iFi iCAN Phantom Test: der Alleskönner-Kopfhörerverstärker

Es gibt Sachen, von denen man denkt: kannst du dir nicht ausdenken. Der Kopfhörerverstärker iFi iCAN Phantom fällt in diese Kategorie und erfüllt ungeträumte Träume.

iFi iCan Phantom

Bereits beim Studium der deutschsprachigen Bedienungsanleitung des iFi iCAN Phantom tauchte unwillkürlich John Lennons Klassiker „Imagine“ vor meinem geistigen Auge auf. Was daran lag, dass im Phantom eine Menge Ideen umgesetzt worden sind, die zuvor ungedacht waren oder gar als undenkbar durchgegangen wären, hier aber wie selbstverständlich integriert wurden.

Stellen Sie sich vor, als Anhänger neben­geräuscharmen Musikgenusses haben seit Jahren Kopfhörer dynamischer oder magnetostatischer Bauart Ihre Ohren mit feinen Klängen versorgt. Nun gelüstet es Sie aber, es auch einmal mit einem Exemplar der elektrostatischen Bauart zu versuchen – schließlich werden auch diese in bestimmten Kreisen in den höchsten Tönen bejubelt und ihre Wiedergabequalität häufig über der aller anderen Hörer eingeschätzt. Doch dann setzt der Moment der Ernüchterung ein: denn zu den in aller Regel nicht unerheblichen Kosten für den elektrostatischen Kopfhörer addiert sich nun auch noch ein erkleckliches Sümmchen für einen Verstärker, der über spezielle Anschlüsse und die erforderliche Hochspannung für Kopfhörer dieses Arbeitsprinzips verfügt. Und selbstverständlich auch eine eigene Verkabelung sowie einen Stellplatz im Regal einfordert.

Der iFi iCAN Phantom hat Anschlüsse für jegliche Kopfhörer

Wenn Sie die für den iFI iCAN Phantom fälligen 3.750 Euro beim Händler Ihres Vertrauens entrichtet haben, sind Sie mit einem Schlag all dieser Probleme ledig. Nicht nur verfügt der Phantom über Anschlussmöglichkeiten von 3,5 mm Klinke für InEar-Hörer und über die übliche 6,3 mm Klinke. Auch eine 4,4-mm-Pentaconn-Buchse, zwei dreipolige XLR-Anschlüsse sowie ein symmetrischer 4-poliger XLR-Ausgang sind vorhanden. Perfekt werden die Anschlussmöglichkeiten durch zwei unterschiedliche Anschlüsse für besagte Elektrostaten, die dafür sorgen könnten, dass sich ein vorhandener Kopfhörerverstärker womöglich arbeitslos melden muss.

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