Musik-Downloads und -Streaming plus 21 Prozent

Die Plattenbranche in Deutschland hat ihre Talfahrt gestoppt: In seiner Jahresbilanz für 2011 meldet der Bundesverband Musikindustrie erstmals seit vielen Jahren wieder einen stabilen Umsatz. Dabei bleiben Tonträger mit großem Abstand die Haupteinnahmequelle: Auf alle physischen Tonträger zusammen entfielen über 83 Prozent der Einnahmen, auf die CD allein fast 74 Prozent. Der leichte Umsatzrückgang bei…

Die Plattenbranche in Deutschland hat ihre Talfahrt gestoppt: In seiner Jahresbilanz für 2011 meldet der Bundesverband Musikindustrie erstmals seit vielen Jahren wieder einen stabilen Umsatz. Dabei bleiben Tonträger mit großem Abstand die Haupteinnahmequelle: Auf alle physischen Tonträger zusammen entfielen über 83 Prozent der Einnahmen, auf die CD allein fast 74 Prozent. Der leichte Umsatzrückgang bei CDs wurde nahezu kompensiert vom Anstieg der „digitalen“ Vertriebsformen: Sie legten um gut 21 Prozent gegenüber 2010 zu. Single-Downloads kletterten gar um gut 30 Prozent, Album-Downloads um 28 Prozent. Die Einnahmen aus Streaming-Diensten spielten dagegen eine untergeordnete Rolle. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass erst gegen Ende des Jahres die Zahl der Streaming-Angebote sprunghaft angestiegen ist.



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