Sonoro Signature Line: Plattenspieler und Kompaktbox neu
Sonoro komplettiert seine Signature Line mit dem Plattenspieler Platinum Signature und den Kompaktboxen Orchestra Slim Signature.

Zwei Neuheiten schließen bei Sonoro die Signature-Modellreihe ab: Der Plattenspieler Platinum Signature und die Kompaktlautsprecher Orchestra Slim Signature vervollständigen die Signature Line des Herstellers aus Neuss. Entstanden ist die Serie gemeinsam mit den Entwicklern Karl-Heinz Fink und Rainer Finck; bei beiden neuen Modellen war laut Hersteller Karl-Heinz Fink verantwortlich. Der Marktstart ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt.
Der Platinum Signature: Laufwerk und Tonarm
Der Platinum Signature ist ein klassischer manueller Plattenspieler, und soll eine aufgewertete Version bisheriger Sonoro-Dreher darstellen. Als Basis dient ein doppellagiges MDF-Chassis, das nach dem Prinzip „Constrained Layer Damping“ aufgebaut ist und Vibrationen gering halten soll. Für den Antrieb kommt eine Motorsteuerung zum Einsatz, welche die Drehzahl per Sensor erfasst und permanent nachregelt. Zur weiteren Klangverbesserung besteht das Lager aus Delrin, obenauf liegt ein schwerer Plattenteller aus Aluminiumguss.
Gegenüber den früheren Modellen der Platinum-Reihe hat Sonoro laut eigener Angabe viele wichtige Punkte überarbeitet. Neu ist der verbesserte J-förmige Tonarm mit Höhenverstellung, innerer Dämpfung und reibungsarmen Präzisionslagern. Die Headshell sitzt auf einem Bajonett-Anschluss und lässt sich tauschen, bestückt ist der Plattenspieler ab Werk mit dem MM-Tonabnehmer Ortofon 2M Red. Für das ebenfalls überarbeitete Tonarmkabel gibt der Hersteller eine Kapazität von unter 100 pF an.

Zu den Upgrades zählt außerdem eine speziell gefertigte Gummi-Filz-Matte, deren Filzseite genau in die Vertiefung des Tellers einsinkt. Nach außen führen vergoldete Cinch-Buchsen, ein Cinch-Kabel liegt bei, abgedeckt wird der Plattenspieler von einer Haube aus Acryl.
Die Orchestra Slim Signature: Gehäuse und Chassis
Als kompakte 2-Wege-Bassreflexbox tritt die Orchestra Slim Signature an, eine verbesserte Version der Orchestra Slim darzustellen. Auch hier arbeitet das Gehäuse zweischichtig nach dem Prinzip „Constrained Layer Damping“: Die Schallwand besteht aus zwei HDF-Lagen, die übrigen Wände aus zwei MDF-Lagen, verbunden jeweils durch einen dauerelastischen Spezialleim. Laut Sonoro wandelt der Verbund Schwingungsenergie in Wärme um und unterdrückt so Gehäuseresonanzen. Die Oberfläche wird von Hand geschliffen, die Kanten sind rund, dazu kommen Details aus Aluminium.
Der AMT-Hochtöner sitzt versetzt in einer nach hinten abfallenden Schallwand, eine neu gestaltete Faceplate soll die Abstrahlcharakteristik verbessern. Insgesamt verspricht der Hersteller präzise Ortung, eine breite Bühne und eine zentrierte Stimmenwiedergabe – klanglich sollen sie sich an den großen Orchestra Shaped Signature orientieren. Der Tieftöner nutzt in der neuen Slim Kevlar-verstärktes Papier-/Bambus-Kompositmaterial, das Bassreflexrohr ist zudem strömungsoptimiert ausgeführt.

Preise und Verfügbarkeit
Beide Neuheiten von Sonoro kommen in zwei Ausführungen: Weiß & Silber sowie Schwarz & Schwarz. Für den Platinum Signature nennt Sonoro eine UVP von 1.199 Euro, die Orchestra Slim Signature kostet ebenfalls 1.199 Euro pro Paar. Der Verkauf über sonoro.com und den Fachhandel soll voraussichtlich im vierten Quartal 2026 beginnen.
