Fyne Audio F501E: preiswert zur Punktschallquelle?
Fyne Audio ist mit der Technik der „Punktschallquelle“ im Modell F501E ein erfreulicher Farbtupfer auch in erschwinglicher Preisklasse gelungen.

Rund 20 Kilometer vor den Toren Glasgows in Schottland hat sich eine Gruppe von Menschen um Chefdenker Dr. Paul Mills versammelt, die zu einem guten Teil lange Jahre in den Diensten eines der traditionsreichsten Lautsprecherunternehmen der Welt standen – Tannoy. Nachdem dort zunächst die Eigentümerverhältnisse wechselten und kurz darauf auch die Produktion zum größten Teil nach China verlagert wurde, beschlossen einige der ehemals führenden Köpfe der Entwicklungsabteilung, ihr Wissen von nun an in die Entwicklung und Fertigung eigener Produkte zu stecken.

Das ist nun schon einige Jahre her, und längst ist aus dem ehemaligen Start-up ein etablierter Lautsprecheranbieter mit einer breiten Modellpalette geworden. Treu geblieben ist man dem Ideal der Punktschallquelle, aber die Chassis sind alle vollständige Eigenentwicklungen, die sich auch optisch deutlich eigenständig zeigen.
Der Besondere Schallwandler der Fyne Audio F501E
Besonders markant ist dabei die „FyneFlute-Rollsicke“. Auf den ersten Blick wirkt diese Sicke, als wäre sie einmal durch einen Häcksler geschickt und dann sorgfältig wieder zusammengeklebt worden. Durch diese Unregelmäßigkeit sollen unerwünschte, bei klassischen Konstruktionen mögliche, durch Reflexionen auf der Membran verursachte Verfälschungen unschädlich gemacht werden, sodass Klangverfärbungen deutlich reduziert werden.

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