Takumi TT level 2.1DC im Test: Die Analoge Kampfansage?
Aus den Niederlanden kommt mit dem Takumi TT level 2.1DC ein Plattenspieler, der nicht nur wegen seines günstigen Preises für Aufsehen innerhalb der qualitätsbewussten Vinyl-Gemeinde sorgen wird.

Kann das denn wirklich sein? Wer sich wie wir vorurteilsfrei und vor allem ohne einen vorherigen, stets die Wahrnehmung beeinflussenden Blick in die Preisliste mit dem Takumi TT level 2.1DC beschäftigt, stutzt unmittelbar, sobald er diesen nachholt. Denn die dort ausgewiesenen 1.795 Euro mag man angesichts der tadellosen Verarbeitung nebst so konsequenten Detaillösungen dieses gerade erst ins Bewusstsein drängenden Plattenspielers zunächst kaum glauben.

Das Mastermind hinter dem fein gemachten Dreher mit transparenter oder schwarzer Acrylzarge ist der Niederländer Rik Stoet, dessen Großvater Transformatoren und Röhrenverstärker für den Kommunikationsbereich produzierte. Stoet, der bereits als Sechsjähriger in Röhrentechnik unterwiesen wurde und später als Programmierer für die Regierung arbeitete, profilierte sich unter anderem als IC-Spezialist, erwarb im väterlichen Betrieb jedoch zugleich Kompetenzen in Sachen Trafowicklung oder Schaltungsaufbau, was in Verbindung mit seiner Leidenschaft für Röhren 1993 zu einer eigenen Serie von Tube-Amp-Bausätzen führte.
Woher kommt der Takumi TT level 2.1DC?
Soll heißen: Der Takumi-Plattenspieler, der Name ist übrigens das japanische Wort für „Meister“, kommt nicht etwa aus dem luftleeren Raum, sondern hat eine HiFi-Vorgeschichte wie sogar einen vor gut 25 Jahren erschienenen Vorgänger, dessen Anspruch, „Newton’sche Mechanik in seriöser Ingenieurskunst“ zu bieten, er folgt.

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