SME & Audio Reference: Britischer Analog-Adel mit neuem Vertrieb
Ab sofort übernimmt das Hamburger Unternehmen Audio Reference den Deutschland-Vertrieb für die Phono-Preziosen der britischen Manufaktur SME.

Mit der Übernahme des Vertriebs der „Scale Model Equipment Company“ – besser bekannt als SME – holt sich Audio Reference illustre Marke ins Haus. Wie kaum eine andere steht sie für den klassischen britischen Maschinenbau im Audio-Bereich. Mansour Mamaghani, CEO von Audio Reference, unterstreicht damit den Anspruch, das „absolute High-End“ im analogen Sektor abzudecken.
SME-Firmenhistorie
Die 1946 von Alastair Robertson-Aikman gegründete Firma startete ursprünglich als Fertiger für feinmechanische Modelle und Flugzeuginstrument. 1959 wurde dann der erste Tonarm präsentiert. Historische Relevanz erlangte SME insbesondere in den 1960er-Jahren mit der „Series II“ (Modelle 3009 und 3012). Die damals eingeführte Headshell-Montage etablierte sich als eine Art Branchenlösung, die bis heute auf vielen Geräten zu finden ist.
SME ist im Markt vor allem für seine extrem hohe Fertigungstiefe und Präzision bekannt. So gilt der 1986 eingeführte Tonarm-Klassiker „Series V“ dank seines einteiligen Magnesium-Designs und der optimierten Lagertechnik als mechanische Referenz für hochwertige MC-Systeme.

Anders als viele Mitbewerber setzt SME nicht auf reine Masse-Laufwerke. Die Konstruktionen (wie beim Model 60) kombinieren Masse mit einem weiterentwickelten Subchassis-Prinzip. Ziel ist eine mechanische Entkopplung durch hochwertige Dämpfung und Isolation.
Zuletzt war SME in Deutschland über die 2022 gegründete S.M.E. Deutschland Vertriebs GmbH zu beziehen. Die neue Vertriebspartnerschaft mit Audio Reference umfasst legendäre Tonarme von SME sowie die Plattenspieler-Modelle 12, 30 und das Flaggschiff Model 60. SME-Produkte sind ab sofort im hiesigen Handel verfügbar.
