Ballfinger M002P MK 3 im Test: Die neue High End Bandmaschine
Ballfingers neue Tonbandmaschine M002P MK 3 ist nicht nur ein echter Hingucker – mit ihr wird das Playback hochwertiger Tapes zum hifidelen Ereignis.

Da fehlt doch was, oder? Eben nicht! Wer beim Betrachten der Tonbandmaschine M 002 P MK 3 des Krefelder Anbieters Ballfinger die üblichen Pegelmeter zur Aussteuerung von Aufnahmen vermisst, muss zur Kenntnis nehmen, dass diese derlei nicht benötigt. Das flache, liegend oder aufrecht zu betreibende Gerät, das sachte zurückgelehnt in seinem mitgelieferten Ständer einfach nur rattenscharf aussieht, ist exklusiv fürs Abspielen vorgefertigter Bänder aus eigener oder fremder Produktion gedacht.

Denn so, wie es jede Menge Sammler von Schallplatten gibt, existiert eine freilich ungleich kleinere Gruppe von Musikhörern mit einem Fundus vorbespielter „Schnürsenkel“, wie das einen Viertel Zoll breite Bandmaterial zirkelintern liebevoll genannt wird. Offiziell handelt es sich um Kopien hochwertiger Mastertapes, also wie Schätze gehütete analoge Originalaufnahmen, die von einer Handvoll Lieferanten zu teils beachtlichen Preisen angeboten werden.
Das Tape-Angebot in der Übersicht
Diese gelten ihren Fans und Liebhabern klanglich als der Heilige Gral der High Fidelity, und allein Revox, von wo unlängst mit der B77 MK III ebenfalls eine größtenteils neu gemachte Maschine vorgestellt wurde, führt mehr als 170 Titel aus allen Genres in seinem Musikangebot. Natürlich laufen diese nicht nur auf den hauseigenen Tape-Recordern, sondern sind universell verwendbar; vorausgesetzt, man hat eine passende Maschine.

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