Primare Allt-i-Ett: Audiophile Komplettanlage im Test
Für eine Komplettanlage nicht unbedingt billig, aber mit vielen smarten Kniffen ausgestattet, soll der Allt-i-Ett als erster All-in-One von Primare in jeder Lebenslage begeistern.

Während der Name dieses Neulings zuerst wie der nächste modernistische Marketing-Gag klingt, ist er bei genauerer Betrachtung dann doch ganz klar „nordisch“ in seiner Simplizität. Denn der sperrig aussehende Titel „Allt-i-Ett“ ist eben einfach Schwedisch für „All-in-One“ oder „Alles-in-Einem“ und beschreibt darüber komplett die Kategorie von Primares neuestem Produkt, das uns zum Test erreichte.

Um das „alles“ zu relativieren, könnte der gewiefte Kritiker sagen, dass diese Komplettanlage kein eingebautes CD-Laufwerk hat, ihre größte Schwachstelle. Davon abgesehen bietet der Primare jedoch so ziemlich alles Wünschenswerte von Streamer und Radio über (MM-)Phono-Preamp bis zu einem kräftigen Verstärker sowie ordentlicher Treiberbestückung.
Einordnung des exklusiven Primare Allt-i-Ett
In dieser Beschreibung muss angemerkt werden, dass der Allt-i-Ett entschieden High End ist, nicht zuletzt dank seines Preisschilds von knapp 3.000 Euro. Eine Verwandtschaft zu eher günstigen Tischradios, Smartspeakern oder Soundbars will man ihm trotz Konzept- und Formähnlichkeiten kaum unterstellen. Und im Vergleich zu einigen der High-End-Versionen dieser Kategorien sieht der Allt-i-Ett auch nicht nach Skulptur aus, sondern präsentiert stolz seine Lautsprechertreiber, ist auf den ersten Blick zweifellos ein Audiogerät, jedenfalls sofern die passgenaue, magnetische Abdeckung abgenommen wird.

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