Volumio Primo V3: Streaming-DAC-Update
Volumios Primo V3 soll durch eine modernisierte Hardware-Architektur, lineare Stromversorgung und flexiblere Ausgangsstufen klanglich und funktional deutlich zulegen.

Die italienische Marke Volumio präsentiert mit dem Primo V3 die nunmehr dritte Generation ihres beliebten Primo-Streaming-DACs. Das Herzstück der digitalen Signalverarbeitung im neuen Modell bildet der D/A-Wandlerchip ES9039Q2M aus dem Hause ESS Sabre. Dieser verarbeitet im Netzwerkbetrieb PCM-Signale mit bis zu 384 Kilohertz und 32 Bit sowie DSD256.
Primo V3 mit neuem, linearem Netzteil
Gibt der Primo V3 das Signal rein digital über den USB-Ausgang an externe Wandler weiter, sind laut Hersteller sogar Datenraten von bis zu PCM 1536 Kilohertz und DSD1024 möglich. Für eine gesteigerte Signalreinheit und ein verbessertes Signal-Rausch-Verhältnis soll ein neues, ultra-rauscharmes lineares Netzteil (5 V / 3 A) sorgen. Die Rechenleistung für das Betriebssystem übernimmt ein Quad-Core A72-Prozessor gepaart mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.
Was die analoge Seite betrifft, bietet der Primo V3 symmetrische XLR- und unsymmetrische Cinch-Ausgänge. Eine technische Besonderheit in dieser Preisklasse ist laut Hersteller die fein abgestufte Pegelanpassung: Beide Ausgänge verfügen über acht schaltbare Ausgangspegel. Dies erlaubt es, die maximale Ausgangsspannung präzise an die Eingangsreserve von nachgeschalteten Vor- oder Vollverstärkern anzugleichen.

Zur weiteren Klangindividualisierung stehen acht wählbare PCM-Filter des ESS-Wandlers sowie ein schaltbarer NOS-Modus (Non-Oversampling) bereit, der internes Oversampling bei Bedarf vollständig umgeht.
Die Einbindung ins Heimnetzwerk erfolgt via Gigabit-Ethernet oder Dual-Band-WLAN. Das Gerät arbeitet mit dem hauseigenen Volumio OS, das Streamingdienste wie Tidal, Qobuz und Spotify nativ unterstützt und zudem via Tidal Connect und Qobuz Connect ansprechbar ist. Lokale Musikbibliotheken lassen sich unkompliziert über zwei USB-A-Host-Ports oder den Micro-SD-Slot einbinden.

Obwohl der Player zugunsten eines reduzierten Designs auf ein integriertes Display verzichtet, kann die Benutzeroberfläche über einen HDMI-Ausgang in 4K-Auflösung auf externe Bildschirme gespiegelt werden.
Verfügbarkeit und Preis Primo V3
Der Primo V3 von Volumio kommt zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 849 Euro in den Handel. Er kann ab sofort bei den Vertriebspartnern sowie auf audioDOMAIN.de vorbestellt werden.
