B&W 705 & 706 S3 im Test: Vergleich der Kompaktboxen

705 S3 und 706 S3 von Bowers & Wilkins sind gleich groß und besitzen ähnliche Eigenschaften – warum 1.100 Euro sie trennen, zeigt der Test.

B&W 705 S3 & 706 S3

Um B&W war es in letzter Zeit – vor der spektakulären Übernahme durch den Harman-Konzern – etwas ruhig geworden. Dennoch gingen und gehen die Innovationen unvermindert weiter. Dazu zählt die anstehende neue Generation der für die Marke stets so eminent wichtigen 700er-Produktgeneration. Direkt unterhalb der Flaggschiffe ist diese nichts anderes als die „Kronprinzenliga“. Hier geben die Ingenieure buchstäblich alles, um zu glänzen und den kompromisslosen Vorbildern im eigenen Portfolio mit kleinerem Budget möglichst nahezukommen.

Uns liegen zwei brandneue Testmodelle aus der einst in Steyning gegründeten „University Of Sound” vor, die beide im Bereich der hochwertigen Kompaktlautsprecher zu verorten sind. Beide Modelle sind treiberseitig im Wesentlichen identisch bestückt und sich auch von den Dimensionen sehr ähnlich, tatsächlich sind der massive MDF-Korpus mit 22er Wandstärke und das Innenvolumen mit Ausnahme der Treiberanordnung nahezu identisch.

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Im Vergleich zu den minimal gedrungener und geradlinig konzipierten S2-Vorgängern kommen die Modelle der Generation S3 mit „organisch“ abgerundeter Schallwand und etwas eleganter daher. Eine Hommage an die größeren Schwestern, sicher, aber wohl auch akustisch vorteilhaft – und zudem ungleich schwieriger zu fertigen, da hier aus dem Vollen (MDF) gefräst wird.

Gleicher Tieftöner in B&W 705 S3 und 706 S3

Die tieferen Register des Frequenzspektrums übernimmt in beiden Britinnen ein relativ langhubiger, aber zugleich auch für den Mitteltonbereich akkurater sowie gutmütiger 165er Woofer mit Continuum-Membran. Das breitbandig ex­trem resonanzarme und akustisch nicht „aufbrechende”“ für die Anwendung als Lautsprechertreiber gewobene Continuum-Material hatte im Haus B&W das Jahrzehnte dominierende, charakteristisch gelbe Kevlar als Membranmaterial abgelöst und sich als ausgesprochen neutral und klanglich superb erwiesen.

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