Philips verkauft die Unterhaltungselektronik

Nach dem Rückzug aus dem TV-Markt verabschiedet sich Philips nun komplett von der Unterhaltungselektronik. Das Geschäft mit Audio-, Video- und Multimedia-Produkten wird für 150 Mio. Euro an den japanischen Funai-Konzern verkauft. Der Deal soll im Laufe des zweiten Halbjahrs 2013 in Kraft treten. Lediglich Video-Produkte wie Blu-ray-Player bleiben noch bis 2017 beim holländischen Konzern, weil…

Nach dem Rückzug aus dem TV-Markt verabschiedet sich Philips nun komplett von der Unterhaltungselektronik. Das Geschäft mit Audio-, Video- und Multimedia-Produkten wird für 150 Mio. Euro an den japanischen Funai-Konzern verkauft. Der Deal soll im Laufe des zweiten Halbjahrs 2013 in Kraft treten. Lediglich Video-Produkte wie Blu-ray-Player bleiben noch bis 2017 beim holländischen Konzern, weil Lizenzverträge bis dann laufen. Funai wird die Produkte aber weiterhin unter der Marke Philips anbieten – die Markenrechte wurden für zunächst fünfeinhalb Jahre erworben, mit der Option, sie um weitere fünf Jahre zu verlängern. Damit wirft der letzte namhafte Unterhaltungselektronik-Konzern in Europa das Handtuch. Produziert wurden die Philips-Geräte allerdings schon seit vielen Jahren in Asien, und zum Teil wurden sie auch dort entwickelt. Philips wird sich nun ganz auf die Sparten Licht, Medizintechnik, Haushaltsgeräte und Körperpflege konzentrieren.



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