Musik-Downloads weiter im Aufwind

Im ersten Halbjahr 2011 kletterte der Umsatz mit so genannten „À la carte“-Downloads in Deutschland um weitere 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wertmäßig legten die Einzeltrack-Downloads besonders kräftig zu (+32 %), aber auch Album-Downloads spülten mehr Geld in die Kassen der Anbieter (+22 %), siehe Grafik. Stückzahlmäßig liegen die Alben beim Wachstum sogar über den…

Im ersten Halbjahr 2011 kletterte der Umsatz mit so genannten „À la carte“-Downloads in Deutschland um weitere 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wertmäßig legten die Einzeltrack-Downloads besonders kräftig zu (+32 %), aber auch Album-Downloads spülten mehr Geld in die Kassen der Anbieter (+22 %), siehe Grafik. Stückzahlmäßig liegen die Alben beim Wachstum sogar über den Singles: nämlich bei plus rund einem Drittel. Die Diskrepanz zwischen Absatz- und Umsatzentwicklung lässt auf einen durchschnittlichen Preisrückgang von fast zehn Prozent bei den Album-Download-Angeboten schließen. Rückläufig war lediglich der Umsatz mit Klingeltönen – weil immer mehr Handys es gestatten, beliebige Audio-Dateien als Klingelton einzusetzen. Insgesamt machen die Downloads jetzt einen Anteil von 15 Prozent am Umsatz der Musikindustrie in Deutschland aus. Ebenfalls weiter zugelegt hat die Anzahl der Download-Käufer: auf jetzt 6,7 Millionen. Diese Zahlen hat media control / gfk im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie erhoben.



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