Glossar

Klirrfaktor

Klirrfaktor

Bei der Erzeugung oder Wiedergabe eines Tons kann es mehr oder weniger zur Entstehung neuer Obertöne kommen, der so genannten "Harmonischen". Diese meist unerwünschten, weil im Original nicht oder geringer enthaltenen Verzerrungen versucht man in der Audiotechnik zu minimieren. Ihr Messwert (THD) wird in Prozent angegeben, wobei Topwerte mit ein bis vier Nullen hinter dem Komma – z.B. 0,003% – insbesondere mit Halbleiterschaltungen recht problemlos zu erreichen sind. Auch mit Röhrentechnik sind gute Werte möglich, die aber meist um den Faktor 10-100 darüber liegen, was aber nicht tragisch ist. Denn die Bedeutung der Klirrverzerrungen wird im allgemeinen überschätzt, solange sie nicht zu hoch werden. Geradzahlige Harmonische liegen exakte Tonleitern/Oktave über dem Originalsignal (beispielsweise 2000 und 4000 Hertz zu 1000 Hertz) und werden deshalb als eher angenehm empfunden, während ungeradzahlige Harmonische (beispielsweise das Drei- oder Fünffache der Ursprungsfrequenz) von den meisten Menschen eher als unangenehm empfunden werden. So können unterschedliche Klirrspektren trotz gleichem Messwert insgesamt auch verschieden klingen. Dennoch können höhere Klirrverzerrungen mitunter auch als "farbiger" empfunden werden.

Zurück

Das Beste aus STEREO

HiFi Jahrbuch 1/2020

609 Top-Produkte im Vergleich: Klangcheck, Preise, Technik. Mehr


HiFi Exklusiv 2/2019

Zum Lesen und Träumen, Zurücklehnen und Genießen:
die Highend-Highlights Mehr


HiFi analog SPEZIAL

Faszination analog Musik hören. Holen Sie sich den Vinyl-Spaß zurück! Mehr


MODERN CLASSICS

Zeitloses HiFi Mehr
 


Lautsprecher SPEZIAL

Tests, Infos, Tipps und Tricks rund um alle Lautsprechertypen. Mehr


HiFi Classics 2017

Klassische HiFi-Schätze Mehr
 


STEREO-Newsletter

Mehr frische Infos und Angebote finden Sie im STEREO-Newsletter.

Jetzt registrieren