Eversolo T8 & Z10 im Test: DAC und Bridge mit viel Zukunftsmusik
Eversolo setzt mit der Kombi aus Streaming Bridge T8 und dem Wandler/Vorverstärker Z10 den nächsten Nadelstich gegen die etablierte Hochpreis-Konkurrenz.

Selten konnte ein Hersteller so schnellen und so nachhaltigen Erfolg verzeichnen wie der chinesische Hersteller Eversolo. Was vergleichsweise preiswert mit dem Streamer DMP-A6 begann, ist in bemerkenswert kurzer Zeit zu einer beachtlichen Modellpalette angewachsen, die spätestens mit der hier zur Begutachtung angetretenen Kombination auch gestandene High-End-Fans ins Grübeln bringen kann, zumal die Preisschilder nach wie vor moderat gezeichnet sind.

Fangen wir an mit einem Baustein, den man früher als Laufwerk bezeichnete und der heute unter dem Begriff „Streaming Bridge“ firmiert. Hier bewegt sich im Gegensatz zu den klassischen Vorbildern für Vinylplatten oder CDs nichts. Stattdessen sammelt der T8 Daten diverser Streaming-Anbieter und über die beiden USB-3.0-Anschlüsse auch von Netzwerkservern oder einem NAS, bevor er diese anschließend an einen externen Digital-/Analog-Wandler weiterleitet. Zudem hat er an seiner Unterseite einen Schacht, der gleich zwei SSD-Speicherchips aufnimmt, die zusammen 16 Terabyte Kapazität haben dürfen. Grob gerechnet, reicht das auch für umfangreiche Sammlungen mit bis zu 24.000 CDs.

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