Macbook mit HiRes-Display

Alle Jahre wieder im Juni läutet Apple in San Francisco die aktuelle Neuheitenrunde ein. Revolutionen finden diesmal nicht statt, aber eine Vielzahl kleinerer und größerer Hard- und Software-Neuerungen. Die spektakulärste ist sicherlich das neue Macbook Pro mit Retina-Display (Foto): Es hat 15 Zoll Diagonale und löst mit sage und schreibe 2880 x 1800 Pixeln auf.…

Alle Jahre wieder im Juni läutet Apple in San Francisco die aktuelle Neuheitenrunde ein. Revolutionen finden diesmal nicht statt, aber eine Vielzahl kleinerer und größerer Hard- und Software-Neuerungen. Die spektakulärste ist sicherlich das neue Macbook Pro mit Retina-Display (Foto): Es hat 15 Zoll Diagonale und löst mit sage und schreibe 2880 x 1800 Pixeln auf. Nicht weniger wichtig: Es handelt sich um ein weitgehend Blickwinkel-unabhängiges und reflexionsarmes IPS-Display. Neu und noch dünner ist auch das Gehäuse: nur noch 1.8 Zentimeter dick und zwei Kilogramm leicht im Alu-Unibody-Design, dem MacBook Air nicht unähnlich. Die superkompakte Bauform lässt sich freilich nur realisieren durch Verzicht auf das optische Laufwerk. Auch die Arbeitsspeicher-Chips sind fest aufgelötet und nicht mehr austauschbar. LAN- und Firewire-Port fehlen ebenfalls: Sie können über Thunderbolt-Adapter (ab 29 Euro) nachgerüstet werden. Diese neue, superschnelle Schnittstelle ist gleich zwei Mal vorhanden, außerdem zwei USB-3.0-Ports, HDMI, SD-Card-Slot und Kopfhörer-Ausgang. Neu und noch dünner ist auch der „MagSafe 2“-Stromanschluss mit Kabelaufwicklung. Selbstverständlich hat das neue Edel-MacBook auch Intels neue „IvyBridge“-Prozessoren Core i7 an Bord. Das alles ist nicht ganz billig: Die Preise beginnen bei 2280 Euro. Deutlich günstiger sind die aktualisierten Versionen des Macbook Air (ab 1050 Euro) und des klassischen Macbook Pro (ab 1250 Euro): Auch sie wurden mit den „IvyBridge“-Prozessoren ausgestattet, außerdem mit schnelleren Flash-Speichern, schnellerer Grafik und zwei USB 3.0-Ports. Die Thunderbolt-Schnittstelle hatten sie ja ohnehin schon. Unverändert ist das Gehäuse geblieben, und so hat es nach wie vor Platz für ein optisches Laufwerk, einen Firewire-800- und einen LAN-Port. SD-Card-Slot und Audio-Ein- und Ausgang sind ebenfalls noch an Bord. Die Preise hat Apple gegenüber den Vorgängermodellen durchweg leicht erhöht.



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