Ein Viertel bleibt offline

Eine aktuelle Studie von TNS Infratest zeigt: Die Anzahl der Internet-Nutzer in Deutschland stagniert, der „Digitale Graben“ schließt sich kaum. Rund ein Viertel der Bevölkerung ab 14 Jahren nutzt das Internet nicht – weder im Beruf noch privat. Um lediglich 0,9 Prozent ist der Anteil der Onliner im Vergleich zum Vorjahr gewachsen – auf jetzt 75,6 Prozent. Je älter die Menschen sind, desto weniger nutzen sie das Internet: die Teens und Twens zu annähernd 100 %, die über 70-Jährigen zu nur noch 28 %. Gerade mal 71 % der Frauen sind online, bei den Männern sind es 81 %. Von den Menschen mit Hauptschulabschluss gehen nur 61 % ins Netz, von denen mit Abitur 91 %. Auch mit dem Haushaltseinkommen steigt die Zahl der Onliner deutlich. Den größten Anteil an Internet-Nutzern verzeichnen die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin, das Schlusslicht bilden mit nur 67 % Onlinern das Saarland und Sachsen-Anhalt. Einen DSL-Zugang nutzen 42 % der Befragten, aber fast 11 % wählen sich immer noch via ISDN oder Analog-Modem ein. Stark zugelegt auf 8,5 % hat der Internet-Zugang via TV-Kabelanschluss, und rund 5 % der Bevölkerung surfen auch zu Hause via Mobilfunk. In einer parallelen Studie wurde ermittelt, wie intensiv die Menschen das Internet nutzen. Demnach können nur 38 Prozent der Deutschen als „digital souverän“ bezeichnet werden. „Nur diese 38 Prozent sind bereits in der digitalen Alltagswelt angekommen“, resümieren die Autoren.

 

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