Streaming-Vollverstärker Marantz Model 40n im STEREO-Test

Der kleinere Bruder des „Model 30“ ist „Marantz‘ Next Topmodel“. Als multifunktionaler Netzwerk-Vollverstärker und mit Class AB-Endstufe ist er weniger puristisch. Wir sind gespannt, wie sich der »Kleine« Prinz „Model 40n“ im Test schlägt.


Grundsätzlich finden wir die Idee sehr gut, den Verstärker als zentrale analoge wie digitale Steuereinheit der Anlage auch samt umfassender Streaming-Funktionen in das heimische Netzwerk einzubeziehen. Dem attraktiven Design des Spitzenmodells des noch jungen „Model 30“ folgend, vertritt „Model 40n“ für rund 2.500 Euro nun genau diese Idee.

Man braucht gar nicht erst die Glaskugel zu bemühen, um die überhaupt nicht „bucklige“ Verwandtschaft zu erkennen, die das dafür notwendige – und erstklassige – Erbgut spendieren durfte.

Optisch wie haptisch Premiumliga

Model 30 stiftete Design, Gehäuse und Mechanik, was den Verstärker bereits gleichermaßen optisch wie haptisch in die Premiumliga hievt. Der Verstärkerteil ist technisch angelehnt an den erst kürzlich getesteten PM 7000n, wenngleich natürlich etwas aufgebohrt, und der Streaming-Teil greift auch auf Anleihen von diesem und dem NR1200 zurück. Wohl dem Hersteller, der auf ein solches Teileregal, noch ergänzt um das schwesterliche Denon-Portfolio, zurückgreifen kann!

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