Electric Audio TAE 150 DV im Test: neue Marke präsentiert Verstärker

Zwei Koryphäen der HiFi-Welt haben ihre Köpfe zusammengesteckt. Das Resultat der Zusammenarbeit von Günther Mania und Dr. Roland Gauder: der clevere Vollverstärker Electric Audio TAE 150 DV.

Electric Audio TAE 150

Das Schwabenland ist seit Jahrzehnten für feinste Klänge bekannt. Einen besonders klangvollen Namen haben sich dabei der renommierte Verstärkerentwickler Günther Mania, Mastermind hinter AVM, AMP und den Röhrenverstärkern von Westend Audio und der nicht minder anerkannte Lautsprecherentwickler Dr. Roland Gauder gemacht. Nun haben die beiden auf der „High End“-Messe in München ihr erstes gemeinsames Produkt vorgestellt: einen Vollverstärker, in dem Erfahrung, neue Ideen und der Wille, es so gut wie möglich zu machen, miteinander verschmolzen sind.

Electric Audio TAE 150 Innen

Bereits das grundsolide und aufgeräumte Äußere erfreut den Betrachter. Der große Lautstärkeregler, der lediglich als Impulsgeber fungiert, fühlt sich nicht nur gut an, sondern beseitigt zudem auch die Schwächen eines klassischen Potis. Die stattdessen zum Einsatz kommenden vakuumierten und mit Argon-Gas gefüllten Relais und präzisen Widerstände, die sich um die Pegelregelung kümmern, verursachen weniger Rauschen und haben eine ungleich höhere Kanalgleichheit als die häufig auch in teuren Geräten zu findenden traditionellen Potentiometer. Hinzu kommt, dass die gewählte Technik auch langzeitstabiler ist, was bei einem weltweit verkauften Produkt von Vorteil ist.

Eingangswahl und Anschlüsse des Electric Audio TAE 150

Auch die weitere Gestaltung der Frontplatte mit den Wahltasten für jeden der fünf Eingänge, darunter zwei in XLR-Ausführung, und den darüber liegenden beleuchteten Ziffern, überzeugt. Die Bedienung gestaltet sich einfach. Wichtig ist lediglich, dass die Eingänge entweder mit Cinch- oder mit XLR-Kabeln, aber nicht mit beiden gleichzeitig belegt werden. Kaputtgehen kann aber nichts, dafür sorgen nicht im Signalweg liegende Schutzschaltungen bei Fehlbedienung, Kurzschluss, Überhitzung oder Überlastung, das sogenannte „Clipping”.

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