Thunderbolt und USB-C: Wir heiraten
Intel hat die dritte Generation der – bislang nicht sehr erfolgreichen – Thunderbolt-Schnittstelle präsentiert. Überraschung: Das Thunderbolt-Protokoll wird künftig nicht mehr über den Mini-DisplayPort-Stecker, sondern über den neuen USB-C-Connector übertragen. Wie bisher vereint Thunderbolt 3 einen PCI-Express- und einen DisplayPort-Anschluss, zusätzlich wird aber nun auch der USB-Standard bis zu USB 3.1 unterstützt. Die maximale Geschwindigkeit…

Intel hat die dritte Generation der – bislang nicht sehr erfolgreichen – Thunderbolt-Schnittstelle präsentiert. Überraschung: Das Thunderbolt-Protokoll wird künftig nicht mehr über den Mini-DisplayPort-Stecker, sondern über den neuen USB-C-Connector übertragen. Wie bisher vereint Thunderbolt 3 einen PCI-Express- und einen DisplayPort-Anschluss, zusätzlich wird aber nun auch der USB-Standard bis zu USB 3.1 unterstützt. Die maximale Geschwindigkeit im Thunderbolt-Modus wurde auf 40 GBit/s verdoppelt, im USB-Modus beträgt sie bis zu 10 GBit/s. Es können zwei 4k-Monitore gleichzeitig versorgt werden. Thunderbolt 3 ist kompatibel mit allen herkömmlichen Display-Port-Monitoren – DVI-, HDMI- und VGA-Displays können über Adapter angeschlossen werden. Auch für die Thunderbolt-Vorgänger-Generation wird es Adapter geben. Externe Geräte können mit bis zu 100 Watt geladen werden, Bus-gespeiste Geräte werden mit bis zu 15 Watt versorgt. Erste Produkte mit Thunderbolt-3-Port sollen noch in diesem Jahr erhältlich sein. Interessant dürfte die neue Schnittstelle vor allem für künftige Tablets sein: Sie lassen sich dann über ein einziges Kabel an Desktop-Peripherie wie Monitor, externe Festplatte, USB-DAC, etc. andocken.
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