UKW-Streit geschlichtet

Eine Funkstille auf UKW ist abgewendet worden, nachdem sich die Akteure auf „Eckpunkte“ eines Kompromisses geeinigt haben. Fünf Besitzer der UKW-Sendeantennen und die beiden neuen Sendernetzbetreiber Uplink und Divicon haben sich unter Vermittlung von Ex-Kanzleramtsminister Friedrich Bohl und der Bundesnetzagentur aufeinander zubewegt. Streitpunkt waren die deutlich erhöhten Mieten, die die Antennenbesitzer von den Sendernetzbetreibern gefordert…

Eine Funkstille auf UKW ist abgewendet worden, nachdem sich die Akteure auf „Eckpunkte“ eines Kompromisses geeinigt haben. Fünf Besitzer der UKW-Sendeantennen und die beiden neuen Sendernetzbetreiber Uplink und Divicon haben sich unter Vermittlung von Ex-Kanzleramtsminister Friedrich Bohl und der Bundesnetzagentur aufeinander zubewegt. Streitpunkt waren die deutlich erhöhten Mieten, die die Antennenbesitzer von den Sendernetzbetreibern gefordert hatten (wir berichteten). Im Hintergrund hatte die Netzagentur bereits ein  Regulierungsverfahren vorbereitet – für den Fall, dass es nicht zu einer gütlichen Einigung kommt. Von einer Abschaltung wären zahlreiche Privatradios, aber auch die öffentlich-rechtlichen Sender in Ostdeutschland sowie bundesweit die Programme des Deutschlandradios betroffen gewesen.



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