E.A.T. F-Dur im Test: Edler Plattenspieler mit Laser
Zwei-Motoren-Antrieb, Zwölf-Zoll-Tonarm oder Laser-Justierhilfe: Der Plattenspieler F-Dur von E.A.T. punktet nicht nur mit offensichtlichen Highlights, sondern besticht rundum durch Kompetenz und Finesse.

Schon klar: Das seit 25 Jahren existierende „European Audio Team“, kurz E.A.T., teilt sich heute Kompetenz, Manpower und Räumlichkeiten mit der bekannten österreichischen Analogmarke Pro-Ject. Doch die Dreher aus dem Programm von Jozefina Lichtenegger, Ehefrau des Pro-Ject-Gründers Heinz Lichtenegger, als Ableger des Großserienanbieters zu betrachten, griffe viel zu kurz.

E.A.T. arbeitet mit eigener Entwicklung und Lieferanten vielmehr da, wo es exklusiver und komplizierter wird respektive erheblich geringere Stückzahlen anstehen, also im auch hinsichtlich der Produktzyklen High-Performance-Bereich. So wird das ultimative, 2010 vorgestellte Spitzenmodell Forte, das zugleich E.A.T.s Einstieg in die Plattenspielerfertigung war, unverändert angeboten.
Alles zum neuen E.A.T. F-Dur
Neu ist hingegen der F-Dur, den es im Paket mit dem hauseigenen MC-Tonabnehmer Jo N° 5 zum Komplettpreis von 9.990 Euro gibt. Der ist mit einer Breite von 55 Zentimetern recht ausladend. Sein Gewicht beträgt stattliche 27 Kilogramm. Von denen entfallen allein 11,5 kg auf den bei makelloser Oberfläche aus dem vollen Aluminiumblock gearbeiteten sowie gegen Resonanzen auf seiner Unterseite mit einem eingelassenen Ring aus thermoplastischem Kunststoff versehenen 50 Millimeter hohen Plattenteller.

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