Epos ES-7N im Test: vielseitiger Kompaktlautsprecher

Gerade an kleinen Lautsprechern erweist sich das Können eines Entwicklers. Und die Epos ES-7N stammt aus der Hand eines Großmeisters. Das merkt man bei jedem Ton!

Epos ES-7N

Sie gelten vielen HiFi-Fans als audiophiler Prüfstein, Liebhaberobjekt und Einstiegsdroge in die HiFi-Welt zugleich: Kompaktlautsprecher. Diese Boxengattung weckt oft ganz besondere Emotionen bei ihren Hörern. Das mag neben ihrer geringen Größe, die in manchem Fan den „Beschützerinstinkt“ anspricht, vor allem daran liegen, dass sie nicht selten in der hier angesagten Verdichtung des Know-hows ihres Schöpfers den musikalischen Ausdruck gleichsam auf den Punkt bringen, ihn aufs Essenzielle zuspitzen, während sich ausladende Standlautsprecher oft allgemeiner präsentieren und des­wegen weniger konzentriert erscheinen.

Diese und weitere Gedanken rund ums Thema Kompaktlautsprecher mögen HiFi-Insidern beim Umgang mit der Epos ES-7N durch den Kopf gehen. Denn mit ihr – trara! – steht eine Kompaktbox par excellence da. Und das kommt nicht von ungefähr, denn mit dem Essener Karl-Heinz Fink wurde sie von einer der profiliertesten Koryphäen der internationalen Entwicklerszene entworfen. Unter dem Namen FinkTeam bietet dieser eine eigene Linie an. Nachhaltiger noch mag aber sein hintergründiges Wirken als Betreiber der bestens beleumundeten Fink Audio Consulting sein, die Herstellern in aller Welt ihre Kompetenz nicht nur in Sachen Boxentechnik zur Verfügung stellt.

Epos unter der Leitung von Entwickler-Legende Karl-Heinz Fink

In Bezug auf die 1983 gegründete Traditionsmarke Epos, die Fink 2020 übernahm, heißt dies nicht nur, dass hinter dieser geballte Expertise rund um die Materie steht. So stammen die beiden Treiber der Epos komplett aus eigener Feder. Überdies hat Karl-Heinz Fink sein Bewusstsein hinsichtlich der Erfordernisse von Kleinlautsprechern durch Entwicklungen für einige der beliebten Einblockanlagen von Denon oder Marantz geschärft, die klanglich klar oberhalb der 08/15-Massenware rangierten. Und raten Sie mal, wer für Yamahas angesehene „NSG“-Boxen verantwortlich zeichnete. Genau!

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