Thrax Enyo MK II: Röhren-Amp mit Streaming im Test
Der Enyo MK2 ist ein Vollblut-Röhrenamp voll ungewöhnlicher Ideen, die einzig dem Klang verpflichtet scheinen. Das Roon-fähige Streamermodul wird als Quelle angesehen.

Der Name Thrax war für STEREO bislang noch ein unbekannter. Das nach der griechisch-römischen Mythologie benannte Produktportfolio ist überraschend umfangreich, es reicht von einem eigenen Plattenspieler namens Yatrus über verschiedenste Verstärkertypen von Phono-Pre Orpheus über Monoblöcke Spartacus 300 bis hin zu eigenen Kompakt-, Stand- und Sub-Lautsprechern, man könnte also von einem Vollsortimenter sprechen.

Der rund 30 Kilogramm wiegende und in Schwarz anodisiertem Aluminium (eine grau-silberne Version kennen wir von Fotos) angebotene Vollverstärker Thrax Enyo MK2 kommt edel und top verarbeitet daher und wird in einem voluminösen Flightcase geliefert, was die gesamte Einheit selbst für einen recht starken Mann kaum mehr tragbar macht, aber beim Transport außerordentlich gut schützt.
Was zeichnet den Thrax Enyo MK II aus?
Beim seit 2017 erhältlichen, 2019 um eine Auto-Bias-Schaltung erweiterten und 2022 zur MK2-Version grundrenovierten Enyo handelt es sich um eine Röhrenkonstruktion mit deutlichem High-End-Anspruch, fast ohne Gegenkopplung und mit Eingangs- und Ausgangsübertragern sowie geregelten Netzteilen. Der Thrax soll rund 2x 50 Watt leisten und somit eher die Ehe mit effizienten und impedanzgünstigen Schallwandlern anstreben. Das Preisschild liegt bei 14.500 Euro für den Basisverstärker mit Phono-MM/MC-Modul.

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