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19.11.2017

Sirene mit audiophilem Charakter

Bild: Metaxas & Sins

Seit Kostas Metaxas seinen CNC-Fräsen das Schneiden organischer Formen beigebracht hat, sind seine HiFi-Geräte kaum mehr von Skulpturen zu unterscheiden. Seine neuste Kreation verdeutlicht das: Man muss schon zweimal hinsehen, um in der „Siren“ überhaupt einen riesigen Dreiwege-Lautsprecher zu erkennen. Die einzelnen Segmente der übermannshohen Säulen, deren Name sich freilich an die Fabelwesen in Homers Odyssee anlehnt, werden aus einem massiven Aluminiumblock gefräst. Und wer ganz genau hinsieht dürfte auch die eine oder andere Analogie zu griechischen Marmor-Plastiken erkennen. Auf Wunsch kann sie auch aus Titan gefertigt werden. Der Rohkorpus kann anschließen eloxiert, mit beliebigen Metallic-Lacken veredelt oder vollständig mit Leder überzogen werden. Bei den Chassis setzt Metaxas & Sins auf Keramiktreiber von Accuton, die den Stelen einen einzigartigen Monitor-Charakter verleihen sollen.

Zum Preis äußert sich der Hersteller in seinem Pressetext nicht, der dürfte aber wie die gesamte Siren exklusiv ausfallen: Pro Jahr können maximal zehn Paare des 100Kg-Lautsprechers gefertigt werden. Sollten Sie jetzt neugierig sein auf diesen „Non-Compromise“-Wandler, können Sie sich bei Vimeo im Bewegtbild ansehen, wie die Siren aus einem vollen Alublock entsteht.

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