Linn Majik DSM 5 im Test: Streaming-Amp in neuer Generation

Auch in seiner jetzt 5. Generation will der „Netzwerkplayer” Majik DSM als vielseitiger All-in-one-Verstärker den Weg in die Welt von Linn ebnen.

Linn Majik DSM 5

Linn ist ein Name, der im HiFi einiges an Strahlkraft hat, zu einem beachtlichen Teil wohl dank des legendären LP12-Plattenspielers. Doch auch in der digitalen Streaming-Welt hat die schottische Firma einen hervorragenden Ruf, begann als „Early Adopter“ schon früh, Komponenten für die Wiedergabe von digitaler Musik sowie Streaming zu konstruieren, und gewährte diesen von Anfang an dasselbe Maß an Raffinesse und Luxus, welches auch den Vinyl-Laufwerken innewohnt.

Wie auch in der LP12-Welt ist das digi­tale Angebot von Linn aktuell grundsätzlich dreiteilig und hört auf die Namen Majik, Selekt und Klimax – Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse. Wobei diese Klassifizierung eher als Linn-intern anzusehen ist, das Preisschild von knapp über 5.000 Euro für den hier getesteten Majik DSM in seiner nun 5. Generation ist selbst bei seiner Funktionsvielfalt doch deutlich über der Grenze, die sonst mit „für HiFi-Einsteiger“ beschrieben wird. Bei Linn spricht man zwar von einem „Netzwerk­spieler“, der Majik DSM hat aber stets eine Endstufe eingebaut – der Selekt ist mit und ohne erhältlich, der Klimax ein reiner Streamer – und ist demnach ein vollwertiger Verstärker. Und trotz des so implizierten Streaming-Fokus ist er dabei ein ziemlicher Alleskönner.

Linn Majik DSM 5 mit elegantem Design und Steuerung

Das ist an der Front möglicherweise nicht ersichtlich, denn deren Designsprache kommt aus der Richtung „schlichte Eleganz“, ist komplett flach, ohne Bedienelemente. In ausgeschaltetem Zustand kaum zu erkennen, sitzt ein Bildschirm in der Mitte des DSM, der nach dem Anschalten simpel, aber schick Wiedergabeinfos zeigt. Auch beginnt dann die gläserne ­Scheibe auf der Oberseite zu leuchten, und es wird klar: Damit lässt sich der Verstärker kontrollieren. Per Drehen (Lautstärke), Drücken (Play/Pause) und Kippen in vier Richtungen (Eingangs-/Titelwahl) gelingt so die grundlegende Steuerung. Das von den höheren Baureihen übernommene Steuerelement tritt so an die Stelle der Wipptasten des Vorgängers und kombiniert einfache und elegante Bedienung.

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