Dem Geigenbauer abgeschaut

Sonus Faber stellt seinen neuen Lautsprecher in die Tradition eines berühmten Geigenbauers: Die „Amati Futura“ wurde nach Andrea Amati benannt, der im 16. Jahrhundert die Geigenbauschule in Cremona gründete. So ist das Gehäuse der Amati Futura in kunsthandwerklicher Arbeit mit sieben Lagen handpoliertem Lack versiegelt. Was die akustischen Eigenschaften angeht, unterscheidet sich allerdings ein Lautsprechergehäuse erheblich von einem Geigenkorpus. Tatsächlich haben die Sonus-Faber-Entwickler alles darangesetzt, jegliche Gehäuseresonanzenen zu unterbinden. Dazu tragen schon der geschwungene Gehäusequerschnitt und der mehrschichtige Aufbau der Seitenwände bei, ebenso wie die Versteifungsrippen innerhalb der einzelnen Gehäusekammern, in denen jedes Chassis isoliert untergebracht ist. Eine Spannzange, die auf Kopf- und Bodenplatte drückt, eliminiert restliche Resonanzen. Unerwünschte Übertragung von Schwingungen auf den Fußboden werden von einem auf Elastomeren basierenden Aufhän­gungssystem unterdrückt. Eine spezielle Bassreflexöffnung verhindert die gefürchteten Atemgeräusche. Die 3,5-Wege-Box ist mit zwei 22-Zentimeter-Tieftönern, einem 18-cm-Mitteltöner und einem Drei-Zentimeter-Kalotten-Hochtöner mit den Übergangsfrequenzen 80, 220 und 3200 Hertz bestückt. Erhältlich ist die 1,16 Meter hohe Vier-Ohm-Box in den Gehäusevarianten „Amati Red“ und „Graphite“ für 13.450 Euro pro Stück. Vertrieb: Audio Reference.

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