Spotify erhöht seine Abo-Gebühren
Die Streaming-Anbieter hatten bisher recht angeglichene Preisstrukturen. Spotify schert nun aus und verlangt ab September höhere Abo-Gebühren. Wieviel mehr, erfahren Sie hier.

Spotify ist nicht nur in Deutschland unangefochtener Marktführer. Wie der schwedische Platzhirsch im Vergleich zur Konkurrenz aufgestellt ist, zeigt das Update des STEREO-Vergleichstests in STEREO-Ausgabe 09/2025. Hier hatte Amazon Music klar die Nase vorn. Dafür steht für Spotify-Nutzer nun eine Gebührenerhöhung ins Haus.
In puncto Klangqualität gehört Spotify im Marktvergleich eh zu den Schlusslichtern. Trotz wiederholter Ankündigung, Musik in besserem als dem bisherigen komprimierten Format anzubieten, gibt es bei Spotify nach wie vor nichts in Lossless- oder höherer Qualität zu hören. Legt man hierauf Wert, gibt man besser Qobuz oder Tidal den Vorzug.
Spotify – Abo-Preise ab September 2025
Hatten die Streaminganbieter bisher weitestgehend angeglichene Abo-Tarife (siehe STEREO-Report „Welcher Musikstreaming-Dienst hat die beste Vergütung?“), rutscht Spotify nun im Wettbewerb weiter nach unten: Ab September verlangen die Betreiber der Plattform teurere Tarife, ohne im Gegenzug mehr dafür zu bieten.
Das Individual-Abo kostet dann 2 Euro mehr, also 12,99 Euro, der Duo-Tarif 17,99 Euro; Family erhöht sich auf 21,99 Euro, und Studierende zahlen nun 6,99 Euro monatlich.
Die höheren Gebühren fallen für neu Abonnierende ab sofort an. Wenn Sie Spotify bereits nutzen sollten, müssen Sie der Gebührenerhöhung zustimmen, Spotify darf nicht ohne Ihre Zustimmung die Vertragsbedigungen ändern. Das heißt: Wer nicht zustimmt, kündigt damit.
SWR3 wies allerdings auf eine Möglichkeit hin, wie man mit bestehendem Abo weiterhin den alten Preis zahlt. Mittel zum Zweck ist hier das das neu eingeführte Basic-Abo.
