Canor Virtus I4S & Verto D4S im Test: DAC & Amp ohne Röhren
Der Einstieg in die Klangwelt des slowakischen Herstellers Canor soll mit dem Vollverstärker Virtus I4S und dem D/A-Wandler Verto D4S der „Foundation“-Baureihe durch günstigere Preise leichter werden.

Die erste Assoziation beim Lesen der Bezeichnungen der beiden Geräte ging ungewollt in Richtung „Krieg der Sterne“ und die beiden aus Metall und Silizium geschaffenen Helden R2-D2 und C-3PO. Denn Metall und Silizium sind auch die Hauptzutaten der beiden Testgeräte. Die darüber hinaus, wie wir sehr bald nach dem Warmspielen feststellen durften, eine weitere Gemeinsamkeit mit den Weltraumhelden teilen: die Fähigkeit, sich sehr schnell bei allen beliebt zu machen, die mit ihnen optisch, haptisch oder akustisch in Berührung kommen.

1995 gegründet, hat die im slowakischen Prešov angesiedelte Firma Canor mit den aktuell zwei Modellen der neuen, sehr klar gestalteten und flach gehaltenen Geräteserie „Foundation“ einen weiteren Schritt getan, um endgültig den Geheimtipp-Status abzulegen und auch optisch bei einer breiteren Kundschaft Aufmerksamkeit zu erregen. Fortan soll ein Publikum angesprochen werden, das musikalisch hochwertig reproduzierende Geräte sucht, aber nicht unbedingt röhrenaffin ist. Die Gehäuse werden übrigens auch im eigenen Haus hergestellt.

Das digitale Abo für HiFi & Musik
- ✅ Messwerte & Expertenmeinungen
- ✅ Hunderte Artikel jederzeit lesen
- ✅ Archiv mit allen Artikeln seit 1998
- ✅ Zugriff auf tausende Musikrezensionen
- ✅ Jederzeit kündbar
Bereits Abonnent? Hier anmelden und lesen
