Eversolo DMP-A10 Test: Was kann der Flaggschiff-Streamer?

Eversolo hat mit dem DMP-A6 und DMP-A8 zwei heiß begehrte Streamer im Programm. Jetzt wagt man sich mit dem DMP-A10 in die gehobene Preisklasse vor. Erfolgreich?

Eversolo DMP-A10 Test

Da steht er nun bereit für den Test, massiv und solide, optisch beeindruckend auf dem Regal, der neueste Streich aus dem Portfolio der chinesischen Senkrechtstarter von Eversolo, der DMP-A10. Mit seinen 43 Zentimetern Breite passt er sich nun im Gegensatz zu den kompakteren Modellen der 6er- und 8er-Baureihen an gängige HiFi-Abmessungen an, ohne dabei sein erfreulich eigenständiges Erscheinungsbild zu verlieren. Besonders mit seinen geschwungenen Kühlrippen und dem kristallin geformten Lautstärkeregler sowie dem auf 6,5 Zoll vergrößerten Display zeigt er ein unverwechselbares, CNC-gefrästes Gesicht, ohne verspielt zu wirken. Durch das verbreiterte Format ist auch die Kombination mit Komponenten anderer Hersteller leicht möglich. Und das nicht nur bei äußerlicher Betrachtung, sondern auch, was seine Anschlussfreudigkeit angeht.

Denn der A10 verfügt über sechs digitale Eingänge, davon je zwei in koaxialer und optischer Ausführung. Außerdem bietet er drei digitale Ausgänge. Für die Besitzer analoger Geräte finden sich drei Hochpegeleingänge, um den Anschluss klassischer Komponenten zu gewährleisten. Zwei dieser Eingänge sind in Cinch ausgelegt, der Dritte im Bunde ist ein symmetrischer XLR-Eingang. Ausgangsseitig ist die Bestückung genauso umfangreich, wobei das zweite Paar Cinchbuchsen hier zum Anschluss von zwei Subwoofern gedacht ist.

Eversolo DMP-A10 im Test: ausgeklügelte Software, hochwertiges Gehäuse

Besonders pfiffig ist dabei, dass auch die analog angelieferten Signale digitalisiert werden, um eine umfassende Raumkorrektur per DSP (Digital Signal Processor) zu ermöglichen. Auch hier zeigt sich der Ehrgeiz der Asiaten. Es wurde nicht irgendwo eine Standardsoftware zugekauft, sondern es steckt eine eigene Entwicklungsleistung dahinter, um den Klang im Raum zu optimieren. Für Puristen lassen sich analoge Signale aber auch komplett ohne Digitalisierung durchschleifen.

Schauen wir uns zunächst mal an, was sich im Vergleich zum testbewährten Modell DMP-A8 ansonsten getan hat.

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