Neues Tonformat ermöglicht HiRes-Streaming

Downloads in hoher Auflösung gibt es ja längst, aber beim Streaming ist bislang verlustfreie CD-Auflösung das höchste der Gefühle. HiRes-Dateien zu streamen, würde mindestens die dreifache Bitrate erfordern und wäre ökonomisch kaum vertretbar. Deshalb hat der britische Audio-Spezialist Meridian ein neues Tonformat entwickelt, das HiRes-Qualität mit Bitraten von rund 1 MBit/s ermöglichen soll – nicht…

Downloads in hoher Auflösung gibt es ja längst, aber beim Streaming ist bislang verlustfreie CD-Auflösung das höchste der Gefühle. HiRes-Dateien zu streamen, würde mindestens die dreifache Bitrate erfordern und wäre ökonomisch kaum vertretbar. Deshalb hat der britische Audio-Spezialist Meridian ein neues Tonformat entwickelt, das HiRes-Qualität mit Bitraten von rund 1 MBit/s ermöglichen soll – nicht viel mehr als FLAC-Streaming in CD-Auflösung. Das Format heißt „MQA“ für „Master Quality Authenticated“, ist PCM-kompatibel und kann in beliebigen Lossless-Containern wie FLAC, ALAC oder WAV verpackt werden. Es lässt sich auf herkömmlichen Geräten abspielen – in CD-Qualität. Auf neuen, MQA-tauglichen Geräten kann es aber zusätzlich enthaltene HiRes-Informationen decodieren. Diese Zusatz-Infos sind wesentlich kompakter als etwa in einer PCM-Datei mit 24 Bit und 96 kHz Takt – es findet in diesem Bereich also eine Datenreduktion statt. Dabei geht Meridian aber von einem anderen Ansatz aus als MP3 & Co: Im Vordergrund steht dabei das Bestreben, den Zeitverlauf des Signals möglichst präzise zu erhalten. Genaueres will Meridian auf der CES Anfang Januar veröffentlichen. Die Musikindustrie habe bereits Interesse signalisiert.



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