Zwei neue Pro-Ject-Plattenspieler auf Basis des „T2“

Der „T2 W“ von Pro-Ject ist ein vollausgestatteter Plattenspieler mit Phono-Pre und sogar Netzwerkfunktionen. Nun präsentiert die Marke zwei Alternativversionen: einmal nur mit Phono-Pre und einmal „ohne alles“.

Die „T“-Serie des österreichischen Herstellers Pro-Ject steht für schlicht aussehende Plattenspieler, die gleichzeitig preiswert sein sowie hochwertigen Klang bieten sollen – wie der T1 in unserem Test beweist. Vor kurzem stellte Pro-Ject die nachfolgende Generation vor, angeführt vom T2 W, der neben einigen Verbesserungen eine große Neuerung präsentierte: der Plattenspieler kann sein Signal ins Heimnetzwerk streamen, und somit auch ohne Bluetooth kabellos weitergeben – und wurde auch direkt mit einem EISA-Award ausgezeichnet. Dafür müssen natürlich ein Phono-Vorverstärker sowie ein Analog-Digital-Wandler eingebaut sein.

Die neuen Pro-Ject T2 und T2 Super Phono

Mit den Neuerungen der T2-Generation stellt Pro-Ject nun zwei neue Plattenspieler vor, welche die Netzwerktechnik des T2 W nicht eingebaut haben: der puristische T2 als reiner Plattenspieler und der T2 Super Phono, der einen MM-Phono-Vorverstärker integriert hat. Dieser ist deaktivierbar und soll laut Hersteller zudem einen höherwertigeren Klang bieten als der des T2 W, da durch die Einsparung der WLAN-Technik mehr Platz auf der Platine für Verbesserungen sei.

Pro-Ject T2: die Unterschiede zu T1

Alle anderen Neuerungen der zweiten Generation der T-Serie sind aber in beiden neuen Plattenspielern enthalten. Dazu zählt unter anderem der neue Glas-Plattenteller, der schwerer und dicker als der des Vorgängers sei und so Resonanzen verhindern soll. Dieser sitzt auf einem ebenfalls neuen Subteller, welcher mit dem laut Pro-Ject ebenfalls gegen Vibrationen arbeitenden Chassis verbunden ist, das wiederum auf isolierenden Füßen sitzt.

Neuer Tonabnehmer in den Pro-Ject Plattenspielern

Sowohl der T2 als auch der T2 Super Phono werden mit einem neuen Tonabnehmer geliefert, dem MM-Pickup „Rainier“ von Sumiko, welches alleine schon das dreifache (UVP 175€) des Ortofon OM5E kostet, das noch dem T1 Beilag. Auch neu ist der Tonarm, auf dem der Tonabnehmer sitzt: Pro-Ject verbaut nun ein Aluminium-Modell mit einer effektiven Länge von 9 Zoll, dessen neue Lager unter anderem hohe Präzision versprechen sollen. Auch das Gegengewicht und das federbasierte Anti-Skating sind neu, was die genau Einstellung des Tonarms verbessern soll.

Pro-Ject T2 und T2 Super Phono: Preise und Verfügbarkeit

Beide neuen T2-Plattenspieler von Pro-Ject kommen neben dem Tonabnehmer auch inklusive einem von Pro-Ject entwickelten, semi-symmetrischen Phono-Kabel, einer Staubschutzhaube sowie einer Filzmatte. Beide Modelle sollen ab April erhältlich seien in den Ausführungen Schwarz, Weiss und Walnuss, der Pro-Ject T2 zu einem Preis von zirka 550€, der Pro-Ject T2 Super Phono für zirka 650€.

Weitere Informationen zur Marke Pro-Ject


Die neuen T2-Plattenspieler von Pro-Ject sehen von vorne identisch aus
2 Bilder
Die Besonderheit des Pro-Ject T2 Super Phono: ein deaktivierbarer Phono-Pre


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