Acoustic Signature Typhoon Neo im Test: Unsere neue Referenz?
Der Typhoon Neo ist längst nicht der größte Plattenspieler von Acoustic Signature. Doch er ist ein klares Statement für ultimative Standards in Verarbeitung, Raffinesse – und Klang.

Es ist beinahe ein HiFi-Paradoxon: Da thront dieses 37-Kilogramm-Trumm von einem Plattenspieler auf dem Rack, der auch optisch „den Breiten“ macht und sein Gewicht gar nicht erst durch grazile Formgebung zu verschleiern sucht. Und aus den Lautsprechern strömt Musik der anmutigsten Art – fein ziseliert, perfekt aufgefächert und wie mit spitzen Fingern organisiert. Eben einfach, man muss es so sagen, von der highendig schwebenden, schwerelosen Art.

Konkret dreht sich Ana Carams „Blue Bossa“-Album auf dem für sich allein schon 11,3 Kilogramm wiegenden Plattenteller, das Evolution Music unlängst als superb überspieltes und gepresstes Vinyl-Reissue vorgestellt hat. Die Aufnahme gelang Chesky Records 2001 grandios: Sie tönt extrem beschwingt und durchhörbar, zugleich jedoch sonor und farbig. Und genauso kommt etwa das Titelstück rüber und dies eben in einer Weise – so feingliedrig wie nuanciert –, die den wortwörtlich profunden Auftritt des Abspielgeräts zu konterkarieren scheint.
Was macht den Typhoon Neo aus?
Es handelt sich dabei um den wie aus dem vollen Aluminiumblock gearbeiteten Typhoon Neo des Analogspezialisten Acoustic Signature, ansässig im schwäbischen Süßen. Hatten wir in 2022 dessen kleineren Vollmetallbruder, den Hurricane Neo, im Test, wollten wir nun wissen, wie es beim größeren Modell hinsichtlich Aufwand und Klang weitergeht.

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