­erstaunlich zeitlos aussieht.

Natürlich ist der über 130 Jahre alte Hersteller von Musikinstrumenten und Audio-Equipment sowohl in der Mehrkanal- als auch in der Stereo-Welt zu Hause und superb aufgestellt, aber für 800 Euro – da beißt die Maus keinen Faden ab – ist es mit zwei Verstärkerkanälen ungleich leichter, gute Ausstattung und hochwertige Musikwiedergabe miteinander zu vereinbaren, als wenn man auch noch fünf oder mehr verstärkte Audiokanäle bereitstellen müsste. Dennoch bedingt die große Erfahrung Yamahas mit Heimkino selbstredend eine gewisse Verwandtschaft bis hin zu ähnlichen Features der jeweiligen Geräte. Es wäre ja auch dämlich, sich hier nicht der Teileregalpolitik bis hin zur selben Streaming Engine zu bedienen und parallel gar zweierlei „Süppchen“ samt Entwicklungskosten zu kochen respektive unnötig zu bezahlen.

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