Spotify-App für Apple: Neuerungen in Sicht

Streaming-Marktführer Spotify will künftig Änderungen, die der Digital Markets Act für Apples App-Store mit sich bringt, nutzen und Premium-Abos und Hörbücher auf direktem Wege anbieten.

Der Digital Markets Act (DMA) ist laut Europäischer Kommission, die ihn erlassen hat, „eines der ersten regulatorischen Instrumente, um die Gatekeeper-Macht der größten digitalen Unternehmen umfassend zu regulieren“. Tech-Gigant Apple sperrte sich zunächst dagegen, kündigte aber jüngst an, in Europa wegen des DMA auch Apps auf dem iPhone und iPad zuzulassen, die nicht direkt aus dem eigenen App-Store stammen – die Änderungen sollen mit iOS 17.4 Mitte März kommen. Die Kalifornier haben bisher insbesondere bei In-App-Käufen kräftig mitkassiert. Stattdessen sollen App-Anbieter nun eine neue jährliche Gebühr von 50 Cent pro App-Installation zahlen.

Spotify-Angebot für Premium-Abos und Hörbücher

Musikstreaming-Marktführer Spotify möchte sich diese Änderung zunutze machen und seinen Abonnentinnen und Abonnenten innerhalb der EU ab Mitte März direkt über seine iPhone-App Premium-Abos und Hörbücher anbieten, was bisher nicht möglich war. Laut der „ZEIT“ kritisiert Spotify Apples App-Store-Gebührenpläne jedoch als „Erpressung“. Für Nutzer und Nutzerinnen bleibt angesichts dessen abzuwarten, ob preisliche Vorteile dabei herausspringen und wie Spotify das Verhältnis zwischen Information und Werbung in den iOS-Apps künftig austariert.
Der Preis: bisher 10,99 Euro pro Monat

Infos: www.spotify.com



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