Graham Audio LS3/5A im Test: neue Version des Klassikers

Seit mehr als 50 Jahren gilt der Nahfeld-Studiomonitor LS3/5A als ehrliche „Wunderwaffe“. Graham Audio bringt zum zehnjährigen Firmenbestehen die neueste Version als Sonderauflage.

Graham Audio LS 3/5A Anniversary Edition

Es gibt unzählige Kompaktlautsprecher. Der meistverkaufte dürfte die (sehr günstige) JBL Control sein. Doch der wohl berühmteste von allen, Traum vieler HighEnder, ist ganz zweifellos die Anfang der 70er-Jahre erstmals vorgestellte und dann über Jahrzehnte von einigen Herstellern in Lizenz gebaute BBC-Monitor LS 3/5. Man schrieb das Jahr 1972, als die britische BBC, bis dato die wohl bekannteste Rundfunkanstalt der Welt, einen Kleinmonitor suchte, nicht fündig wurde und ihn deshalb im eigenen Labor in Auftrag gab, dem BBC Research Department Kingswood. Das Projekt unter Leitung von T. Sommerville und D. E. Shorter bekommt den Namen LS 3/5 für „Loudspeaker“, „3“ für Outside Broadcast und „5“ als Modellnummer. Auch der Einsatz in mobilen Studio (Ü-Wagen) steht im Lastenheft, dort werden sie eingebaut. Optimal soll dagegen freie Aufstellung, 30 Zentimeter von der Wand entfernt, sein. 

Als Treiber kommen der Bextrene-Konus B110 und der Mylar-Hochtöner T27, beide von KEF, zum Einsatz. Deren zwischenzeitliche Verbesserungen durch den Hersteller erzwingen nach den ersten 20 Paaren, die knapp über 100 Pfund kosten, Modifikationen an den Lautsprechern. Der Anhang „A“ ist geboren.

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