Sie sind hier: News
13.12.2018

US-Musikmarkt: Downloads schmieren ab

Quelle: RIAA (Grafik: STEREO)

Nun hat auch die US-Musikindustrie ihre Umsatzzahlen für 2017 veröffentlicht. Der große Verlierer unter den Vertriebsformen sind dort nicht etwa die den physischen Tonträger, sondern die Downloads mit einem Rückgang um 25 % gegenüber dem Vorjahr. Sie steuern nur noch 15 Prozent zu den gesamten Einnahmen der Branche bei. Dagegen hielt sich die CD mit einem Rückgang von 7 % relativ wacker, und die LP konnte ihren Wachstumskurs fortsetzen (+9 %). Zusammengerechnet machte die Branche mit physischen Tonträgern wieder mehr Umsatz als mit Downloads – erstmals seit 2011, wie der Dachverband RIAA betont. Rund zwei Drittel ihrer Einnahmen generiert die US-Musikindustrie mittlerweile aber mit dem Streaming, das insgesamt um 43 % gegenüber dem Vorjahr zulegte. Besonders hohe Zuwächse verzeichneten die Streaming-Dienste mit eingeschränktem Angebot wie etwa Amazon Prime. Unterm Strich freut sich die Branche über ein Umsatzwachstum von 16,5 % gegenüber 2016.

HiFi analog SPEZIAL

Das Beste aus STEREO

HiFi analog SPEZIAL

   

Sonderheft HIFI analog

Ab sofort finden Sie, liebe Leser, unser neues Sonderheft „HiFi analog“ überall dort, wo es Zeitschriften gibt. Es fasst die Top-Themen dieses wichtigen und nach wie vor aufstrebenden Bereichs der High Fidelity auf knapp 150 Seiten in einer Ausgabe zusammen. Ob Tests, Hintergrundberichte oder Service – hier ist alles rund um den grassierenden Analog-Boom drin. Und natürlich jene Portion Leidenschaft, die Sie von uns gewohnt sind.



148 Seiten,  9.80 Euro

Hier bestellen

Archiv