KEF Coda W: Kabellose All-in-One-Lautsprecher
Coda W ist inspiriert von der legendären Coda-Serie von KEF und zielt darauf, zu einem attraktiven Preis HiFi-Sound mit moderner Konnektivität zu vereinen.

KEFs Coda W richtet sich als All-in-One-Lautsprechersystem gleichermaßen an Analog-Liebhaber und digitale Nutzer. Inspiriert von der historischen Coda-Serie, positioniert KEF das neue Modell als moderne Interpretation für HiFi-Sound, die technologische Raffinesse mit intuitiver Bedienung verknüpfen soll.
Im direkten Vergleich zur hausinternen Konkurrenz, der etwas teureren KEF LSX II LT, positioniert sich die Coda W als die vielseitigere Lösung für Analog-Geräte wie den guten alten Plattenspieler.
Technische Basis und akustisches Design
Das akustische Herzstück der Coda W bildet der 13-cm-Uni-Q-Treiber der 12. Generation. Diese Technologie beinhaltet einen im akustischen Zentrum des Tiefmitteltöners platzierten Hochtöner. Dies fungiert als Punktschallquelle und sorgt laut KEF für eine besonders gleichmäßige Klangverteilung im Raum.

Angetrieben wird das System von einer Class-D-Verstärkung mit einer Gesamtleistung von 200 Watt. Dabei sind jedem Hoch- und Tieftöner eigene Verstärker zugewiesen (mit 30 Watt bzw. 70 Watt Leistung pro Kanal), um einen maximalen Schalldruckpegel von 102 dB zu erreichen.

Durch intuitive Bedientasten kann auf alle wichtigen Funktionen zugegriffen und die Audioquelle gewechselt werden.
Unterstützt wird die Hardware durch die „Music Integrity Engine“ (MIE). Dies ist eine Sammlung hauseigener DSP-Algorithmen, die laut Hersteller die Klangintegrität und Detailtreue signifikant verbessern soll.
Konnektivität: Fokus auf Phono und High-Res
Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal der Coda W ist ihre integrierte Phono-Vorstufe. Damit reagiert KEF auf den anhaltenden Vinyl-Trend und ermöglicht den direkten Anschluss von Plattenspielern ohne zusätzliches Equipment. Für digitale Zuspieler stehen hingegen zeitgemäße Schnittstellen bereit. Neben einem HDMI-ARC-Eingang für den Fernseher ermöglichen ein optischer Eingang und ein USB-C-Port (bis 24 Bit/192 kHz) den Anschluss von Konsolen oder PCs.

Drahtlos setzt KEF auf Bluetooth 5.4 mit aptX Adaptive und aptX Lossless, was Streaming in CD-Qualität (16 Bit/44,1 kHz) gewährleistet. Gesteuert wird das System, das auch über einen Subwoofer-Ausgang verfügt, wahlweise am Gerät oder über die KEF Connect App. Diese erlaubt auch EQ-Anpassungen. Außerdem bietet KEF ein optionales, 8 Meter langes Inter-Lautsprecher-Kabel (C-Link) für individuelle Lautsprecheraufstellung an.
Preis, Farboptionen und Verfügbarkeit
Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 899 Euro besetzt die KEF Coda W eine interessante Nische zwischen gehobener Einstiegsklasse und Premium-Streaming-Systemen. Preislich befindet sie sich in Konkurrenz mit Systemen wie den Q Acoustics M20 für ca. 600 Euro oder den Triangle Borea BR02 Connect für rund 550 Euro.
Der etwas höhere Preis der Coda W rechtfertigt sich durch die technologisch aufwendigere Uni-Q-Punktschallquelle. Und auch der aptX Lossless Codec ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Ab sofort verfügbar, wird KEFs Coda W in fünf Farbvarianten angeboten: Vintage Burgundy, Nickel Grey, Moss Green, Midnight Blue und Dark Titanium.
