Pure Audio Blu-ray wird AES-Standard

Großer Erfolg für Stefan Bock (Foto) von den MSM-Studios: Seine „Pure Audio Blu-ray“ ist von der Audio Engineering Society (AES) spezifiziert worden. Das Regelwerk legt fest, wie die Disc ohne Bildschirm gesteuert wird: nämlich genau wie eine CD – mit Titelzugriff per Zifferntasten und mit den übrigen Laufwerkstasten. Und dass das Tonformat über die Farbtasten…

Großer Erfolg für Stefan Bock (Foto) von den MSM-Studios: Seine „Pure Audio Blu-ray“ ist von der Audio Engineering Society (AES) spezifiziert worden. Das Regelwerk legt fest, wie die Disc ohne Bildschirm gesteuert wird: nämlich genau wie eine CD – mit Titelzugriff per Zifferntasten und mit den übrigen Laufwerkstasten. Und dass das Tonformat über die Farbtasten der Fernbedienung ausgewählt wird, vorzugsweise mit der Zuordnung rot = 5.1, gelb = stereo, grün = 7.1. Zugelassene Tonformate sind PCM, Dolby TrueHD und DTS-HD. Um nicht mit dem Blu-ray-Standard zu kollidieren, hat die AES die Pure Audio Blu-ray nicht zum „Standard“ erhoben, sondern in einem „Information Document“ festgelegt – was de facto auf dasselbe hinausläuft. Jedenfalls haben die Väter des Blu-ray-Standards ihren Segen dazu gegeben: Sie werden kein eigenes Audio-only-Format für die Blu-ray spezifizieren. Damit ist ein „Profil 3“ im Blu-ray-Standard, wie es eine Zeitlang im Gespräch war, vom Tisch. Das Ganze dürfte nun den Labels etwas mehr Planungssicherheit geben, wenn sie hochauflösenden Ton ohne Bild auf Blu-ray veröffentlichen wollen.



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