Canton Vento: Upgrade des Boxen-Klassikers
Die siebte Generation von Cantons Vento-Serie präsentiert sich mit neuer Formgebung und technischen Weiterentwicklungen wie einem neuen Waveguide.

Mit der aktuellen Neuauflage seiner populären „Vento“-Lautsprecher will der hessische Traditionshersteller Canton modernes Design mit technischer Detailarbeit kombinieren. Laut Cantons langjährigem Entwicklungschef Frank Göbl wurde dabei jede Einzelheit konsequent infrage gestellt.
Um den eigenen Ansprüchen bezüglich Klang und Verarbeitungsqualität gerecht zu werden, setzt das Unternehmen weiterhin auf eine Fertigung im eigenen Haus.
Canton Vento: Gehäusedesign und Akustik
Ein zentrales Gestaltungsmerkmal des Vento-Serien-Updates ist die weiterentwickelte Bugform, bei der sowohl die Front- als auch die Rückseite sanft abgerundet sind.

Diese Formgebung dient laut Hersteller nicht allein der Ästhetik, sondern soll durch die Reduktion sichtbarer Kanten vor allem das Abstrahlverhalten verbessern. Die Gehäuse selbst bestehen aus mehrschichtigen MDF-Strukturen, die durch ihre gebogene Konstruktion darauf ausgelegt sind, unerwünschte Resonanzen auf ein Minimum zu reduzieren.

Im Inneren setzt Canton auf ein komplexes Kammersystem, welches die einzelnen Frequenzbereiche strikt voneinander trennt, um eine saubere Klangentfaltung zu gewährleisten. Eine gezielte Innenbedämpfung soll zudem Reflexionen kontrollieren und die Präzision der Wiedergabe steigern. Für eine cleane Optik in Wohnräumen werden die Stoffabdeckungen nun magnetisch am Gehäuse befestigt.
Vento-Hochtöner mit neuem Waveguide
Technisch greift Canton auf bewährte Materialien in optimierter Form zurück. Das Hochtonsystem basiert auf einer schwarzen Keramikkalotte (BC-Technologie), die auf maximale Detailtreue abzielt. Unterstützt wird der Hochtöner durch einen neu entwickelten, quadratischen Waveguide. Er soll die gleichmäßige Abstrahlung in den Raum verbessern.

Für den Mittel- und Tieftonbereich kommen Membranen aus „Aluminum Titanium Black“ (ATB) zum Einsatz. Diese Materialmischung zeichne sich durch eine hohe Steifigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht aus, was laut Canton eine besonders präzise Signalumsetzung ermöglicht.
In Verbindung mit einem abgestimmten Bassreflexsystem soll die Serie ein dynamisches Klangbild mit kontrolliertem Druck im Tieftonbereich liefern.
Preise, Oberflächen und Verfügbarkeit
Canton hat das Portfolio seines Vento-Serien-Updates breit aufgestellt; es deckt vom Wandlautsprecher bis zum großen Standmodell alle gängigen Einsatzbereiche ab. Die Lautsprecher sind ab sofort in den Oberflächen-Optionen Schwarz, Weiß, Sand und Nuss im Fachhandel verfügbar.

Die Paarpreise betragen wie folgt:
Vento 11 (Wandlautsprecher): 1.300 Euro
Vento 21 (Kompaktlautsprecher): 1.600 Euro
Vento 31 (Kompaktlautsprecher): ab 1.800 Euro
Vento 81 (Standlautsprecher): ab 4.000 Euro
Vento 91 (Standlautsprecher): ab 4.800 Euro
Vento 101 (Standlautsprecher): ab 6.000 Euro
Der Vento 51 (Centerlautsprecher) hat einen Stückpreis von 1.500 Euro, der Vento AR-1 (Dolby Atmos enabled) liegt bei 600 Euro pro Stück, während für den Vento Sub 1 (Subwoofer) 2.200 Euro fällig werden. Weitere Info auf der Canton-Website.
