Streaming-Umsätze verdoppelt

Die Musikindustrie hat in Deutschland in 2013 fast doppelt so viele Einnahmen aus Streaming-Diensten erzielt wie im Vorjahr. Aktuell trägt das Musik-Streaming fast fünf Prozent zum Gesamtumsatz der Branche bei (siehe Grafik). Dagegen stagnieren die Download-Umsätze bei rund 18 Prozent Anteil. Die Einnahmen aus CD-Verkäufen gingen geringfügig zurück und machen immer noch zwei Drittel des…

Die Musikindustrie hat in Deutschland in 2013 fast doppelt so viele Einnahmen aus Streaming-Diensten erzielt wie im Vorjahr. Aktuell trägt das Musik-Streaming fast fünf Prozent zum Gesamtumsatz der Branche bei (siehe Grafik). Dagegen stagnieren die Download-Umsätze bei rund 18 Prozent Anteil. Die Einnahmen aus CD-Verkäufen gingen geringfügig zurück und machen immer noch zwei Drittel des Gesamtumsatzes aus. Diese Zahlen hat der Bundesverband Musikindustrie heute bekannt gegeben. Die Vinyl-Platte konnte abermals deutlich zulegen und steuert jetzt rund zwei Prozent zum gesamten Umsatz bei. Insgesamt nahmen die Plattenfirmen in Deutschland 1,2 Prozent mehr ein als im Vorjahr – das ist erstmals ein Wachstum nach langer Talfahrt. Langfristig prognostiziert die gfk der Branche einen deutlichen Anstieg des Streamings: Der Anteil soll im Jahr 2018 bereits bei 35 Prozent des Umsatzes liegen. Derzeit konkurrieren in Deutschland 17 Audio-Streaming-Dienste am Markt, die in 2013 insgesamt über sechs Milliarden Songs an die Kunden gestreamt haben.

 

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stereo+Team


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