Musical Fidelity B1xi im Test: Verstärkerlegende wiederbelebt

Musical Fidelity bringt nach dem A1 eine weitere Legende zurück auf den Markt. Der B1 mit dem neuen Zusatz „xi“ ist für heutige Ansprüche modernisiert und ein ganz anderes Kaliber.

Musical Fidelity B1xi

Wer A sagt, muss auch B sagen, so lautet ein bekanntes Sprichwort. Das war bei Musical ­Fidelity augenscheinlich schon in den 80er-Jahren so und wurde zum Erfolgsmodell. Gerade der Vollverstärker B1 bekam als waschechter Bestseller noch eine ganze Handvoll an Nachfolgemodellen, die aber mitunter auch ganz anders hießen, etwa Caruso. Manchmal kommen sie halt wieder. Und in diesem Fall ganz sicher nicht nur als „B-Ware“.

Nun kann man Musical Fidelity sicherlich nicht nachsagen, dass man wenig ­Expertise in Sachen Verstärker hätte und einfallslos wäre. Denn gerade auf Verstärker versteht sich die britische Marke, die mittlerweile Eigentum von Pro-Ject-Gründer Heinz Lichtenegger ist, ganz vorzüglich und bietet in nahezu jeder Preis- und Leistungsklasse musikalisch und damit auch klanglich ganz besonders leistungsfähige Amps an, die stets ganz weit vorn mitspielen.

Die Rückkehr des Musical Fidelity B1xi

Aber die Sehnsucht nach den alten Klassikern, die einst HiFi-Geschichte schrieben, war offenbar sehr groß. Eine Rückkehr der beliebten Modelle schien somit unausweichlich. Inklusive der Erwartung, dass sie – selbstverständlich konzeptionell wie technisch deutlich ­modernisiert – auch heute noch eine gute Figur machen werden.

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