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Verzerrung von Frequenzen anschaulich erklärt: Intermodulation

Was ist eigentlich … Intermodulation? – Wie der Klirrfaktor ist die Intermodulation eine uner­wünschte Verzerrung, die bei der Musikwiedergabe entsteht, eine Abweichung vom „reinen Ton“.

| Tom Frantzen


Aber anders als der Klirr, den man auch „harmonische“ Verzerrung nennt und der ein ganzzahliges Vielfaches des Signaltons ist, das auch von Instrumenten erzeugt wird, bilden sich Intermodulationen als Differenz- und Summenwerte einzelner Töne. Nehmen wir an, wir haben zwei reine Sinustöne von 1000 und 250 Hertz, dann entstehen die – sich im ungünstigsten Fall stark ausbildenden, zuvor nicht vorhandenen Töne, also künstlich gebildeten Intermodulationsverzerrungen – bei 1250 (1000+250) und 750 (1000-250) Hertz. Aus ursprünglich zwei Tönen werden also vier, hinzu kommen dann aber streng genommen wiederum die ganzzahligen Vielfachen dieser Mischprodukte. Stellen Sie sich vor, in einem exzellenten Klavierkonzert haut der Hausmeister noch willkürlich ein paar zusätzliche Töne in die Tasten…

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