Yamaha RX300A und RX500A: neue AV-Receiver-Generation
Yamaha bringt die neuen AV-Receiver RX300A und RX500A: Dolby Atmos, Raumkorrektur und beim größeren Modell Netzwerk-Streaming.

Yamaha eröffnet mit den beiden neuen Modellen RX300A und RX500A eine neue AV-Receiver-Generation. Beide Modelle sind als Zentrale einer Heimkino-Kette gedacht, auf der klanglichen Seite decken sie Dolby Atmos und DTS:X beziehungsweise DTS Virtual:X ab, auf der Bildseite 8K bei 60 Hertz und 4K bei 120 Hertz.
Unterschiedlich fällt die Anzahl der Endstufen aus. Beim RX300A ist ein 5.2-Setup aus zwei Frontlautsprechern, Center, zwei rückwärtigen Lautsprechern und maximal zwei Subwoofern vorgesehen, das sich um virtuelle Höheneffekte ergänzen lässt. Wer echte Höhenkanäle möchte, kann stattdessen eine 3.2.2-Konfiguration mit Decken- oder Upfiring-Lautsprechern aufbauen. Der RX500A verfügt kann zwei weitere Kanäle antreiben und erlaubt damit 7.2 mit Surround-Lautsprechern oder 5.2.2 mit Decken- beziehungsweise Upfiring-Speakern.
Klangkonzept der neuen Yamaha-Receiver
Yamaha will klanglich laut eigener Angabe auf mit viel Tiefe, Realismus und Nuancen bieten, worauf alle Konstruktionsdetails ausgerichtet sein. Ein großzügig dimensionierter Kühlkörper oberhalb der HDMI-Schaltung soll etwa die Abwärme abführen und die DSP- sowie HDMI-Bausteine schützen. Aus teureren Yamaha-Baureihen stammt zudem der Standfuß mit Anti-Resonance Technology (A.R.T.). Der fünfte, mittig angeordnete Fuß soll klangschädliche Vibrationen abdämpfen.
Für die Anpassung an unterschiedliche Quellen stehen mehrere Klangmodi bereit: Pure Direct und Stereo richten sich laut Hersteller an Musikhörer, der Movie-Modus soll Kinodynamik liefern, der Night-Modus soll auch spät abends für ausgewogenen, unaufdringlichen Klang sorgen.
Filme, Gaming und weitere Anschlüsse
Vier HDMI-Eingänge nehmen Zuspieler wie Blu-ray-Player oder Konsolen auf. Der HDMI-Ausgang zum Fernseher beherrscht ARC und holt so den TV-Ton zurück in den Receiver. Auf der Videoseite geben beide Receiver 8K mit 60 Hz sowie 4K mit 120 Hz weiter. Dolby Vision und HDR10+ werden ebenfalls unterstützt. Für Spielkonsolen sind VRR (Variable Refresh Rate) gegen Screen-Tearing und ALLM (Auto Low Latency Mode) an Bord.
Jenseits von HDMI bieten die Geräte zwei Cinch-Eingänge sowie je einen optischen und einen koaxialen Digitaleingang. Über USB-A lassen sich Audiodateien von Speichermedien abspielen, ein Klinkenausgang dient dem Kopfhörerbetrieb, zwei Subwoofer-Ausgänge gibt es ebenfalls. Radio empfangen beide Modelle über FM-Antenne oder digital per DAB.
Drahtlos kommen Signale per Bluetooth herein. Der RX500A ist zudem streamingfähig, per Ethernet oder WLAN; Spotify Connect, Google Cast, AirPlay, Tidal Connect und Qobuz Connect unterstützt der Verstärker. Zum Lieferumfang gehört ein Einmessmikrofon, mit dem die Raumkorrektur die Akustik des Hörraums und die Eigenschaften der Lautsprecher erfasst und den Klang darauf abstimmt.
Preise und Verfügbarkeit
Beide Modelle sollen ab August 2026 im Handel stehen. Die unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer liegt bei 399 Euro für den RX300A und 699 Euro für den RX500A.
