KEF Aktivboxen im Vergleich: Coda W, LSX II, LS50 und LS60
KEF hat mehrere Aktivlautsprecher im Angebot. STEREO hat sie getestet. Worin sie sich unterscheiden und welches Modell das richtige für Sie ist, verraten wir Ihnen hier.

Die Auswahl an aktiven Lautsprechern von KEF ist in den letzten Jahren gewachsen. Allen Modellen ist gemein, dass sie auf der koaxialen Uni-Q-Treibertechnologie des britischen Herstellers basieren. Hierbei ist der Hochtöner im Zentrum der Tief-/Mitteltonmembran platziert.

Jedoch unterscheiden sich KEFs Aktivboxen bezüglich Konnektivität, Gehäusevolumen und Einsatzzweck. Im Folgenden ordnen wir die Modelle KEF Coda W, LSX II (und LSX II LT), LS50 Wireless II sowie LS60 Wireless technisch ein und zeigen Ihnen, welches das richtige für Sie ist.
Welche Aktiv-Boxen gibt es von KEF?
Aktive Lautsprecher zeichnen sich durch die Integration von Verstärker direkt im Gehäuse aus. Bei KEF ist überdies auch ein D/A-Wandler mit an Bord. Das zentrale technische Merkmal ist der eingangs erwähnte Uni-Q-Treiber. Alle hier genannten Modelle haben als weitere Gemeinsamkeit einen HDMI ARC-Anschluss zur Verbindung mit einem TV-Gerät.
Während die Coda W mit ihrer Bluetooth-Schnittstelle bewusst als „Offline“-Lösung konzipiert ist, basieren die Modelle LSX II, LSX II LT, LS50 Wireless II und LS60 Wireless auf derselben leistungsfähigen Digital-Architektur, der KEF W2-Plattform. Sie zeichnet sich durch die folgenden Punkte aus:
- Konnektivität: Dank Apple AirPlay 2 und Google Chromecast lassen sich die Lautsprecher flexibel in Multiroom-Systeme einbinden und von fast jedem mobilen Gerät aus ansteuern.
- Einheitliche Bedienung: Alle Streaming-Modelle werden über die KEF Connect App gesteuert. Sie bietet umfangreiche integrierte Streaming-Funktionen, von UPnP über Internetradio bis hin zu Podcasts, sowie Möglichkeit für Updates.
- Formatvielfalt: Die Plattform unterstützt nativ Dienste wie Spotify, Tidal, Amazon Music, Qobuz und Deezer.
Die Hauptunterscheidungsmerkmale der Serien liegen in folgenden Bereichen:
- Netzwerkfähigkeit: Verfügt der Lautsprecher über WLAN/Streaming-Dienste oder ist er rein für Bluetooth und Kabelverbindungen ausgelegt?
- Inter-Speaker-Connection: Kommunizieren die Lautsprecher kabellos miteinander oder ist ein physisches Kabel zwischen Master und Slave vonnöten?
- Volumen und Leistung: Für welche Raumgrößen sind der Schalldruckpegel und der Tiefgang ausgelegt?
- Natürlich sind auch die unterschiedlichen Preise ein Kriterium: sie reichen von knapp 900 Euro (KEF Coda W) bis zu knapp 5.500 Euro für KEFs Aktivbox-Flaggschiff LS60 Wireless (für Preise siehe auch Tabelle weiter unten).
KEF Coda W: Die aktive „Offline“-Lösung
Die KEF Coda W positioniert sich als Einstieg in die KEF-Welt. Sie unterscheidet sich technisch fundamental von den LS-Modellen, da sie kein integriertes Streaming-Modul (kein WLAN, keine Connect-Protokolle wie etwa Spotify über Netzwerk) besitzt. Vielmehr empfängt sie Signale drahtlos (über Bluetooth 5.4 mit aptX Lossless.). Untereinander verbinden lassen sich die Coda W-Boxen allerdings nur per Kabel (USB-C).

Technische und Klang-Merkmale KEF Coda W
Mit dem Uni-Q-Treiber der neuesten 12. Generation ausgestattet, leistet die Coda W als aktives System mit integrierter Verstärkung rund 200 Watt. Pro Kanal entfallen jeweils 70 Watt auf den Bass und 30 auf den Hochton.
Ihr Klang stellte sich im STEREO-Test als präzise, agil-knackig, weiträumig und dynamisch dar. Ihre Verzerrung ist gering. Wir haben im Test folgende Werte ermittelt: 1,2 % bei 63 Hz, sowie sehr gute 0,12 % bei 3 kHz und 0,11 % bei 10 kHz.

Neben erwähntem HDMI-Anschluss und Bluetooth wartet die Coda W mit optischen, USB-C (für Computer), Cinch- (AUX) und Phono-MM-Anschlüssen auf. Weitere technische Details siehe Tabelle weiter unten.
Für wen eignet sich die Coda W?
KEFs Aktivlautsprecher-Modell Coda W ist für Anwender konzipiert, die eine hochwertige Audio-Lösung für den Fernseher oder den Schreibtisch suchen, aber auf komplexe Netzwerk-Einrichtung verzichten wollen. Wer Musik primär vom Smartphone via Bluetooth zuspielt oder noch einen Plattenspieler besitzt (der über den integrierten Phono-Eingang angeschlossen werden kann), findet hier eine pragmatische Lösung. Dazu ist die Coda W mit 899 Euro die günstige Box im Vergleichsfeld.
Den ausführlichen STEREO-Test der KEF Coda W lesen Sie hier.
KEF LSX II und LSX II LT: Die kompakten Streaming-Systeme
Die LSX-Serie bringt volle Netzwerkfunktionalität in ein kompaktes Format. Hier ist die oben erwähnte KEF „W2“-Streaming-Plattform integriert, die direkten Zugriff auf Dienste wie Tidal, Spotify, AirPlay 2 und Chromecast erlaubt.
Technische und Klang-Merkmale KEF LSX II
Die KEF LSX II ist mit dem mit dem bewährten Uni-Q-Treiber der 11. Generation ausgestattet und bietet insgesamt 200 Watt Leistung. Durch ihren eingebauten DSP hat sie eine eigene klangliche Signatur, die sich im STEREO-Test durch hervorragende Räumlichkeit, Transparenz sowie angenehm seidige Höhen auszeichnete. Trotz ihrer kompakten Größe kann sie auch zupacken, wenngleich der Tiefgang durch das Gehäusevolumen limitiert ist. Sie verarbeitet Auflösungen bis zu 24 Bit/384 kHz sowie DSD und MQA.

An Anschlüssen stehen bei der LSX II neben HDMI ARC und USB-C ein optischer und ein analoger Eingang (Aux) sowie ein Subwoofer-Ausgang zur Verfügung. Die Verbindung zwischen den Lautsprechern kann wahlweise kabellos oder per Kabel erfolgen. Streaming-seitig ist sie mit AirPlay 2, Chromecast, Bluetooth, Roon Ready und diversen Diensten wie Tidal Connect und Spotify Connect voll ausgestattet.
Den ausführlichen STEREO-Test der KEF LSX II lesen Sie hier.
Technische und Klang-Merkmale KEF LSX II LT
Die „abgespeckte“ Variante, KEF LSX II LT, nutzt ebenfalls das Koaxialchassis aus einem 115-Millimeter-Tieftöner und mittiger Hochtonkalotte.

Ihr Klang erwies sich im STEREO-Test als ausgesprochen sauber, präzise und lebhaft, wobei sie eine breite und natürliche Klangbühne aufbaut. Ihre Verzerrungswerte sind vorzeigbar. Im Test wurden folgende Werte ermittelt: 1 % bei 63 Hz, sowie sehr geringe 0,063 % bei 3 kHz und 0,1 % bei 1 kHz.

Die Messwerte zeigen einen ausgewogenen Frequenzgang, der im Bassbereich naturgemäß etwas abfällt.
Unseren detaillierten Testbericht der KEF LSX II LT zu lesen, klicken Sie hier.
Unterschiede: LSX II vs. LSX II LT
Die Unterschiede zwischen KEFs Standard– und der „LT„-Version der LSX II-Aktivboxen liegen im Detail:
- Verbindung untereinander: Die LSX II kann die Signale kabellos zwischen linkem und rechtem Lautsprecher übertragen (24 Bit/48 kHz) oder per Kabel (24 Bit/96 kHz). Die günstigere LSX II LT benötigt zwingend ein spezielles USB-C-Kabel zwischen den Boxen.
- Stromversorgung: Die LSX II LT benötigt nur ein Stromkabel zum Hauptlautsprecher (der zweite wird über das Verbindungskabel gespeist). Die normale LSX II benötigt zwei Steckdosen (jeweils ein Stromkabel pro Box).
- Anschlüsse: Der LSX II LT fehlt der analoge AUX-Eingang (3,5mm Klinke) und sie ist nicht „Roon Ready“.
Für wen eignen sich LSX II bzw. LSX II LT?
Die LSX-Modelle sind ideal für Desktop-Setups, kleine Wohnzimmer oder als hochwertiges TV-Soundsystem. Wer analoge Quellen nutzen will oder die Lautsprecher weit auseinanderstellen muss (ohne Kabelbrücke), greift zur LSX II. Wer rein digital hört, wählt die LSX II LT. Wenn Sie die Lautsprecher auf einem Sideboard links und rechts vom Fernseher platzieren, stört das Verbindungskabel der LT-Version meist nicht. Diese liegt mit ihrem Preis von knapp 1.000 Euro UVP etwas unter dem der LSX II-Version, die um 1.400 Euro kostet.
Tipp der Redaktion
Wollen Sie die Lautsprecher frei im Raum auf Ständer stellen, ist die kabellose Verbindung der „großen“ LSX II optisch oft die sauberere Lösung. Wenn Sie eh in Ständer investieren, ist es Ihnen den Aufpreis vermutlich wert.
KEF LS50 Wireless II: Der audiophile Standard
Die LS50 Wireless II ist technisch eine Klasse höher angesiedelt als die Coda- oder LSX-Aktivlautsprecher. Dies macht sich unter anderem auch im Preis bemerkbar, der mit 2.500 Euro (UVP) entsprechend höher liegt. Das Gehäuse dieser Boxen ist größer, schwerer und resonanzärmer konstruiert als bei den darunter rangierenden Modellen.

Technische Merkmale KEF LS50
Auch die LS 50 Wireless II verfügt über den Uni-Q-Treiber und leistet als vollaktives System pro Kanal 380 Watt, verteilt auf 280 Watt beim Tiefmitteltöner in Class-D-Technik und 100 Watt in Class-AB-Schaltung beim Hochtöner.
Ihr Klang stellte sich im STEREO-Test als satt, detailliert, mit anspringend lebendiger Spielfreude und dynamischem Fluss dar. Sie bietet exemplarische Tiefenstaffelung und enorme Präzision in Bezug auf Plastizität und Timing. Ihre Verzerrung ist gering. Wir haben im Test folgende Werte ermittelt: 1,4 % bei 63 Hz, sowie hervorragende 0,03 % bei 3 kHz und 0,1 % bei 10 kHz.

Der Frequenzgang reicht bis 47 Hertz hinab und verläuft sehr ausgewogen, mit allenfalls einer leichten Bassbetonung. Neben HDMI-Anschluss und Bluetooth wartet die Box mit umfangreichen Streaming-Funktionen (Google Chromecast, Roon, AirPlay 2, Tidal, Spotify), sowie Digital- und Analog-Eingängen und einem Subwoofer-Ausgang auf. Der USB-Anschluss dient hier jedoch nur dem Service. Weitere technische Details siehe Tabelle weiter unten.
Für wen eignet sich die KEF LS50 Wireless II?
Dieses System ersetzt eine ausgewachsene HiFi-Anlage in Räumen einer Größe bis circa 40 Quadratmeter. Im Vergleich etwa zur passiven LS50 Meta mit externem Verstärker holt die die aktive DSP-Entzerrung der LS50 Wireless II mehr Tiefbass aus dem Gehäuse, als es bei der passiven Variante physikalisch möglich ist.
Den ausführlichen STEREO-Test der KEF LS 50 Wireless II lesen Sie hier.
KEF LS60 Wireless: High-End im Standformat
Die LS60 Wireless ist ein Standlautsprecher, der das „Single Apparent Source“-Konzept des KEF-Flaggschiffs Blade in ein schlankes, aktives Format überträgt.

Technische und Klang-Merkmale KEF LS60 Wireless
Als aktive „Mini-Blade“ konzipiert, besticht die LS60 Wireless durch ihre extrem schlanke Bauform von nur 13 Zentimetern Breite. Technisch setzt sie auf ein einzelnes, optimiertes Uni-Q-Koaxialchassis für den Mittel- und Hochtonbereich. Im Bassbereich kommen seitlich montierte, aktive Treiber mit der „Uni-Core“-Technologie zum Einsatz. Durch die seitliche Platzierung der Basstreiber entsteht der Schall fast punktförmig aus einer akustischen Achse. Dies minimiert Phasenfehler.
Ihr Klang erwies sich im STEREO-Test als hervorragend räumlich, neutral und energetisch. Sie spielt ausgewogen, mit geschmeidigen Höhen ohne übertriebene Schärfe sowie einem kräftigen, tiefreichenden und schnellen Bass. Mit diesem souveränen Auftritt überzeugt sie nicht zuletzt durch eine enorme Abbildungsgröße. Ihre Verzerrungswerte sind niedrig. Wir haben im Test folgende Werte ermittelt: 0,987 % bei 63 Hz, sowie sehr gute 0,079 % bei 3 kHz und 0,14 % bei 10 kHz.

Die STEREO-Messwerte der KEF LS60 Wireless zeigen einen Frequenzgang mit ordentlichem Tiefgang und einem etwas sanfteren Hochtonverlauf. Neben dem HDMI-Anschluss wartet die LS60 Wireless mit koaxialen und optischen Digitaleingängen, einem analogen Cinch-Eingang sowie einem Subwoofer-Ausgang auf. Streaming-seitig ist sie mit Bluetooth, AirPlay 2, Chromecast, Roon Ready sowie den gängigen Diensten voll ausgestattet. Für weitere technische Details siehe untenstehende Tabelle.
Für wen eignet sich die KEF LS60 Wireless?
Als Flaggschiff der Wireless-Serie richtet sich die LS60 an anspruchsvolle Hörer mit größerem Budget und Platzbedarf. Diese Aktiv-Lautsprecher sind die passende Wahl für alle, die die klangliche Performance einer ausgewachsenen High-End-Standbox suchen und dabei eine hochmoderne, schlanke Ästhetik bevorzugen. Da die LS60 ein Vollbereichslautsprecher ist, braucht es in den meisten Wohnräumen keinen zusätzlichen Subwoofer.
Wer fasziniert von der „Single Apparent Source“-Technologie der legendären Blade ist, aber keine separate Verstärkerelektronik aufstellen möchte, findet hier seine ultimative All-in-One-Lösung – die mit knapp 5.500 Euro allerdings auch ihren Preis hat.
Den ausführlichen Testbericht der KEF LS60 Wireless lesen Sie hier.
Vergleichstabelle KEF Aktivboxen: Die wichtigsten Parameter
| Modell | Coda W | LSX II LT | LSX II | LS50 Wireless II | LS60 Wireless |
| Konzept | Aktiv(Bluetooth) | Streaming | Streaming | Streaming | Streaming |
| System | 2-Wege Bassreflex | 2-Wege Bassreflex | 2-Wege Bassreflex | 2-Wege Bassreflex | 3-Wege (Uni-Core) |
| Treiber | 130mm Uni-Q (12. Gen.) | 115mm Uni-Q (11. Gen.) | 115mm Uni-Q (11. Gen.) | 130mm Uni-Q | 100mm Uni-Q + 4x Bass |
| Leistung | 200 W (Class D) | 200 W (Class D) | 200 W (Class D) | 760 W (Class AB/D) | 1400 W (Class AB/D) |
| Verbindung Stereopaar | Kabel (USB-C) | Kabel (USB-C) | Wireless / RJ45 | Wireless / RJ45 | Wireless / RJ45 |
| Netzwerk | Nein | Ja (W2) | Ja (W2) | Ja (W2) | Ja (W2) |
| HDMI | Ja (ARC) | Ja (ARC) | Ja (ARC) | Ja (eARC) | Ja (eARC) |
| Phono | Ja (MM) | Nein | Nein | Nein | Nein |
| AUX | Ja (Cinch) | Nein | Ja (3,5mm) | Ja (3,5mm) | Ja (Cinch) |
| Format / Maße (HxBxT) | Regalbox (28x17x27 cm) | Regalbox (24×15,5×18 cm) | Regalbox (24×15,5×18 cm) | Regalbox (30,5x20x31 cm) | Standbox (109x21x39 cm) |
| Preis (Paar) | 900 € | 1.000 € | 1.400 € | 2.500 € | 5.500 € |
Fazit und Preise: Welches Modell für wen?
Die Entscheidung hängt primär von zwei Faktoren ab: Benötigen Sie integriertes Streaming und welche Größe hat Ihr Hörraum? Daneben spielt natürlich auch ihr Budget eine Rolle. Hier ein kompakter Überblick mit entsprechenden Empfehlungen, die wir aufsteigend nach Preis sortiert haben:
- Für den Desktop & TV (Low–Budget-Variante): Die Coda W ist ideal, wenn Sie den Lautsprecher wie eine klassische Anlage oder Soundbar nutzen. Der Phono-Eingang macht sie besonders vielseitig für Vinyl-Fans. Dank der Anschlussvielfalt können externe Streamer (z.B. WiiM) einfach nachgerüstet werden, ohne dass man sie „doppelt“ bezahlt. Preis: 899 Euro das Paar.
- Für Design-Liebhaber und kleine Räume: Die LSX II LT bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Streaming-Einsteiger. Greifen Sie zur normalen LSX II, wenn Sie einen analogen Zuspieler haben oder die Kabelverbindung zwischen den Boxen vermeiden wollen. Paarpreise: um 1.400 Euro (LSX II), 999 Euro (LSX II LT)
- Für den anspruchsvollen Hörer: Die LS50 Wireless II bietet durch ihre Technologie und das größere Volumen einen deutlichen klanglichen Sprung in Richtung High-End. Das Ganze zu einem Mittelklasse-Preis von rund 2.500 Euro das Paar.
- Die Maximallösung: Die LS60 Wireless ist ein Statement-Produkt für größere Wohnräume, das Technologien der Blade-Flaggschiffserie nutzt. Mit 5.500 Euro für das Paar müssen Sie dafür recht tief in die Tasche greifen.
Tipp der Redaktion
Egal, für welches Modell Sie sich entscheiden: Durch ihre Uni-Q-Chassis strahlen alle hier aufgeführten KEF-Aktiv-Lautsprecher sehr gleichmäßig ab. Probieren Sie bei der Aufstellung aus, die Lautsprecher nicht direkt auf den Hörplatz auszurichten, sondern sie sie nur ganz leicht einzudrehen. Oft ergibt sich so ein etwas breiteres Klangbild, ohne dass die präzise Ortung in der Mitte verloren gehen würde.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Das hängt von der Raumgröße ab. Die LSX-Modelle profitieren in Räumen der Größe von 15 bis 20 Quadratmetern deutlich von einem Subwoofer (z.B. KEF KC62), da sie physikalisch bedingt im Tiefbass limitiert sind. Die LS50 Wireless II spielt für die meisten Musikgenres tief genug, für Heimkino-Anwendungen kann ein Subwoofer dennoch eine sinnvolle Ergänzung sein.
Über HDMI ARC (Audio Return Channel) verbinden Sie den Lautsprecher direkt mit dem Fernseher. Der Vorteil: Sie können die Lautstärke der KEF-Lautsprecher bequem mit Ihrer normalen TV-Fernbedienung steuern. Zudem schalten sich die Lautsprecher meist automatisch mit dem TV-Gerät an und aus.
Ja. Da die Coda W über einen optischen Eingang und einen AUX-Eingang verfügt, können Sie jederzeit einen externen Streamer (z.B. WiiM Mini oder Bluesound Node) anschließen. Sie können dann genauso streamen wie die größeren Modelle, nur eben als externes Gerät.
Bei den Modellen, die beides erlauben (LSX II, LS50 WII, LS60), ermöglicht die Kabelverbindung eine höhere Datenrate (24 Bit/192 kHz bzw. 96 kHz) als die Funkverbindung (meist auf 24 Bit/48 kHz oder 96 kHz limitiert). In der Praxis ist dieser Unterschied oft subtil. Probieren Sie es aus: Wenn Sie keinen Unterschied hören, wählen Sie die optisch ansprechendere, kabellose Variante.
