Restek nennt die Update-Preise

Nachdem die ARD ihre Radioprogramme über Satellit auf den neuen Übertragungsstandard und den AAC-Codec umgestellt hat und Vodafone diese Programme auch im Kabelnetz entsprechend umstellt, hat Tuner-Spezialist Restek Hardware- und Software-Updates für die MSAT/MCAB und ESAT/ECAB-Geräte entwickelt.

Insbesondere von der Umstellung im Kabel ist Restek kalt erwischt worden, denn noch kurz zuvor hatte Vodafone versichert, beim herkömmlichen Übertragungsformat und Codec zu bleiben. Die Software-Updates hat Restek inzwischen fertiggestellt, aber die Lieferung der Chips verzögert sich – wie in anderen Branchen. Umfang und Preise der Updates richten sich nach dem Alter der Geräte: Ab Auslieferungsdatum Ende 2016 ist lediglich ein neuer Prozessor und die neue Software erforderlich – dieses Update kostet 130 Euro. Für Geräte, die ab dem 1.1.2021 ausgeliefert wurden, gibt’s das Update günstiger, und wer den DVB-Tuner erst nach Bekanntwerden der Umstellung (25.6.2021 für die Sat-Version und 26.10.2021 für die Kabelversion) erworben hat, erhält das Update kostenlos im Rahmen der Gewährleistung. Teurer wird’s für Geräte, die zwischen Ende 2013 und Ende 2016 ausgeliefert werden: Sie brauchen zusätzlich ein neues Decodermodul, wodurch sich der Update-Preis auf 270 Euro erhöht. Noch ältere DVB-Empfänger müssen sogar mit einem neuen Frontend ausgerüstet werden – das kostet dann insgesamt 400 Euro für die Kabelempfänger und 470 Euro für die Sat-Version. Restek bittet die Kunden um Geduld – es könne Wochen oder gar Monate dauern, bis größere Mengen der erforderlichen Chips eintreffen.

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