DALI Basik Sub: kompakter Aktivsubwoofer
DALI stellt mit dem Basik Sub einen kompakten Aktivsubwoofer vor, der als Tiefton-Ergänzung für Kompaktlautsprecher gedacht ist.

DALI (Danish Audiophile Loudspeaker Industries) erweitert sein Programm um den Basik Sub, einen aktiven Subwoofer mit kleiner Stellfläche. Der Dänen-Sub kombiniert einen selbst entwickelten 8-Zoll-Treiber in Downfire-Anordnung mit einer Class-D-Endstufe. Flexible Einstellmöglichkeiten sollen die Einbindung in bestehende Anlagen erleichtern, dazu kommt eine Auswahl von fünf Farben. Als Partner nennt der Hersteller unter anderem die Kompaktmodelle Kupid und Sonik 1.
Ein Subwoofer lässt sich in beengten Wohnräumen unauffälliger unterbringen als ein Standlautsprecher. Laut DALI sollen die Hauptlautsprecher so ihr Potenzial besser ausspielen und ein volleres Klangbild, einen saubereren Mittelton und mehr Größenwirkung liefern. Bei Musik verspricht der Hersteller mehr Gewicht und Kontur im Bass, bei Film und Fernsehen mehr Druck.

Krestian Pedersen, Head of Product Management bei DALI, verweist auf die gestiegene Nachfrage nach Kompaktlautsprechern, befeuert durch preiswerte Streaming-Verstärker und Plattenspieler. Da nahezu alle diese Verstärker einen eigenen Subwoofer-Ausgang samt Bass-Management mitbringen, sei der Basik Sub als naheliegende Ergänzung solcher Systeme konzipiert.
Treiber und Endstufe des Basik Sub
Der 8-Zoll-Tieftöner stammt aus eigener Entwicklung und arbeitet mit einer Membran aus Papierzellstoff, die geringe Masse mit Steifigkeit verbinden soll. Für die Kontrolle sorgen ein großer Ferritmagnet und ein Antrieb mit hoher Flussdichte. Die lange, belüftete Schwingspule soll die Kühlung sicherstellen und Kompressionseffekte bei höheren Pegeln begrenzen. Die nach unten gerichtete Abstrahlung bringt laut DALI eine gleichmäßige Bassverteilung und mehr Freiheit bei der Platzierung.
Angetrieben wird der Treiber von einer Class-D-Endstufe mit 170 W RMS und 220 W Impulsleistung. Die Spannungsversorgung übernimmt ein Schaltnetzteil, das Stromaufnahme und Wärmeentwicklung niedrig halten soll. Ein integrierter zweistufiger Limiter schützt das Signal. Im Standby sinkt der Verbrauch auf 0,4 W, wobei der Sub nach rund 20 Minuten ohne Signal automatisch in den Standby wechselt – neben AUTO stehen auch die Betriebsmodi ON und OFF bereit.
Gehäuse, Farben und Aufstellung
Das Bassreflexgehäuse besteht aus MDF und soll dem Treiber eine steife, akustisch stabile Basis bieten. Vier entkoppelte Füße heben den Korpus um 25 mm an; das reduziert Vibrationen und verschafft dem Downfire-Chassis die nötige Luft. Mit 319 x 295 x 310 mm (H x B x T) und 9,75 kg bleibt der Würfel überschaubar.

Bei den Oberflächen hat der Käufer die Wahl zwischen „Solid Black“, „Solid White“, „Caramel White“, „Golden Yellow“ und „Chilly Blue“ – passend zu den Modellen Kupid und Sonik.
Anschlüsse und Abstimmung
Für klassische HiFi-Anlagen stehen Line-Eingänge bereit, ein separater Mono-LFE-Eingang nimmt das Signal von Heimkino-Systemen, AV-Receivern und Streaming-Verstärkern mit Subwoofer-Ausgang auf. Die Übergangsfrequenz lässt sich zwischen 40 und 120 Hz einstellen und die Phase ist von 0 bis 180° regelbar. Ein eigener Pegelregler übernimmt die Feinabstimmung.

Abgestimmt wurde der Basik Sub nach DALIs Klanggrundsätzen; der Hersteller verspricht sauberen, verzerrungsarmen Bass mit präzisem Timing.
Preise und Verfügbarkeit
Der DALI Basik Sub soll im Oktober in den Handel kommen. Der Preis liegt bei 500 Euro.
